sponsored ad:
Asian Dating
24. Apr. 2009

… obwohl der gestrige Abend eigentlich ganz gut begonnen hatte.

Nur sollte man darauf achten, daß weibliche Begleitungen nicht zu besoffen sind. Denn dann kann es zu Problemen mit der Kontinenz kommen. Das äussert sich dann z.b. darin, daß man auf einmal wachwird und das Bett irgendwie feucht ist. Sehr feucht. Es ist mein Bett, wenn da überhaupt jemand reinpisst, habe ich das zu sein. Nun denn, es war eine neue Erfahrung - Bisher hatte ich es noch nicht erlebt, daß mir Weiber im Schlaf das Bett vollschiffen.

Nett wie ich bin, wollte ich die Dame wecken und sie auf ihr Missgeschick hinweisen. Sie war aber nicht wachzubekommen. Nun ja, so bin ich dann halt allein in Richtung Fernsehraum gegangen um auf dem Sofa zu nächtigen. Als ich dann vorhin wach wurde, lag sie neben mir. Ich hoffe, sie hat vorher geduscht.

Die Reinigung wollte sie auch nicht bezahlen - “oh sorry, no have money”. Ja, schon klar, no have, wie immer. Dann wollte sie eine Suppe essen. Ich meinte, sie soll aber aufpassen, daß sie nicht gleich alles auspisst. Die Pointe hat sie nicht verstanden. Na ja, macht auch nichts.

Immerhin habe ich mittlerweile eine adäquate Antwort auf die nervigen Fragen diverser Bargirls, ob ich ihnen einen ladydrink spendiere.

Honey, lass uns ein Spiel spielen. Wer verliert, zahlt. Das Spiel ist simpel, aber hocheffektiv. Man kann es nur gewinnen. Wer es nachmachen möchte, hier die Regeln:

Ich stelle Dir 5 Fragen, Du darfst aber keine ehrlich beantworten. Beantwortest Du eine Frage ehrlich, hast Du verloren und mußt zahlen. Dann stellt man 3 Fragen, egal welche, z.b.

Frage 1: Wie alt bist Du? - Da wird sie dann halt irgendetwas drauf antworten, z.b. 99. Ok, Lüge, nächste Frage.

Frage 2: Welcher Tag ist heute? - Sie wird irgendeinen Tag nennen, ok, auch gelogen. Nächste Frage.

Frage 3: Hast Du schoneinmal mit mir Sex gehabt? - Da wird sie dann natürlich auch lügen.

Jetzt kommts - Frage 4. Man muß so tun als sei man unsicher.

Hm, habe ich Dir jetzt schon 3 oder 4 Fragen gestellt? Intuitiv wird sie dann die Wahrheit sagen - 3 Fragen. Ok, also hat sie das Spiel verloren und muß zahlen. Durchschaut sie den Trick und lügt, kommt Frage 5 -

Man gebe sich entrüstet und sage in etwa “Hey das war nicht fair, Du kanntest das Spiel schon”. Natürlich kennt sie das Spiel nicht und wird mit “Nein” antworten. Also auch hier die Wahrheit gesagt - Verloren.

15. Apr. 2009

In der sidebar findet Ihr jetzt einen Link zu einer bargirl mp3 songs Unterseite, von der Ihr drei Bargirls songs - natürlich kostenlos - downloaden oder Euch die dazugehörigen Musikvideos anschauen könnt (z.b. den song “pattaya pattaya”, text zu diesem lied hier).

Danke auch an jokkel, auf dessen thailand webblog ich über die pattaya pattaya free mp3 song lyric gelesen habe. Die pattaya short time bargirl songs haben irgendwie was, sehr nett gemacht.

Zum download der mp3 pattaya short time girls songs geht es HIER.

15. Apr. 2009

Nach dem “westlichen” Neujahrsbeginn (nach dem gregorianischen Kalender) und dem chinesischen Neujahrsfest befinden wir uns derzeit in den Tagen der Feierlichkeiten zum kambodschanischen Neujahrsfest (khmer neujahr, weitere Infos auch auf mychinese - auf diesen Seiten steht, daß es dieses Jahr am 13.04. begonnen hat, mir wurde hier allerdings von Kambodschanern erklärt, es beginne dieses Jahr erst am 14.04.).

Mehr zum kambodschanischen New year (nebenbei: auch zum aktuellen politischen Geschehen in Thailand) findet Ihr auch auf dem kambodscha blog meines Freundes.

Also dann wünsche ich meinen Lesern ein frohes und erfolgreiches neues Jahr zum 3. ;)

 

13. Apr. 2009

Da habe ich vorhin nicht schlecht gestaunt. Gestern erzählte mir einer meiner Security-guards, daß es anlässlich des bevorstehenden khmer new year Rabatt auf anchor beer-container gäbe (1 conti = 24 0,33 Dosen, Preis sonst irgendwas bei 13-14 USD).

Da habe ich dann natürlich nicht nein gesagt und ihn gefragt, ob er 3 Boxen für mich kaufen könnte. Da ich gestern bis ca. 3 Uhr nachmittags am Rechner gehockt habe, habe ich in der letzten Nacht natürlich auch dementsprechend lange geschlafen (aufgestanden irgendwas bei 1 Uhr nachts), sodaß ich meinen guard erst vorhin wiedergesehen habe.

Er kam direkt mit einem Stapel simkarten für kambodschanische Handys auf mich zugelaufen und meinte, das wäre die Promo. Pro Anchor Box hätte es 10 (!) simkarten des Anbieters mfone (camshin) dazu gegeben, gratis.

Ich konnte das kaum glauben, kostet doch eine simkarte normalerweise ca. 5-7 USD (wenn ich meinen guard richtig verstanden habe, 5 USD, na ja, barangs zahlen meist immer ein wenig mehr).

Wie auch immer, da die Karten alle auf seinen Namen registriert sind (Kambodschaner müssen Ihre id-card vorlegen), habe ich ihn natürlich gefragt, ob er nicht einige simkarten gebrauchen könnte. Was soll ich mit 30 kambodschanischen simkarten fürs Mobiltelefon, zumal ich auch nicht weiß, ob die irgendwann ablaufen wenn sie nicht benutzt werden?

Nun habe ich hier noch 23 simcards fürs khmer handy rumliegen, mal schauen was ich damit anfangen werde. Eine Idee habe ich schon ;)

Obwohl, wenn ich so darüber nachdenke - ich bin mir garnicht so sicher, ob ich den ganzen Stapel an simcards auch erhalten hätte, wenn ich alleine als Barang - hier gibts im übrigens eine Erklärung der Herkunft des barang ausdrucks - hergekommen wäre um die 3 Boxen anchor beer käuflich zu erwerben.

6. Apr. 2009

Es will einfach kein Ende nehmen, weiß der Geier warum. Gestern abend (04.04.) gehe ich ersteinmal einkaufen. Das übliche halt, Thunfischkonserven in allen erdenklichen Geschmacksrichtungen, Fertigsuppen, Hundefutter in massen und was man sonst noch so benötigt.

Bekanntlich koche ich zu Hause nicht selber, ich habe nichtmals eine Kochgelegenheit (von einem Warmwasserkocher mal abgesehen). Warum sollte ich selber Kochen wenn ich - den zeitlichen Aufwand mit berechnet - für das gleiche Geld auch essen gehen kann, zumal hier auch so gut wie jedes Restaurant (zumindest die von mir präferierten) nach Hause liefert.

Und für den kleinen Hunger zwischendurch greife ich eben auf die Thunfischkonserven und die Fertigsuppen zurück. Das Hundefutter benötige ich, da meine beiden Hunde (”Hund” und “Minitier”) offenbar chronischen Dauerhunger haben.

Danach ging es dann erst einmal zu den lone brothers in die Bar, wie meist. Wenn ich so darüber nachdenke, starte ich meine abende so gut wie immer in dieser Bar. Irgendwann überkam einigen Gästen, mich eingeschlossen, der kleine Hunger, sodaß wir uns einige Hotdogs für 2 USD das Stück kommen liessen. Gegen halb 2 in der Nacht wollte ich dann noch im Tropicana vorbeischauen.

Da mein Tuktukfahrer probleme mit seinem tuktuk-Anhänger hatte, sind wir erst einmal bei ihm zu Hause vorbeigefahren um das tuktuk abzustellen um dann mit seinem anderen motobike weiterzufahren.

Für alle, die sich nichts unter einem “tuktuk” (oder “moto ramauk”) vorstellen können - HIER habe ich ein Bild von einem tuk-tuk gefunden. Das tuktuk “meines” Fahrers sieht ähnlich aus, aber besser (schwarz, grüne Sitze, usw., ich muß mal Fotos davon machen).

Eigentlich fahre ich ja lieber tuktuk, da man hier wie in einem offenen Taxi sitzt. Ein motodup hingegen ist nichts anderes als ein normales kleines motorrad, auf dem man als Beifahrer hinten mit draufsitzt. Natürlich ohne Helm. Helmpflicht besteht in Kambodscha neuerdings zwar - allerdings nur für die Fahrer.

Völlig ungeschützt auf einem Motorrad mitzufahren ist das eine, das andere ist der Alkoholpegel - wer morgens um 9 auf so einem Teil mitfährt und dabei - wenn er Pech hat - auch noch mit der Müdigkeit zu kämpfen hat, spielt unter Umständen mit seiner Gesundheit.

So sind wir dann in die Tropicana Bar gefahren, wo ich noch einige Bekannte traf und wir das eine oder andere Getränk konsumierten.

Später so gegen halb 4 (oder war es kurz vor 4?) wollte ich dann mit meinem Fahrer zum Strand runter fahren. Nicht ohne zuvor einen kleinen Schwenker in die Karaoke 333 Street zu machen und bei der lonebrothers bar vorbeizuschauen (aus gegebenem Anlass - man kann ja mal kurz schauen ob der security wieder am schlafen ist, bzw. ob er überhaupt anwesend ist). Da war alles im Lot, also weiter die Straße hinunter in Richtung golden lions und zum Strand.

Plötzlich hält mein Fahrer vor einer der “Karaokebuden” und fragt, ob ich mit hineinkommen wolle. Karaokeschuppen sind eher etwas für die Kambodschaner, meist sind in diesen Lokalen (je nachdem, wo man hingeht) Ausländer (Barangs) auch eher unerwünscht. So saßen wir dann und liessen uns von der ganz ansehnlichen Bedienung ein paar Bierdosen auf den Tisch stellen, tranken einige davon und lauschten dem Karokegesang diverser EInheimischer (Gesang ist gut, … lol).

Etwas später betrat dann eine mir bekannte Dame den Laden und staunte nicht schlecht, als sie uns beiden da sitzen sah. Vielleicht war es ihr schlechtes Gewissen (insider …), aber sie gab mir und meinem Fahrer dann auch noch ein Biergetränk aus. Leider vertragen die meisten Asiaten nicht so viel Bier. Nach ca. 3 oder 4 Dosen Bier fragte mich mein Fahrer jedenfalls, ob wir nicht zum Strand fahren wollten. Das girl wollte auch noch mit, also sind wir dann mal losgedüst.

Am Strand (Dolphin Shack) das übliche, Terrorgirl die 2. war auch da, zum Glück gab es keinen Streß. Etwas später dann rüber gelaufen zum Jacks Shack, der Musik gelauscht und den Sonnenaufgang am Meer betrachtet und etwas getrunken. Ich weiß gar nicht mehr, wie es dazu kam, aber der Besitzer meinte irgendwas von wegen ob ich den Laden kaufen wolle für 20.000 USD. Spontan sage ich ja, kein Ding, machen wir. Leider hat er sein Angebot wohl nicht ernst gemeint. Hätte mich auch gewundert … ;)

Gegen 8 Uhr wollte der Elektriker kommen denn es gibt mal wieder Probleme mit den Lampen auf meiner Gartenmauer (wenn es regnet dringt teilweise wohl Wasser ein und verursacht einen Kurzschluß). Also wollte ich dann so gegen 6:30 Uhr in Richtung Heim aufbrechen. Das girl wollte auch mit. Na ja, warum auch nicht.

Ich wies sie darauf hin, daß es kein Geld geben würde. Ausserdem hatte sie mir das letzte mal (vor einigen Wochen) versprochen, mein Haus zu wischen, was sie (natürlich) nicht eingelöst hatte. Wie auch immer - wir fahren also nach Hause, sitzen noch im Gartenpavillon, quatschen dummes Zeug, trinken noch etwas und wollen eigentlich auf den Elektriker warten. Eine (fast) perfekte Idylle, lol.

Bis, ja, bis sie dann ins Haus ging, zurückkam und meinte, das Wasser geht nicht. Wie, das Wasser geht nicht? Mein Wassertank im Garten füllt sich automatisch auf wenn er leer ist, folglich müsste er immer vol sein. Aha, kurz gesucht, Problem gefunden - irgendwer (ich war es nicht, meine Hunde auch nicht, bleibt also nur einer der beiden Securityguards) hatte einen Wasserhahn im Garten zugedreht. Zusammen mit den Ereignissen der letzten Zeit (man könnte es auch Abenteuer nennen) im Zusammenhang mit meinen Guards war ich dann doch sehr ungehalten.

Also erstmal nen Kontrollgang durch den Garten machen. Was hängt da hinten? Eine nasse Jeans und ein nasses Hemd, hat wohl jemand zum Trocknen aufgehangen. Ich frage die beiden guards - wem gehört der Prüttel hier? Natürlich gehörte es keinem. Aha, meins war es auch nicht. Draussen hörte ich die Müllabfuhr. Also schnell rein ins Haus, meinen fast vollen Müllsack geholt, in den Garten gegangen, die Hose und das Hemd dazugepackt, Sack zugemacht und ab in den Müllwagen damit.

Was soll ich mit verirrten Hosen in meinem Garten, die dann auch noch offenbar herrenlos sind, lol … Man. Und wenn man schon dabei ist kann man ja auch gleich die beiden Firmen anrufen damit sie mal klären, wer da mit Vorliebe Wasserteufel spielte und an meinem Wasserhahn herumgespielt hat.

Die Klärung blieb erfolglos, na ja, war auch nicht anders zu erwarten …

Mein Bekannter, einer der Manager einer der beiden Firmen, Mr. Kong von der eagle patrol security, tat mir gar ein wenig leid. Schließlich war es sein Geburtstag. Na ja, die Lage beruhigte sich später wieder, mein Vermieter und der Elektriker waren zwischenzeitlich auch eingetroffen und so saßen das Mädel, der Vermieter, Mr. Kong und ich in meinem Pavillon. Da das Mädel (und auch ich) hungrig waren und es mittlerweile nach 8 Uhr morgens war, ist sie dann schnell mit einem mototaxi zum Bavarian in der Nähe gefahren.

Ich hatte ihr eigentlich erklärt, was ich wollte (german cutlet + french fries, der Einfachheit halber und weil ich nicht wußte, was Rahmsoße auf english heißt, dank dict.cc weiß ich es nun - “cream sauce” …), hat sie wohl nicht so ganz verstanden. So rief mich Eric vom Bavarian an und fragte, was ich haben wollte. Schnitzel Wiener Art mit Spaghetti und Rahmsoße.

Nun ja, das Essen kam, wir waren müde, tranken noch Kaffee und wollten dann endlich zu Bett gehen. Der Schwimmer im Wassertank machte auch Probleme (das Teil lief über), der Vermieter sicherte zu, es reparieren zu lassen. Wunderbar. Also ab ins Bett.

Etwas später geht mein Handy, der Vermieter (ich glaube er hat nicht so ganz verstanden daß ich zu Bett gehen wollte, evtl. dachte er, ich wäre morgens früh aufgestanden. Evtl. auch deshalb der ungläubige Blick, als ich mit dem Bier im Pavillon saß). Irgendetwas war wohl noch. Ok, ich sage dem Mädel, sie soll sich wieder anziehen und fragen, um was es geht (ich konnte nicht aufstehen, jedenfalls nicht nach draussen gehen, lol, wäre nicht so passend gewesen. Die hätten mich ja alle für schwul gehalten *hust*).

Ich hoffe jedenfalls, daß sich die Probleme und der Streß mit den Securities und allem anderen in Zukunft etwas in Grenzen halten …

Für heute abend war eigentlich eine kleine Feier für Mr. Kong geplant. Na ja, keine Feier, aber halt ein kleiner Umtrunk. Leider ist ihm etwas dazwischengekommen, aber wir werden das nachholen. Das es heute nicht geklappt hat, na ja, was solls.

Ich bin nicht traurig darüber, da ich heute auch nicht wirklich die sprichwörtliche Sauflust verspürt habe. Vielleicht morgen ;)

3. Apr. 2009

Langweilig wird es in Sihanoukville Kambodscha selten, jedenfalls dann nicht, wenn man nicht nur daheim hockt und die Wand anstarrt.

Aber der Reihe nach: Seit einigen Tagen hat “Hund” einen neuen Spielkameraden, denn wie versprochen habe ich nun die kleine schwarze Hundedame vom Betreiber des “Dolphin Shack” am Ochheuteal Beach erhalten. Da ich wenig kreativ in Sachen Namenssuche bin, habe ich die kleine einfach mal “Minitier” getauft. Noch ist minitier ja klein, was sich jedoch bald schon ändern wird. Minitier hat eine Vorliebe für Thunfisch und mag es, in meinen Computerzimmer hier zu pinkeln (ist ja noch klein …).

Die Machtkämpfe zwischen Hund und Minitier sind weniger geworden und ich denke, daß sich die beiden ganz gut verstehen.

Zu den Terrorgirls: Die zaunkletternde Dame vom letzten Jahr hat eine würdige Nachfolgerin gefunden. Aber von vorn - nachdem sich also vorgestern Nachmittag meine Bekanntschaft der Nacht nett von mir verabschiedet hatte, und ich auch so nichts mit dem Rest des Tages anzufangen wußte, bin ich also des abends wieder auf Tour gegangen, das übliche halt, man kann es auch “barhopping” nennen.

Hier was trinken, dort was trinken, noch mehr trinken, was essen und am Ende dann mit einigen Bekannten  am Strand landen, so in den frühen Morgenstunden, 4 Uhr war es soweit ich mich entsinne. Dort kam ich dann mit einem Mädel, welche vormals im pocoloco nachtclub in sihanoukville gearbeitet hatte, ins Gespräch. Da das Mädel offenbar auch zu viel Tagesfreizeit hat (lol), lud ich sie ein doch bis zum Sonntag bei mir zu bleiben. Soweit, so gut. So sind wir dann am frühen Vormittag totmüde ins Bett gefallen um dann so gegen 18:30 Uhr gestern abend aufzustehen.

Sie wollte kurz “nach Hause” um ihre Klamotten zu wechseln und dann wiederkommen. So geschah es dann auch und wir saßen in meinem Gartenpavillon. Da ich hungrig war, habe ich bei Eric und Leo im bavarian (deutsches restaurant in sihanoukville) angerufen und gefragt, ob sie mir Gulasch mit Spaghetti liefern können (nebenbei: Wer das Gulasch sehr pikant mag, sollte es bei der Schnitzelwirtin bestellen, wer es so wie ich mag, im Bavarian. Hier gibt es für jeden Geschmack etwas ;) ).

Nach ca. 20 Minuten traf das Essen bei mir zu Hause ein (Liefergebühr: 0,50 USD, Kosten für das Essen 5 USD, also sehr günstig). Nachdem ich gegessen hatte, schnell die Hunde gefüttert, tuk tuk fahrer angerufen und dann mit dem Mädel zur lonebrothers bar gefahren.

Eigentlich hätten hier schon meine Alarmglocken laut läuten müssen - warum ist das  girl die ganze Zeit über so still gewesen und wurde erst im Laufe des abends immer “lebhafter”? Wie auch immer, die Nacht liessen wir dann am Strand ausklingen (Dolphin Bar und Jack`s shack direkt nebenan, beide bars haben 24 Stunden täglich geöffnet, sehr zu empfehlen). Hier bemerkte ich dann daß ihre Augen irgendwie komisch aussahen. Lag es am Trinken, oder war da vielleicht doch noch mehr im Spiel (Stichwort: smoking drugs oder sonstwas)?

Später dann bei mir daheim angekommen wurde die Situation für mich so langsam unerträglich, ausserdem gab es auch so diverse Unstimmigkeiten (ohne da jetzt näher drauf eingehen zu wollen), jedenfalls habe ich mich dazu entschlossen, auf Ihre weitere Gesellschaft zu verzichten.

Wie bekommt man aber morgens um 8 Uhr offenbar unter dem Einfluss von Rauschmitteln stehende Weiber ohne großes Trara aus dem Haus und weg vom Grundstück? Da ich einen kleinen Hunger verspürte, kam mir spontan die Idee, mal schnell zum Bavarian zu fahren um mir ein Schnitzel mit Nudeln und Rahmsosse zubereiten zu lassen. Gedacht, getan - ich stehe auf, ziehe mich an und sage dem girl, sie soll sich auch anziehen da wir essen fahren.

Problem: Sie möchte nicht aufstehen. Und essen fahren müssen wir ja auch nicht, ich könnte es mir doch wieder liefern lassen. Ich: Nein, wir lassen uns das nicht liefern, wir fahren jetzt essen. Sie: Kein Hunger. Ich: Ich habe aber Hunger ausserdem ist das Wetter so toll und wenn ich hier mein Haus verlasse kannst Du nicht alleine hierbleiben. Also stehe bitte auf und ziehe Dich an.

Geschätzte 15 Minuten (und gefühlte 2 Stunden) später war sie dann auch soweit, stand angezogen im Schlafzimmer. Aber gehen wollte sie nicht. Sie ahnte wohl, woher der Wind wehte. Was tun? Erstmal in die Küche ein Bier holen, es würde wohl noch länger dauern. Also das Bier geholt, vor der Haustür gewartet. Doch Fräulein zickig wollte nicht herauskommen. Und ich wollte auch nicht handgreiflich werden (sowas kann hier stark nach hinten losgehen und ziemlich schnell ziemlich teuer werden, denn im Geschichten erzählen sind die Weiber hier großartig).

Also habe ich meine zwei Securityguards gebeten, doch einmal herein zu kommen und dem Mädel zu erklären, daß sie doch jetzt bitte mit nach draussen kommt. Das hat funktioniert. Unter Gezeter und Geschrei zwar, aber immerhin.

Danach bin ich mit dem girl via dem Motodup zum Bavarian gefahren, ich habe noch ein Bier und einen Kaffee zu mir genommen während ich auf das Essen gewartet habe, das Mädel saß neben mir. Friedlich, aber nervig - Wenn mich jemand der offenbar nicht Herr seiner Sinne ist, alle zwei Minuten fragt, ob ich sauer wäre, nervt das. “Darling, you angry with me?” - “Och honey, i am not angry, i am just hungry.”, so ging es dann …

Glücklicherweise war mein Mahl schnell zubereitet, ich habe dem Mädel noch einen USD auf den Tisch gelegt und bin dann schnellen Schrittes vor die Tür gegangen, wo dann auch schon ein mir bekannter tuktuk-Fahrer auf mich gewartet hatte. Endlich wieder daheim angekommen habe ich schnell gegessen und bin dann zu Bett gegangen.

Man, was wür eine schwere Geburt. Ob das Mädel nochmalig zu meinem Haus gefahren ist, weiß ich nicht. Mir auch wumpe, hereingelassen wird sie eh nicht. Wie auch immer - Augen auf beim Dauerlauf, denn urlaubszeit ist nicht nur bargirlzeit, sondern auch terrorgirlzeit, lol

3. Apr. 2009

Vorgestern nacht ist eingebrochen worden. Nicht bei mir, sondern in der lonebrothers bar in der karaoke street. Der oder die Täter (um dem deutschen/Eu-gender-mainstreaming Schwachsinn Genüge zu tun: evtl. ja auch TäterInnen, … - Merke: Gender und Feminismus ist so überflüssig wie ein Kropf …) kamen in der Nacht, offenbar so zwischen 3 und 5 Uhr morgens.

Entwendet wurde ein Beamer sowie ein Notebook. Interessanterweise ist mein Computer nicht das Ziel der Begierde gewesen. Dieser steht derzeit leihweise in der Bar da der Betreiber zeitweise Probleme mit seinem laptop hatte und ich ihm meinen 2. Rechner zwecks Aufrechterhaltung der Möglichkeit Musik abspielen zu können zur Verfügung gestellt habe.

Durstig waren die Einbrecher (ich denke mal daß es mindestens zwei waren, einer wird draussen Schmiere gestanden haben, so von der Logik her) natürlich auch. So wurde vor Ort erstmal eine Cola light geleert.

Zwei Flaschen Whiskey sind dann ebenfalls noch gestohlen worden (no Suff, no fun, immerhin wußten die Einbrecher das). Wie sich das für anständige Einbrecher welche über das Dach einsteigen gehört, verlässt man Häuser durch die Tür (war nur von innen verriegelt, kein Schloß davor).

An sich ist die Aktion nichts ungewöhnliches. Einbrüche ereignen sich täglich rund um den Erdball. Ungewöhnlich wird es aber dann, wenn des Nachts vor der Bar ein Security-Guard sitzt, welcher nun dem Sinne nach die Aufgabe hat, genau solche Einbrüche zu verhindern.

So gibt es meiner Meinung nach genau drei Möglichkeiten: Der Guard hatte einen ausgezeichneten Tiefschlaf, der guard steckte mit den Tätern unter einer Decke (oder gehörte selbst dazu), oder aber - und das ist wohl das naheliegendste - er ist schlicht nach Hause gegangen. Wenn die Bar schließt, ist niemand mehr vor Ort, folglich kann auch niemand kontrollieren, ob der Wachmann seiner Aufgabe auch geflissentlich nachkommt …

Da unter anderem dieselbe Firma auch bei mir Securityguards stellt, bin ich nun doch etwas irritiert. Zumal sich unangenehme Zwischenfälle in letzter Zeit häufen (Dienstantritt ohne Ausrüstung, Schlafen während der Arbeitszeit, verlassen des Arbeitsplatzes ohne Abmeldung, bzw. ohne auf die Ablösung zu warten, usw.).

3. Apr. 2009

araska finnisches restaurant in sihanoukvilleVor einigen Tagen saß ich wie so oft abends in der lone brothers bar sihanoukville (welche betrieben wird von einem Member des lone brothers mc, hier gehts zur website), unterhielt mich ein wenig und nahm das eine oder andere Getränk zu mir (heisse Milch mit Honig gehörte nicht dazu).

Kurz vor Mitternacht stiessen dann zwei - wie sich herausstellen sollte - Finnen zu uns in die Bar, welche mich dann später fragten, ob ich Kebap mögen würde. Kebap? In Kambodscha? Nun ja, es hängt ja von der Art der Zubereitung ab.

Noch ein wenig später stellte sich heraus, daß die beiden finnischen Auswanderer vor kurzem ein finnisches Restaurant namens Araska in Sihanoukville eröffnet haben. Aufkleber hatten sie natürlich auch dabei. Den einen habe ich hier eingescannt, einfach auf das Foto klicken, auch für die Wegbeschreibung. Den anderen Aufkleber hat mir später Dean vom Tropicana am Victory Hill (website) “entwendet” ;)

Wie dem Aufkleber zu entnehmen ist, liegt das Araska Restaurant in derselben Straße, in der auch das günstige sunday guesthouse gelegen ist. Die Preise sind sehr human, so kostet eine Pizza 4,75 USD, das gezapfte Bier ist für 0,50 USD (2000 Riehls) zu haben. Über die Qualität der Speisen vermag ich leider noch nichts zu sagen, allerdings wird sich das in den nächsten Tagen ändern.

Nachtrag: Nur was Dr. Snuggles auf dem Aufkleber zu suchen hat vermag sich mir nicht so recht zu erschliessen (das ist doch Dr. Snuggles, oder?) … :)


Tell a Friend

  Bookmark and Share

select language:

Über

  • Kategorien


  • Das Wetter hier:
    Weather Forecast | Weather Maps

    sponsors:
    günstige fernreisen nach kambodscha - flugreisen sihanoukville
    hotelbewertungen und hotels sihanoukville günstig buchen
  • Archiv

  • Links