Gestern war es soweit, meine Freundin aus Deutschland landete um 10 Uhr morgens in Phnom Penh. Glücklicherweise ist sie über Kuala Lumpur geflogen, denn bekanntlich ist der airport in bangkok derzeit gesperrt.
Wie auch immer, ein Freund von mir (fährt hier ansonsten tuktuk) und ich machten uns also mit einem Auto seines Bekannten um 10 Uhr auf den Weg von Sihanoukville nach Phnom Penh. Das Wetter war super und ca. 3,5 Stunden später sollten wir eigentlich Phnom Penh erreichen. Eigentlich …
Nach ungefähr 30minütiger Fahrzeit kreuzte eine Horde Enten unseren Weg. Irgendwie waren wir zu schnell und haben dann zwei oder drei dieser Tierchen unter dem Auto begraben. Eine Fahrt mit Hindernissen eben …
Zwei stunden später standen wir mit dampfender Motorhaube am Straßenrand. Keine Kühlflüssigkeit mehr. Kein Problem, wir kauften etwas Wasser, füllten die Kiste wieder auf und fuhren weiter. Entweder haben die bösen Enten unser Auto demoliert, oder es war auch vorher schon etwas im Argen.
Nach insgesamt ca. 4,5 Stunden Fahrzeit und mehreren Zwischenstops zwecks Befüllung des Kühlwasserbehältnisses erreichten wir den Airport in Phnom Penh.
Mein Freund machte sich auf zu einer Werkstatt um den Schaden am Fahrzeug beheben zu lassen, während ich meine Freundin am Flughafen in Empfang nahm. Um ca. 15:30 Uhr schickt er mir eine sms und fragt, was wir tun sollten - Die Reparatur des Autos würde bis zum nächsten Tag ca. 14 Uhr dauern. Ich antwortete ihm, daß er ja in Phnom Penh warten könne, wir dann aber mit einem anderen Taxi zurückfahren würden. Oder daß wir alle gemeinsam den Rückweg wagen …
Nun ja, auf eine Übernachtung in Phnom Penh hatte er wohl keine Lust, sodaß wir uns dann gegen 16 Uhr wieder auf den Rückweg nach Sihanoukville machten. Vorher noch ca. 40 Wasserflaschen eingekauft und die Fahrt konnte beginnen.
Wir mußten ungefähr alle 20 bis 30 Kilometer anhalten, den Tank neu befüllen und einige Minuten bis zur Weiterfahrt warten …
Um ca. 19:30 Uhr stoppten wir auf halber Strecke an einem Khmer-Rasthof (so nenne ich das mal weil dort auch öfter Busse halten), jedenfalls war das Essen in Ordnung und auch unser Auto hatte so eine halbe Stunde zum abkühlen …
Wie auch immer - gegen 23 Uhr gestern abend kamen wir wohlbehalten wieder in Sihanoukville an. Nur zu Leo konnten wir dann nicht mehr, da er meist so gegen 23 Uhr schließt. Aber was solls? Heute ist auch noch ein Tag, von daher werden wir dann eben heute im Bavarian einkehren.
Und zu guter letzt die Moral von der Geschicht: In Kambodscha ist alles möglich. Und: Reise- und Sicherheitshinweise für Kambodscha vom Auswärtigen Amt sind nett, aber stimmen müssen sie auch nicht unbedingt: “Alle Reisen auf dem Landweg sollten nach Möglichkeit so geplant werden, dass das Ziel mit Sicherheit vor Einbruch der Dunkelheit erreicht werden kann“.
Nun ja, würde ich hier nur bei Tageslicht aus dem Haus gehen, wäre ich vielleicht jede Woche nur einmal draussen …
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Am letzten Samstag war es endlich soweit und die offizielle Neueröffnung der lone brothers bar in Sihanouk Ville stand 















