25. Mai. 2008

Am 24. Mai fand in Leos Bavarian Restaurant ein Event der besonderen Art statt. Der Betreiber Leo wird in Zukunft einige Produkte aus dem Sortiment von Otto`s Deli Shop im Bavarian anbieten und hat zu einer Verköstigung geladen. Ungefähr 30 bis 40 meist Deutsche Auswanderer haben sich kostenlos von der hervorragenden Qualität der ab sofort auch im Bavarian erhältlichen Produkte überzeugen können. Serviert wurden unter anderem nach deutschen Standarts hergestellte Wurstwaren und andere Leckereien aus Ottos Sortiment.

An Leo und Otto, der natürlich selbst auch anwesend war, an dieser Stelle nochmals meinen Dank für diesen wirklich gelungenen abend!

7. Mai. 2008

Leider konnte ich in den letzten Tagen keine Beiträge veröffentlichen, da ich seit Samstag nacht nicht mehr online bin. Ich hoffe daß es in den nächsten Tagen wieder funktionieren wird. Nun hocke ich hier bei meinem Bekannten und kann zumindest einen neuen Beitrag verfassen ;)

Jeder, der Kambodscha besucht, wird früher oder später mit dem Ausdruck “barang” konfrontiert werden. Daß dieser Ausdruck soviel bedeutet wie “Ausländer” oder “Fremder”, wird schnell klar. Woher dieser Begriff kommt, allerdings weniger.
Aufschlußreich ist hier der kleine Beitrag über die Herkunft des Begriffes “barang” im Kambodscha Reiseführer von Andreas Neuhauser, der hier nachfolgend zitiert wird:

“In Kambodscha werden westliche Ausländer pauschal barang genannt. Auf dem Land finden sich euopäisch aussehende Fremde häufig von Kinderhorden umringt, die, laut barang, barang schreiend, den exotischen Besucher ankündigen. In sehr abgelegenen Gegenden hat sich seit der Anwesenheit der Blauhelme bei den Kindern ein neues Wort für Fremder etabliert, sie schreien jetzt “UNTAC, UNTAC”, wenn ein Weißer in ihre Nähe kommt.

Häufig wird behauptet, dass barang nur als Bezeichnung für die Franzosen benutzt wird, doch verwendet der Kambodschaner dafür das spezifischere Wort fransay. Der Ausdruck barang, der nicht aus dem Khmer kommt, hat eine lange Geschichte.

Interessanteerweise findet sich diese Bezeichnung in verschiedenen nicht untereinander verwandten Sprachen in Südostasien wieder. Zum Beispiel sprechen die Thailänder von einem farang und die Vietnamesen von einem pha-rang, wenn sie einen Fremden sehen. Doch kaum jemand weiß, dass sich dieser Name von den Franken herleitet, die im frühen Mittelalter in Mitteleuropa herrschten. Als die Kreuzfahrer dann ins Mittelmeer aufbrachen, bezeichneten sie sich auch als Franken. Von den Arabern wurden diese blutrünstigen Wegbereiter des Christentums frandji genannt.

Durch deren Handelsbeziehungen mit Asien fand dieses Wort unter anderem Eingang in den Wortschatz der Malaien. Da diese wiederum kein F aussprechen können, verwandelte sich frandji in perantji, was bei ihnen die Bedeutung von fremd beziehungsweise französisch hatte. Durch Händler aus Malaysien wurde dieser Ausdruck in ganz Indochina, Thailand und China verbreitet und existiert bis heute in seinen verschiedenen linguistischen Abwandlungen.

Aufgrund der Herkunft des Wortes dürfte also kein anderer Tourist ein größeres Recht darauf besitzen, mit barang bezeichnet zu werden, als der Germane.”
(Quelle: “Kambodscha”, Andreas Neuhauser, Reise Know-How Verlag Peter Rumb GmbH, 6. komplett überarbeitete Auflage, Bielefeld 2005, S. 127, “Barang, Barang”)

Reise Know-How im Internet: http://www.reise-know-how.de - Aktuelle Reisetipps und Neuigkeiten sowie Ergänzungen nach Redaktionsschluß, Büchershop und Sonderangebote.

3. Mai. 2008

die dolphin bar in kambodscha sihanoukville am ochheuteal beachGestern war mal wieder einer dieser Tage, an denen man am besten im Bett geblieben wäre. Ich hatte mich dann doch noch aufgerappelt, die Arbeit hat gerufen - Also ran an den Computer, emails checken, Anfragen bearbeiten usw. usw. Schnell war es nach 18 Uhr, Zeit Feierabend zu machen und ein kühles Angkor beer zu schlürfen (die Palette tigerbeer war leider noch nicht gekühlt).

Dann kam der Hunger, meine Freundin und ich haben uns ein paar Nudeln gemacht (Bier auf nüchternem Magen kommt nicht unbedingt gut). Jeden Tag Fertignudeln (prawn noodles, mee goreng und sonstiger Kram) möchte ich auch nicht essen, einkaufen aber auch nicht großartig - Das lohnt sich hier einfach nicht, denn für 3 bis 4 US $ kann man hier sehr gut essen gehen. Also haben wir noch ein paar Getränke zu uns genommen, danach wollten wir in Richtung Strand gehen um etwas zu essen. Leider begann es gegen 21 Uhr heftig zu regnen, sodaß wir uns kurzfristig entschlossen haben, zum Bavarian zu fahren um bei Leo etwas zu bestellen.

Hier fahren überall Mototaxis und tuktuks herum, sodaß wir schnell ein passendes Gefährt zur Hand hatten und in Richtung Bavarian aufbrechen konnten. Hier wurde mir dann sehr schnell klar, daß aus meinem Vorhaben, einen gemütlichen abend mit ein paar Bieren und einer Kleinigkeit zu essen, nichts werden würde. Wie eigentlich immer saßen auch gestern einige Landsleute im Bavarian, man unterhält sich, trinkt so das eine oder andere Bier und die Zeit vergeht wie im Flug. Gegessen haben wir natürlich auch etwas (meine Freundin nahm ein Wiener Schnitzel mit Spätzle und Rahmsoße zu sich, ich hatte eine Grillplatte), nach Mitternacht sind wir dann zum Poco loco gefahren. Bei guter Musik und noch mehreren Bieren verging die Zeit wie im Fluge.

Das Pocoloco muß so gegen halb vier nachts geschlossen haben - es waren, bis auf unseren kleinen Kreis, eigentlich keine Gäste mehr da. So haben wir uns eines der vorbeifahrenen Mopedtaxis geschnappt und sind in Richtung Ochheuteal Beach zur dolphin bar aufgebrochen. Das dolphin hat meines Wissens nach 24 Stunden am Tag geöffnet, so richtig voll wird der Laden direkt am Strand aber erst nachts (gutes Essen gibt es auch dort). Ich muß sagen, daß ich nicht mehr viel mitbekommen habe, ich war nach dieser Sauftour schon relativ betrunken - es wird wohl an der Hitze hier liegen … Irgendwann gegen 5 Uhr haben wir uns dann wieder ein Mopetaxi geschnappt und uns nach Hause bringen lassen. Das Nachtleben in Sihanoukville ist zwar (noch) nicht sehr ausgeprägt, es gibt aber schon so einige Lokalitäten wo man sich die Nacht zum Tag machen kann. Wie auch immer - es ist ein kleines Wunder, daß ich auf dem Heimweg nicht rücklinks vom Moped gekippt bin. Und ob der Fahrer mich wieder eingesammelt hätte, ich weiß es nicht …

Jedenfalls habe ich die Sauftour ganz gut überstanden - hier ist es jetzt kurz vor halb elf abends (also 5 Stunden später als in Europa) und ich werde langsam wieder munter ;)

2. Mai. 2008

sunday guesthouse hotels in sihanoukvilleKürzlich habe ich mich hier mit einem Schweizer unterhalten, welcher seinen Urlaub in Sihanoukville verbringt. Auf die Frage, in welchem Guesthouse in Sihanoukville er leben würde, antwortete er, daß er im sunday guesthouse residiere. Da ich täglich an diesem hotel vorbeikomme war ich natürlich an näheren Aussagen über dieses guesthouse interessiert und habe mal im internet über hotels in sihanoukville recherchiert.

Das sunday guesthouse verfügt über 44 Zimmer, davon 12 mit Balkon. Alle Räumlichkeiten verfügen über Kabelfernsehen, eigene Badezimmer, heisser Dusche und Telefon.
Weiter gibt es westliches und kambodschanisches Essen, Internetzugang sowie einen Wäscheservice (laundry).

Zum Service des sunday guesthouse gehören auch ein Kostenloser pick up service unter anderem von der Bus station in Sihanoukville. Das guesthouse kann auch online gebucht werden (weitere Infos hier).

Der Schweizer jedenfalls ist mit dem Hotel sehr zufrieden (er zahlt 8 $ pro Nacht, es gibt auch günstigere sowie teurere Zimmer im sunday hotel sihanoukville). Ich kenne das guesthouse leider nur von aussen - aber das Erscheinungsbild spricht meines Erachtens Bände, ist es doch eines der am modernsten aussehensten Guesthouses in ganz Sihanoukville.

Das sunday guesthouse ist sehr einfach zu finden, einfach die Ekareach street (die Hauptstraße in sihanoukville kambodscha) in Richtung golden lion traffic circle entlang fahren und die kleine Seitenstraße beim Nasa guesthouse auf der linken Seite hineinfahren und dem Straßenverlauf für ca. 100 meter folgen. Dann sieht man das sunday schon links liegen (gegenüber vom sihanoukville children`s home).

Die am nächsten gelegene Bar ist übrigens das pocoloco sihanoukville (an der Ekareach street, schräg gegenüber vom nasa guesthouse), hier findet man so alles, was man für einen guten abend braucht: Gutes Essen, gutes Bier, nette girls und eine geile Atmosphäre. Ein supermarkt (der ocean mart) befindet sich übrigens ebenfalls gegenüber vom nasa guesthouse, also direkt neben dem pocoloco. Hier lassen sich Dinge des täglichen Bedarfs einkaufen (Toilettenartikel, essbares, Zigaretten, Bier, usw).

Zum Strand (ochheuteal und serendipity beach) sind es von dort auch nur ca. 10 Minuten Fußweg. Was will man also mehr?


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