no have in Sihanoukville Cambodia

9. Juli 2008

motorradclub in kambodscha - die lone brothers

Abgelegt unter: Alltag und Leben — Marc no have @ 14:54

lone brothers motorrad club in cambodiaSo, da ich nun endlich mal wieder die Zeit finde, Beiträge auf meinem blog hier zu publizieren, möchte ich meinen Lesern natürlich nicht vorenthalten, daß auch in Kambodscha ein Motorradclub existiert. Die Jungs nannten sich vormals “Wolfen MC“, nun haben sie sich vor einiger Zeit in “lone brothers mc” umbenannt.

Der Club ist vertreten in Thailand, Australien und Kambodscha. Zugegeben, mir persönlich hatte das alte Logo des Clubs eher zugesagt. Aber was solls? Es kommt ja nicht darauf an, was draufsteht - der Inhalt ist entscheidend. Und in Ordnung sind die Jungs allemal ;)

Gewinnspiel im Pocoloco - Motorrad gewonnen

Abgelegt unter: Alltag und Leben, Sihanoukville Nachtleben — Marc no have @ 14:44

motorrad im pocoloco in sihanoukville gewonnenLange ist es seit der letzten Beitragsveröffentlichung her. Wie auch immer - ich lebe noch :)

Nun bin ich endlich auch mal dazu gekommen, ein Foto von dem bike zu machen, welches ich Ende Mai (oder war es Anfang Juni?) im pocoloco gewonnen habe. Es sind ja gerade diese kleinen “events”, die eine gute Bar ausmachen. Neben guter Musik gehören dazu eben auch so Schmankerls wie Gewinnspiele. Das Gewinnspiel lief wohl über mehrere Monate hinweg. Im pocoloco wurden Lose für 1 $ das Stück verkauft, zusätzlich fand jeden Samstag eine “kleine” Verlosung statt (mp3 Player, discmans, usw.).

Ich muß schon sagen, daß ich sehr überrascht war, als eines meiner Lose dann ein Volltreffer war! Leider weiß ich nicht, welchen Wert das bike hat. Bekannte sprechen von ca. 500-700 $. So wichtig ist das eigentlich auch garnicht wenn man bedenkt, daß ich nur knapp 55 oder 60 $ in Lose investiert hatte.

Von daher - gut gelaufen, gerne wieder!

15. Juni 2008

french band x-makeena bald live im pocoloco sihanoukville

Abgelegt unter: Sihanoukville Nachtleben — Marc no have @ 13:33

pocoloco bar und nightclub sihanoukville in kambodschaBald ist es mal wieder soweit und im Pocoloco startet ein Event. Am Donnerstag dem 19. Juni wird ab 20 Uhr die französische Band X-Makeena im poco loco sihanoukville live auftreten.

Ich habe mal ein wenig google bemüht und einige Seiten gefunden, auf denen auch Videos der french Band xmakeena zu finden sind, so beispielsweise auf last.fm und myspace.

Weiter wird eine einheimische Band spielen, die cambodian band “O.C.T.” (sagt mir nichts, aber man kann es sich ja mal anhören …).

Bevor ich es vergesse, wer sich fragt, was “Pocoloco” eigentlich bedeutet, nun ja, über google habe ich eine Seite gefunden, auf der steht, daß “poco loco” wohl aus dem brasilianischen stammt und soviel bedeutet wie “ein bißchen verrückt”. Na, paßt doch - sind wir nicht alle ein bisserl “bluna” (oder wie die Werbung vor Jahren lautete)? ;)

cambodian night im freedom hotel

Abgelegt unter: Sihanoukville Nachtleben — Marc no have @ 09:33

Am letzten Donnerstag habe ich abends nach dem Essen in Leos Bavarian mal im freedom hotel sihanoukville vorbeigeschaut. Abends ist dort meist relativ viel los, man kann draussen sitzen und den abend bei diversen Getränken oder auch etwas essbarem (die Schnitzel sind dort sehr gut!) geniessen.

Wie es der Zufall wollte, fand just am Donnerstag das EM 2008 Spiel Deutschland gegen Kroatien statt. Ich bin absolut kein Fussballfreund, und mir geht dieser EM-WM-Fussballpatriotismus schlicht auf die Nerven. Gottseidank sind die Auswüchse dieses Pseudopatriotismus hier im Ausland nicht so ausgeprägt. Das Spiel wurde jedenfalls auf einer grossen Leinwand im freedom Hotel übertragen.

Die Atmosphäre war so ganz anders als man es aus Europa gewöhnt ist. Ich war positiv überrascht! Keine dummen gröhlenden Hartzer, kein dummes Fahnenschwenken, nichts dergleichen. Sollte das immer so ablaufen, ich könnte mir ja eventuell das Fussballgucken doch noch angewöhnen … Zumal man ja auch nicht nur Bier trinken muss, es gibt ja noch Vodka Redbull, Vodka Apple usw. (schmeckt ja auch nicht schlecht) …

Irgendwann war das Spiel - das haben Fussballspiele zum Glück so an sich - vorbei, der (erste Teil) des abends klang aus und im freedom wurde Feierabend gemacht. Die letzten Gäste wurden freundlich verabschiedet, so gehört sich das ja auch, …, und alle waren zufrieden. Die einen suchten ihr Bett auf, die anderen zogen noch ein wenig weiter um die Häuser, zum Beispiel ins pocoloco.

Im freedom hotel lagen diverse flyer aus, die auf eine am kommenden Samstag, dem 21. Juni, stattfindende Veranstaltung in selbiger location aufmerksam machen. Das Event firmiert unter dem Namen “cambodian night in hotel freedom” und auftreten wird eine kambodschanische Musikgruppe namens “Red Hair”. Die Band spielt von 8 Uhr abends bis 1 Uhr nachts.

Ein sicherlich interessantes Event, ich bin mal gespannt.

 

12. Juni 2008

Terrornutten sind unterwegs!

Abgelegt unter: Alltag und Leben, Sihanoukville Nachtleben — Marc no have @ 15:51

Kurzer Einschub: Ich habe die Bekanntschaft mit einer “Dame” hier gemacht, die mir teilweise den letzten Nerv geraubt hat. Schluss ist schluss, barang zahlt nichts mehr. Dann hilft da auch kein Terror vor dem Haus, kein übern Zaun klettern oder Verfolgung bis in andere Lokalitäten …

Vor einigen Tagen, ich kam von einer Bar am Strand hier und war morgens noch im Bavarian essen, taucht die Dame plötzlich auf und fängt an, dort herumzukaspern. Ich war auch nicht mehr ganz nüchtern (verständlich, nach einer durchzechten Nacht …) und nachdem die Frau des Hauses verwiesen war und ich in Ruhe weiterspeisen konnte, habe ich mich um einen Securitydienst bemüht. Ich habe nämlich keine Lust, das nochmal wer dumm über meinen Zaun klettert und mir hier die Nerven raubt.

Ungefähr zwei Stunden später war es dann soweit, ich habe einen Vertrag mit einer Sicherheitsfirma (best cambodia security) abgeschlossen und nun habe ich 24 Stunden am Tag einen Wachmann im Garten sitzen. Der Spaß kostet 260 $ im Monat, … aber es hat auch seine praktische Seite, denn nun muß ich mein Gartentor nicht mehr selbst öffnen …

Wie auch immer: Vorsicht, Terrornutten sind mal wieder unterwegs! Ich habe wohl Pech gehabt, keine Ahnung, was sich das Mädel in den Kopf knallt, ich schätze es wird Yaba sein. Zur allgemeinen Entwarnung sei jedoch gesagt, diese Tante ist wohl die Ausnahme, welche die Regel bestätigt …

Stalking in Kambodscha - aufdringliche Tuk-tuk Fahrer

Abgelegt unter: Alltag und Leben — Marc no have @ 15:40

Vor einiger Zeit habe ich über einen tuk-tuk Fahrer berichtet, welcher mir beim Kauf einer einheimischen simcard fürs Handy behilflich war. Ich hatte seinerzeitig für die simkarte 30 $ bezahlt, aus Nettigkeit (und, wie ich jetzt weiß, wohl auch Blödheit) habe ich ihm dann noch 20 $ zugesteckt, sozusagen als Dank.

Sehr großer Fehler! Simkarten kosten hier - so klug bin ich mittlerweile - im Schnitt nicht mehr als 6 oder 7 US $. Wie kam also der Kaufpreis von 30 $ zustande? Richtig, der Fahrer hatte mit der Verkäuferin wohl einen Deal - ich als dummer barang zahle zuviel und am Ende machen die beiden halbe halbe …

Wie auch immer, ich hatte seine Handynummer, konnte ihn anrufen, wenn ich von zu Hause abgeholt werden wollte, es war eben einfach praktisch. Mit der Zeit, und natürlich auch Gesprächen mit anderen “barangs” hier sowie Fahrern, dämmerte mir so langsam, daß ich hier wohl permanent ca. 2 bis 3 $ zuviel für die Fahrten bezahlt hatte.

Meine deutsche Freundin ist Mitte Mai zurück nach Deutschland geflogen, ungefähr eine Woche später war für mich das Maß dann auch voll. Herr tuk-tuk-Fahrer wollte für eine Fahrt vom Bavarian zum Pocoloco 4 $ (!), das hatte dann doch gereicht, zumal ich mit einem anderen tuk-tuk dieselbe Strecke für 2 $ zurückgelegt hatte (ebenfalls am späten abend, so um 23 Uhr).

Ich habe den Fahrer folglich nicht mehr angerufen und dachte, damit sei das Problem gelöst. Weit gefehlt! Jetzt ging es erst richtig los. Permanente Anrufe, vergleichbar mit stalking, folgten, teilweise stand der Vogel auch vor meiner Tür. Es reichte! Ende Mai, ich saß im Bavarian und genoss das Essen im Zuge der Verköstigung durch Ottos Deli Shop aus Thailand, erhalte ich plötzlich eine sms von besagtem Fahrer. Sehr eigenartig, zumal ich zu 100% weiß, das der Mann weder lesen noch schreiben kann … Nun ja, er wird wohl jemanden gebeten haben, mir zu texten.

Ich habe ihm sinngemäß geantwortet, daß er mich in Ruhe lassen soll, daß mich das einfach stört wenn er mich permanent belästigt und so fort. Wenig später, wer hätte anderes erwartet, steht dieser aufdringliche Typ vor dem Bavarian und will anfangen herumzustressen. Nun ja, das Ende der Geschichte: Ich denke ich habe mich ihm gegenüber klar ausgedrückt, zusätzlich habe ich jetzt eine neue simkarte und - hoffentlich auch dauerhaft - RUHE!

3. Juni 2008

Endlich wieder online - Internetzugang Sihanoukville

Abgelegt unter: Allgemein, Alltag und Leben — Marc no have @ 08:20

So, seit letztem Donnerstag bin ich wieder online. Es hat also doch länger gedauert. Zu meiner Schande muß ich eingestehen, daß ich ca. 5 Tage selbst vertrödelt hatte …

Ein Gewitter hatte in der Nacht von Samstag auf Sonntag dem 04. Mai die Sender-Empfängereinheit auf meinem Dach zerstört. Am darauffolgenden Montag oder Dienstag bin ich also ins Office gefahren und habe von meinem Problem berichtet. Dort wurde mir versichert, daß der Internetzugang wieder funktionieren würde, bzw. das Problem gerade behoben wird. Kein Problem, dachte ich mir, … Am nächsten Tag funktionierte allerdings immer noch nichts. Also wieder ins Office fahren, nachfragen …

Jetzt sollte das Problem am Sender auf meinem Dach liegen. Sie müssten erst nach Phnom Penh fahren um einen neuen Sender zu holen. Wann? Am Freitag morgen soll der Techniker kommen. Ok - ich quäle mich also um halb 8 morgens aus dem Bett und warte auf den Techniker. Nichts. Gegen 12 Uhr rufe ich im office an - wer ich denn überhaupt sei, er hatte meinen Namen am Telefon nicht verstanden. Buchstabieren nutzte auch nichts, Verständnis = Fehlanzeige. Also bin ich wieder ins Office gefahren. Den Sender zu besorgen würde noch länger dauern.

Man gewöhnt sich ja an alles - das Problem ist, das ich den Rechner und den Internetzugang zum arbeiten benötige. Kein Internet, kein arbeiten. Also habe ich die Tage meist mit schlafen, herumgammeln und Biertrinken verbracht. Bzw. die Nächte und die Tage über geschlafen.

Leider waren die letzten Wochen von diversen kambodschanischen Feiertagen durchsetzt, … Zwischendurch litt ich ca. 3 Tage an heftigem Durchfall, so daß schnell wieder eine Woche “verschenkt” war.

Nach einigen weiteren Besuchen im Office war es in der letzten Woche dann soweit - Gegen 10 Uhr vormittags klingelt mein Handy, der Techniker war am Apparat und wollte wissen, wo ich wohne, er könne das Haus nicht finden (der alte Techniker hat wohl gekündigt oder wurde entlassen). Die meisten Straßen hier haben zwar Namen, allerdings kennt die niemand, so ist das halt. Also habe ich dem Fahrer gesagt, er soll zu einer Bar in der Nähe fahren, ich würde ihn dann dort abholen, habe mir ein vorbeifahrendes Motorradtaxi (Motodup) geschnappt und bin für ein paar Riehl zu der Bar gefahren, habe dem Techniker gesagt, er solle mir folgen und die Fahrt ging los.

Bei meinem Haus angekommen habe ich in freudiger Erwartung, in wenigen Minuten wieder online zu sein, mein Notebook hochgefahren und der Dinge geharrt, die da kommen würden. Und prompt - es funktionierte nicht. Ich habe den Techniker gefragt, ob er die neue Sende-Empfangseinheit dabei hätte. Schaut er mich verdutzt an, holt sein Handy heraus und telefoniert (wohl mit dem Office). Das Resultat: Er erklärt mir, ich bräuchte einen neuen Sender. Nun ja, ich sage, daß mir im Office vor 3 Wochen gesagt wurde, ich würde einen neuen benötigen. Der Techniker wußte von nichts … Kommunikation in Reinstform eben … Wie lange er den jetzt brauchen würde mir den neuen Sender heranzuschaffen. Zwei oder drei Tage … Ich habe auch ihm dann erklärt, daß ich den Internetzugang zum arbeiten benötigen würde und wenn ich das Land jetzt verlassen würde und mich in meiner Heimat jemand nach dem Grund fragen würde, ich sagen müsste, daß ich nicht arbeiten konnte und ohne Geld nicht leben kann.

Mittlerweile war ich doch etwas verärgert, zumal ich totmüde war und der Techniker mich aus dem Schlaf geklingelt hatte (ich war die Nacht vorher bis ca. 5 Uhr morgens unterwegs gewesen) …

Wenn die Sache noch zwei oder drei Tage in Anspruch nehmen würde, konnte ich ja am abend wieder auf Tour gehen dachte ich mir. Gedacht, getan - ich wußte ja nicht, daß aus den zwei oder drei Tagen ein Tag werden würde. Am nächsten Tag wurde ich also wieder aus dem Bett geklingelt. Der Techniker stand vor der Tür, oh Wunder, mit dem neuen Sender. Das Gerät auf dem Dach war schnell ausgetauscht und konfiguriert. Jetzt sollte ich mein Notebook hochfahren (die IP-Adressen usw. für die Verbindung müssen eingetragen werden), was ich natürlich gerne tun wollte.

Fehlanzeige! Die Kiste geht an, die Statusleuchten blinken, die Kiste geht wieder aus, schaltet sich an und das Spiel beginnt von neuem. Ich stand vor einem halben Nervenzusammenbruch. Jetzt war ich nach ca. 4 Wochen - zumindest theoretisch - wieder online, da fängt das Notebook an zu streiken. Also habe ich mir von dem Techniker die IP-Adressen und anderen Dinge aufschreiben lassen um die Verbindung dann später selbst einzurichten. Ersteinmal habe ich mich wieder hingelegt und ausgeschlafen. Als ich wachwurde, war es früher abend und folglich zu spät, das Notebook zum Computerfachhandel zu bringen. Aber am nächsten Tag war es dann soweit, Spätnachmittags habe ich mich zu einem Computerfachhandel begeben (abc computers ist meines Wissens der Name, liegt an der Ekareach Street) und gefragt, ob sie mir sagen könnten, was für ein Problem mein Notebook habe. Ich solle das Notebook dalassen, sie würden es sich anschauen. Das wollte ich nicht, da ich in meinem Heimatland noch ca. ein Jahr Garantie auf das Teil habe, von daher habe ich gefragt, ob sie mir nicht einen normalen desktop pc verkaufen könnten. Ich habe mich dann für eine Kiste entschieden (Asus, 1 GB Ram, 3 GHZ Taktfrequenz, 17 Zoll Monitor, cd-Brenner usw., für 690 USD völlig ausreichend), zwei Stunden später konnte ich den Rechner abholen. Nächstes Problem: Bekomme ich hier keine windows Installations-CD? - Nein, das dürften sie nicht weil sie keine Lizenzen dafür haben. Nun ja, was solls … Der Rechner läuft jedenfalls, die Programme, die ich hier zum arbeiten benötige waren schnell installiert (Backups-Cd`s sind schon eine feine Sache ;) ), die Internetverbindung eingerichtet - und jetzt bin ich endlich wieder online!

Wer weiß, wie lange …

25. Mai 2008

Bei Otto Deli Shop Produkte jetzt auch im Bavarian

Abgelegt unter: Restaurants Sihanoukville — Marc no have @ 16:20

Am 24. Mai fand in Leos Bavarian Restaurant ein Event der besonderen Art statt. Der Betreiber Leo wird in Zukunft einige Produkte aus dem Sortiment von Otto`s Deli Shop im Bavarian anbieten und hat zu einer Verköstigung geladen. Ungefähr 30 bis 40 meist Deutsche Auswanderer haben sich kostenlos von der hervorragenden Qualität der ab sofort auch im Bavarian erhältlichen Produkte überzeugen können. Serviert wurden unter anderem nach deutschen Standarts hergestellte Wurstwaren und andere Leckereien aus Ottos Sortiment.

An Leo und Otto, der natürlich selbst auch anwesend war, an dieser Stelle nochmals meinen Dank für diesen wirklich gelungenen abend!

7. Mai 2008

Bedeutung und Herkunft des Ausdrucks barang

Abgelegt unter: Allgemein, Alltag und Leben, Kultur und Geschichte — Marc no have @ 21:31

Leider konnte ich in den letzten Tagen keine Beiträge veröffentlichen, da ich seit Samstag nacht nicht mehr online bin. Ich hoffe daß es in den nächsten Tagen wieder funktionieren wird. Nun hocke ich hier bei meinem Bekannten und kann zumindest einen neuen Beitrag verfassen ;)

Jeder, der Kambodscha besucht, wird früher oder später mit dem Ausdruck “barang” konfrontiert werden. Daß dieser Ausdruck soviel bedeutet wie “Ausländer” oder “Fremder”, wird schnell klar. Woher dieser Begriff kommt, allerdings weniger.
Aufschlußreich ist hier der kleine Beitrag über die Herkunft des Begriffes “barang” im Kambodscha Reiseführer von Andreas Neuhauser, der hier nachfolgend zitiert wird:

“In Kambodscha werden westliche Ausländer pauschal barang genannt. Auf dem Land finden sich euopäisch aussehende Fremde häufig von Kinderhorden umringt, die, laut barang, barang schreiend, den exotischen Besucher ankündigen. In sehr abgelegenen Gegenden hat sich seit der Anwesenheit der Blauhelme bei den Kindern ein neues Wort für Fremder etabliert, sie schreien jetzt “UNTAC, UNTAC”, wenn ein Weißer in ihre Nähe kommt.

Häufig wird behauptet, dass barang nur als Bezeichnung für die Franzosen benutzt wird, doch verwendet der Kambodschaner dafür das spezifischere Wort fransay. Der Ausdruck barang, der nicht aus dem Khmer kommt, hat eine lange Geschichte.

Interessanteerweise findet sich diese Bezeichnung in verschiedenen nicht untereinander verwandten Sprachen in Südostasien wieder. Zum Beispiel sprechen die Thailänder von einem farang und die Vietnamesen von einem pha-rang, wenn sie einen Fremden sehen. Doch kaum jemand weiß, dass sich dieser Name von den Franken herleitet, die im frühen Mittelalter in Mitteleuropa herrschten. Als die Kreuzfahrer dann ins Mittelmeer aufbrachen, bezeichneten sie sich auch als Franken. Von den Arabern wurden diese blutrünstigen Wegbereiter des Christentums frandji genannt.

Durch deren Handelsbeziehungen mit Asien fand dieses Wort unter anderem Eingang in den Wortschatz der Malaien. Da diese wiederum kein F aussprechen können, verwandelte sich frandji in perantji, was bei ihnen die Bedeutung von fremd beziehungsweise französisch hatte. Durch Händler aus Malaysien wurde dieser Ausdruck in ganz Indochina, Thailand und China verbreitet und existiert bis heute in seinen verschiedenen linguistischen Abwandlungen.

Aufgrund der Herkunft des Wortes dürfte also kein anderer Tourist ein größeres Recht darauf besitzen, mit barang bezeichnet zu werden, als der Germane.”
(Quelle: “Kambodscha”, Andreas Neuhauser, Reise Know-How Verlag Peter Rumb GmbH, 6. komplett überarbeitete Auflage, Bielefeld 2005, S. 127, “Barang, Barang”)

Reise Know-How im Internet: http://www.reise-know-how.de - Aktuelle Reisetipps und Neuigkeiten sowie Ergänzungen nach Redaktionsschluß, Büchershop und Sonderangebote.

3. Mai 2008

Sihanoukville Nachtleben - die Sauftour endet in der dolphin bar

Abgelegt unter: Restaurants Sihanoukville, Sihanoukville Nachtleben — Marc no have @ 22:20

die dolphin bar in kambodscha sihanoukville am ochheuteal beachGestern war mal wieder einer dieser Tage, an denen man am besten im Bett geblieben wäre. Ich hatte mich dann doch noch aufgerappelt, die Arbeit hat gerufen - Also ran an den Computer, emails checken, Anfragen bearbeiten usw. usw. Schnell war es nach 18 Uhr, Zeit Feierabend zu machen und ein kühles Angkor beer zu schlürfen (die Palette tigerbeer war leider noch nicht gekühlt).

Dann kam der Hunger, meine Freundin und ich haben uns ein paar Nudeln gemacht (Bier auf nüchternem Magen kommt nicht unbedingt gut). Jeden Tag Fertignudeln (prawn noodles, mee goreng und sonstiger Kram) möchte ich auch nicht essen, einkaufen aber auch nicht großartig - Das lohnt sich hier einfach nicht, denn für 3 bis 4 US $ kann man hier sehr gut essen gehen. Also haben wir noch ein paar Getränke zu uns genommen, danach wollten wir in Richtung Strand gehen um etwas zu essen. Leider begann es gegen 21 Uhr heftig zu regnen, sodaß wir uns kurzfristig entschlossen haben, zum Bavarian zu fahren um bei Leo etwas zu bestellen.

Hier fahren überall Mototaxis und tuktuks herum, sodaß wir schnell ein passendes Gefährt zur Hand hatten und in Richtung Bavarian aufbrechen konnten. Hier wurde mir dann sehr schnell klar, daß aus meinem Vorhaben, einen gemütlichen abend mit ein paar Bieren und einer Kleinigkeit zu essen, nichts werden würde. Wie eigentlich immer saßen auch gestern einige Landsleute im Bavarian, man unterhält sich, trinkt so das eine oder andere Bier und die Zeit vergeht wie im Flug. Gegessen haben wir natürlich auch etwas (meine Freundin nahm ein Wiener Schnitzel mit Spätzle und Rahmsoße zu sich, ich hatte eine Grillplatte), nach Mitternacht sind wir dann zum Poco loco gefahren. Bei guter Musik und noch mehreren Bieren verging die Zeit wie im Fluge.

Das Pocoloco muß so gegen halb vier nachts geschlossen haben - es waren, bis auf unseren kleinen Kreis, eigentlich keine Gäste mehr da. So haben wir uns eines der vorbeifahrenen Mopedtaxis geschnappt und sind in Richtung Ochheuteal Beach zur dolphin bar aufgebrochen. Das dolphin hat meines Wissens nach 24 Stunden am Tag geöffnet, so richtig voll wird der Laden direkt am Strand aber erst nachts (gutes Essen gibt es auch dort). Ich muß sagen, daß ich nicht mehr viel mitbekommen habe, ich war nach dieser Sauftour schon relativ betrunken - es wird wohl an der Hitze hier liegen … Irgendwann gegen 5 Uhr haben wir uns dann wieder ein Mopetaxi geschnappt und uns nach Hause bringen lassen. Das Nachtleben in Sihanoukville ist zwar (noch) nicht sehr ausgeprägt, es gibt aber schon so einige Lokalitäten wo man sich die Nacht zum Tag machen kann. Wie auch immer - es ist ein kleines Wunder, daß ich auf dem Heimweg nicht rücklinks vom Moped gekippt bin. Und ob der Fahrer mich wieder eingesammelt hätte, ich weiß es nicht …

Jedenfalls habe ich die Sauftour ganz gut überstanden - hier ist es jetzt kurz vor halb elf abends (also 5 Stunden später als in Europa) und ich werde langsam wieder munter ;)

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