sponsored ad:
Asian Dating
30. Nov. 2008

Gestern war es soweit, meine Freundin aus Deutschland landete um 10 Uhr morgens in Phnom Penh. Glücklicherweise ist sie über Kuala Lumpur geflogen, denn bekanntlich ist der airport in bangkok derzeit gesperrt.

Wie auch immer, ein Freund von mir (fährt hier ansonsten tuktuk) und ich machten uns also mit einem Auto seines Bekannten um 10 Uhr auf den Weg von Sihanoukville nach Phnom Penh. Das Wetter war super und ca. 3,5 Stunden später sollten wir eigentlich Phnom Penh erreichen. Eigentlich …

Nach ungefähr 30minütiger Fahrzeit kreuzte eine Horde Enten unseren Weg. Irgendwie waren wir zu schnell und haben dann zwei oder drei dieser Tierchen unter dem Auto begraben. Eine Fahrt mit Hindernissen eben …

Zwei stunden später standen wir mit dampfender Motorhaube am Straßenrand. Keine Kühlflüssigkeit mehr. Kein Problem, wir kauften etwas Wasser, füllten die Kiste wieder auf und fuhren weiter. Entweder haben die bösen Enten unser Auto demoliert, oder es war auch vorher schon etwas im Argen.

Nach insgesamt ca. 4,5 Stunden Fahrzeit und mehreren Zwischenstops zwecks Befüllung des Kühlwasserbehältnisses erreichten wir den Airport in Phnom Penh.

Mein Freund machte sich auf zu einer Werkstatt um den Schaden am Fahrzeug beheben zu lassen, während ich meine Freundin am Flughafen in Empfang nahm. Um ca. 15:30 Uhr schickt er mir eine sms und fragt, was wir tun sollten - Die Reparatur des Autos würde bis zum nächsten Tag ca. 14 Uhr dauern. Ich antwortete ihm, daß er ja in Phnom Penh warten könne, wir dann aber mit einem anderen Taxi zurückfahren würden. Oder daß wir alle gemeinsam den Rückweg wagen …

Nun ja, auf eine Übernachtung in Phnom Penh hatte er wohl keine Lust, sodaß wir uns dann gegen 16 Uhr wieder auf den Rückweg nach Sihanoukville machten. Vorher noch ca. 40 Wasserflaschen eingekauft und die Fahrt konnte beginnen.

Wir mußten ungefähr alle 20 bis 30 Kilometer anhalten, den Tank neu befüllen und einige Minuten bis zur Weiterfahrt warten …

Um ca. 19:30 Uhr stoppten wir auf halber Strecke an einem Khmer-Rasthof (so nenne ich das mal weil dort auch öfter Busse halten), jedenfalls war das Essen in Ordnung und auch unser Auto hatte so eine halbe Stunde zum abkühlen …

Wie auch immer - gegen 23 Uhr gestern abend kamen wir wohlbehalten wieder in Sihanoukville an. Nur zu Leo konnten wir dann nicht mehr, da er meist so gegen 23 Uhr schließt. Aber was solls? Heute ist auch noch ein Tag, von daher werden wir dann eben heute im Bavarian einkehren.

Und zu guter letzt die Moral von der Geschicht: In Kambodscha ist alles möglich. Und: Reise- und Sicherheitshinweise für Kambodscha vom Auswärtigen Amt sind nett, aber stimmen müssen sie auch nicht unbedingt: “Alle Reisen auf dem Landweg sollten nach Möglichkeit so geplant werden, dass das Ziel mit Sicherheit vor Einbruch der Dunkelheit erreicht werden kann“.

Nun ja, würde ich hier nur bei Tageslicht aus dem Haus gehen, wäre ich vielleicht jede Woche nur einmal draussen …

 

 

23. Nov. 2008

Tja, was hat sich hier in der Zwischenzeit so ereignet? Eigentlich nicht viel. Ok, ich trinke derzeit wieder verstärkt Angkor Bier, nachdem ich eine Längere Phase des bevorzugten Anchor Bierkonsums hinter mir habe, ”variatio delectat” eben … Vielleicht liegt es auch daran, daß man Angkor zur Not auch warm trinken kann, so ähnlich wie dieses Pennerbier in Deutschland (Ratskrone oder wie es heißt).

Wie auch immer, beim Stöbern im Internet bin ich auf eine Seite über pattaya bierbars gestoßen, wo der Autor versucht, diverse Bar-Kategorien zu skizzieren. So unterteilt er die Barszene in Schüttelbars, Bullshit-Story-Bars, Push-Bars, Showgirl-Bars, Trinkgeld-Bars, Bettel-Bars und Schimpf-Bars. Das ganze paßt eigentlich sehr gut zum Artikel über barmädchen in Asien, aber nochmals ergänzen wollte ich ihn dann doch nicht.

Diese Barkategorien beschränken sich natürlich nicht nur auf Pattaya, sondern lassen sich auch in Kambodscha beobachten. In einer ganz netten Bar, ich verrate jetzt den Namen nicht (ich msg die Bar und das “Problem” wird auch nur ein temporäres sein), arbeitet mindestens ein bargirl, welches die Bettelmasche sehr gut drauf hat. Auch Beschimpfungen sind in anderen Bars teilweise zu vernehmen. Ich spreche zwar kein Thai, aber daß “Kienok” soviel wie “Penner” oder “Vollidiot” und “Kienah” soviel wie “Wichsfresse” bedeutet, habe ich gelernt (richtig wäre laut des pattaya-Artikels wohl “Scheissvogel”, bzw. “Scheissgesicht” für kienah).

Bezüglich der ladydrink Bettlerin habe ich mir jedenfalls eine adäquate Antwort überlegt: Immer wenn Sie mich blöd anbettelt, bekommt irgend ein anderes girl einen ladydrink von mir spendiert. Ich bin mal gespannt, wann sie gelernt hat, daß betteln nichts bringt … Ich bin mir allerdings auch zu 99,9% sicher, daß nicht der Wunsch nach einem gratis Getränk der Vater des Bettelgedankens ist, sondern eher der Umstand, daß die Mädels von dem Getränkepreis eines ladydrinks 1 US-$ für sich behalten dürfen.

Nun ja, und dann gab es vor einigen Tagen noch eine kleine Auseinandersetzung am Strand mit einem Engländer oder so, wer weiß wo er herkommt. Aber er lebt offenbar auch in Sihanoukville. Wer war schuld? Nun ja, wie meist in solchen Situationen: Beide. Warum muß so eine scheisse auch immer morgens um 6 mit 3,8 Promille auf dem Kessel passieren? Vielleicht lag es daran, daß er schon länger, eigentlich immer, wenn er mich sieht, versucht, mich zu provozieren.

Irgendwie haben wir beide dann im Sand gelegen, oder ich bin hinten umgefallen und lag im Sand und er auf mir drauf. Jedenfalls wäre in meinem Zustand die letzte Möglichkeit gewesen, ihm massiv gegen den Kehlkopf zu schlagen. Zu viel mehr hätte es in meinem Zustand auf dem Rücken liegend wohl nicht mehr gereicht. Im Nachhinein bin ich froh, daß ich es nicht getan habe und daß einige Kambodschaner den Kerl von mir heruntergezogen haben und wir uns dann irgendwie beruhigt hatten.

Streit jeglicher Art ist einfach asozial, so kann man es vielleicht umschreiben.  Und in einem Land mit eher nicht ausreichender medizinischen Versorgung wünsche ich niemandem, so schwer verletzt zu sein, daß er schnelle ärztliche Hilfe benötigt.

Wer weiß wie die Sache geendet wäre? Entweder wäre er, ich oder beide am Ende sehr stark lädiert gewesen. Das muß nicht sein, von daher auch an dieser Stelle Dank an alle, die uns getrennt haben!

Nun ja, mal sehen, wann ich die Strandbar das nächste mal wieder aufsuchen werde. Momentan muß ich etwas kürzer treten, da ich mir nen fetten Schnupfen eingehandelt habe. Vielleicht liegt es am aircon in meinem Schlafzimmer? Wie kann man auch so dämlich sein, das Teil auf 18 Grad zu stellen, wenn es ausserhalb über 30 Grad warm ist …

18. Nov. 2008

Ihr werdet es gemerkt haben - dieser nohave in Sihanoukville Kambodscha weblog ist seit einigen Wochen mehrsprachig.

Das liegt natürlich nicht daran, daß ich mich jetzt daran mache und jeden Artikel hier in diverse andere Sprachen übersetze, sondern zu verdanken habe ich die Übersetzungen einem netten translator plugin für wordpress weblogs. Da alle Artikel automatisch übersetzt werden, sind die Ergebnisse natürlich eher “bescheiden”, allerdings besser als nichts.

Die “native language” vom nohave in Kambodscha weblog ist nach wie vor deutsch.

18. Nov. 2008

Nun ja, vor einigen Monaten hatte ich bekanntlich im pocoloco Sihanouk Ville ein Motorrad gewonnen. Ansonsten hatte ich eigentlich auch so alles, was man für das Motorradfahren in Sihanoukville benötigt.

Zum Beispiel einen khmer Führerschein. Leider nur mangelte es mir an Fahrpraxis - meinen Führerschein habe ich vor ca. 13 Jahren gemacht und bin seitdem nicht mehr Motorrad gefahren.

Dazu kommt dann noch der Alkoholkonsum beim abendlichen Verlassen des Hauses. Und im angetrunkenen oder gar besoffenen Zustand möchte ich hier nicht durch die Gegend eiern.

So stand das nette Gefährt monatelang in meinem Haus herum ohne bewegt worden zu sein. Ich für meinen Teil greife dann (vorerst) doch lieber auf die bekannten Tuktuks oder motodups zurück. Mit der Zeit sammelt sich auch die eine oder andere Telefonnummer eines Fahrers an, sodaß es auch nachts um 3 Uhr kein Problem darstellt, einen zuverlässigen tuktuk- oder motodup-Fahrer zu bekommen.

Das “pocoloco motobike” habe ich an den Betreiber des Pocoloco verkauft. Er hat Verwendung für das bike (ein neues Gewinnspiel mit bikeverlosung wird es allerdings nicht geben) und ich war glücklich, es wieder los zu sein.

7. Nov. 2008

Gestern abend war ich - wie meistens - bei Leo im Bavarian zum essen. Dort lagen einige Werbeflyer in der Auslage - “learn khmer now!”. Nun ja, daß kambodschanisch korrekt “khmer” heißt und daß die Amtssprache in Kambodscha ist, wußte ich ja schon. Über google fand ich auch eine Seite, auf der es Infos zum erlernen der khmersprache gibt.

Wie auch immer - zurück zum Werbeflyer: Angeboten wird ein Kurs zum Preis von 60 US-$ pro Monat, unterrichtet wird täglich eine Stunde, wobei man wohl auch entscheiden kann, ob der Sprachlehrer zu einem nach Hause kommt, oder ob man selbst zu besagter Sprachschule fahren möchte.

Nach einem Jahr soll man dann in der Lage sein, khmer zu sprechen und zu schreiben. Ein Name oder Hinweis auf die Sprachschule oder die Institution findet sich auf dem Werbeflyer nicht, dafür aber eine Telefonnummer, die man bei Interesse anrufen kann: +855-16-211901

Der Flyer ist im übrigen in korrektem “khmenglish”, in Anlehnung an das bekannte “thinglish“. Meine damalige Englishlehrerin würde beim lesen wohl eine Herzattacke erleiden. Oder auch nicht, mein English war auch nie gut, und sie hat es überlebt … :)

edit: Gerade las ich im Kambodschaforum einen entsprechenden Thread, dort ist ebenfalls eine Telefonnummer angegeben.

7. Nov. 2008

bar des lone brothers motorcycle clubsAm letzten Samstag war es endlich soweit und die offizielle Neueröffnung der lone brothers bar in Sihanouk Ville stand wie angekündigt an. Wie der Name schon vermuten lässt, wird die Bar von den Members des lonebrothers mc betrieben.

Mit zahlreichen Gästen und extra zur Feier angereisten Mitgliedern aus Thailand sowie vielen girls wurde bis spät in die Nacht hinein gegrillt und gefeiert.

Von nun an hat die Bar täglich von ca. 18 Uhr abends bis 1 Uhr nachts geöffnet. Manchmal eben aber auch länger - je nach dem, wie stark der Andrang ist. Alles in allem gehe ich davon aus, daß sich die Kneipe schnell etablieren und zu einer festen Größe im Nachtleben Sihanoukvilles werden wird.

Da es sicherlich den einen oder anderen Leser dieser Zeilen interessieren wird - ja, girls gibts natürlich auch dauerhaft auch in der location. Die Mädels sind sehr emsig und man muß selten länger als 30 Sekunden auf das nächste Bier warten. Da sollten sich die Kellnerinnen in Europa mal eine Scheibe von abschneiden …

Die Getränkepreise bewegen sich im üblichen Rahmen, so gibt es bspw. das gezapfte Angkor beer für 0,75 US-$ …

Wer Interesse hat, schaut einfach mal rein. Den Weg kennt jeder moto- oder tuktuk-driver: Von der ekareach street (die Hauptstraße) in Richtung golden lions fahren, dann  links in die 333 karaoke street abbiegen und nach ca. 150 metern auf der rechten Seite befindet sich dann die Bar. Nicht zu verfehlen ;)

An dieser Stelle nochmal besten Dank an Mr. Kong für die Bilder-Cd. Einige Fotos findet Ihr hier im Beitrag, in den nächsten Tagen werden auf den offiziellen Netzseiten des lonebrothers mc sihanoukville sicherlich weitere Bilder zu finden sein.

motorradclub in sihanouk ville terrasse der lonebrothers bar grand opening - eröffnungsparty
lone brothers sihanoukville bar lb bar - grand opening der lone brothers bar grillparty

Tell a Friend

  Bookmark and Share

select language:

Über

  • Kategorien


  • Das Wetter hier:
    Weather Forecast | Weather Maps

    sponsors:
    günstige fernreisen nach kambodscha - flugreisen sihanoukville
    hotelbewertungen und hotels sihanoukville günstig buchen
  • Archiv

  • Links