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8. Mai. 2009

Tja, schade schade, aber eigentlich war es schon immer abzusehen. Ich werde mich wohl nach einem neuen Stamm-tuktukfahrer in Sihanoukville umsehen müssen. Eine Gelegenheit, meine “Nettigkeiten” - man könnte es auch im Klartext schlicht und ergreifend “Fehler” oder “Dummheit” nennen - nicht zu wiederholen.

Noch im März hatte ich über den - damals noch - zuverlässigen tuktuk Fahrer berichtet. Fast genau ein Jahr lang kenne ich ihn nun und er war damals immer sehr zuverlässig. Es wird wohl an der nicht geringen Entlohnung gelegen haben. Es war eigentlich auch eine recht schöne Zeit, und praktisch eben auch.

Denn so lästige Kleinigkeiten wie das Bezahlen von Stromrechnungen, Internetanschluß usw. hat er stets zu meiner Zufriedenheit für mich erledigt sodaß ich mir den teilweisen recht langen Weg zu den entsprechenden Stellen immer habe ersparen können. Freunde und Bekannte wiesen mich relativ regelmässig darauf hin, daß es sie doch stark verwundere, daß ich meinen Fahrer mit so viel Geld (Stromrechnung immerhin meist ca. 160 USD, Internetanschluß z.b. derzeit 196 USD pro Monat) alleine losschicken würde.

Ich habe diese Bedenken meist mit dem Hinweis auf den Festpreis (immerhin 160 USD pro Monat) aus dem Weg geräumt. Denn, so dachte ich mir, wäre der Fahrer ja dämlich, sich mit einem Rechnungsbetrag aus dem Staub zu machen wenn er monatlich von mir 160 USD für seine Fahrdienste erhält. Denn entweder auf einen Schlag mal ein paar Euros abzustauben oder regelmässig einen Betrag zu erhalten, mit dem man kalkulieren kann ist ja schon ein Unterschied. Dachte ich.

Darüberhinaus bezahlte ich teilweise auch andere Kleinigkeiten, wie z.b. einen neuen Anstrich und neue Sitzgelegenheiten jeweils für das tuktuk. Wenn ich schon regelmässig mit einem Gefährt unterwegs bin, soll es auch nach etwas aussehen.

In letzter Zeit häuften sich allerdings dann die Unzuverlässigkeiten. Bei Anruf war der Fahrer öfters mal “busy”, war unterwegs, fragte ob ich noch ein oder zwei Stunden warten könnte usw. (ein Witz wenn man mal so darüber nachdenkt, wenn ich in Europa ein Taxi bestelle und der Fahrer sagt “Sorry, warte mal ne Stunde” würde ich sofort einen anderen Fahrer nehmen und mit diesem nie wieder fahren).

Seit drei Tagen liegt hier ein Schiff vor Anker, soweit ich weiß gehört es der französischen Armee. Da verdienen die diversen Fahrer meist eine Menge Geld, denn da die Touristen, bzw. Soldaten, die einheimischen Preise nicht kennen, lassen sie sich natürlich gut abzocken.

Dienstag abend, ich rufe den Fahrer an ob er kommen könnte. Er steht am Hafen, das Schiff ist ja da. Ok denke ich mir, kein Problem, habe auch keine Lust jetzt 20 Minuten zu warten bis er kommen kann. Also habe ich einen anderen Fahrer angerufen. Abends gegen halb 12 rufe ich meinen Fahrer nochmal an, er ist angeblich zu Hause, weil müde (klar, sonst fährt er bis morgens früh, jetzt ist er aber müde, logisch, haha). Da habe ich ihm dann erklärt, daß er den Festpreis für seine Fahrdienst erhält und ich nicht monatlich zahle wenn er andauernd beschäftigt ist, keinen B ock zu fahren hat oder beispielsweise der Wasserbüffel krank ist (ich mag den Spruch).

Vorgestern nachmittag (Mittwoch, 05.05.) funktioniert mein Internetzugang nicht mehr. Nun ja, möglich, Ausfälle gibt es hier immer mal wieder. Allerdings beschlich mich da so ein Verdacht - hat der Fahrer das Geld im Office bezahlt oder nicht?

Abends schicke ich ihm eine sms, ob er fahren würde, vorbeikommen könnte (ich mußte auch noch einkaufen usw.) und mir den Beleg für die Zahlung mitbringen könnte (hatte er die zwei Tage vorher angeblich nur vergessen). Pünktlich steht dann auch ein tuktuk vor meiner Tür. Allerdings nicht “mein” Fahrer, sondern jemand anderes (auch ein guter Fahrer, ich denke ich werde von nun an mit ihm fahren). Aha, ich rufe meinen Fahrer an. Er ist angeblich in Phnom Penh bei seiner Mutter (klar, haha). Warum er das nicht sagen kann. Ne, war ja kurzfristig (klar, bei einer Fahrtzeit von mindestens 3 Stunden nach Phnom Penh, logisch). Morgen würde er wieder fahren. Ok. Ich frage ihn ob er den Einzahlungsbeleg zu Hause liegen hat und ob er die Rechnung bezahlt hat. Ja, hat er.

Ich dachte mir, nun ja, was solls. Soll er diesen Monat noch für mich fahren (ich Esel habe immer im voraus bezahlt anstatt Ende des Monats) und dann lassen wir das. Zu diesem Zeitpunkt stand für mich schon fest, die Nacht über wachzubleiben (man kann es auch “Saufen bis zum Morgen” nennen) um dann pünktlich um 8 Uhr im Büro des Internetproviders zu stehen und zu fragen, ob die Rechnung bezahlt ist (vorweg: sie war natürlich noch nicht bezahlt. Mein Bauchgefühl hatte mich also nicht betrogen.).

Jetzt kommt etwas, was mich (neben diversen anderen Dingen) am Intellekt so mancher Zeitgenossen zweifeln lässt. So blöde kann man eigentlich nicht sein. Wenn man Lügengebäude aufbaut, sollten diese hieb- und stichfest sein und nicht beim kleinsten Windzug wie Kartenhäuser in sich zusammenfallen.

Ich fahre also mit dem Fahrer die Hauptstraße in Richtung lone brothers bar herunter. Neben der Tankstelle (ich meine es wäre die Total, oder die Caltex, bin nicht sicher da ich das immer durcheinander bringe) sehe ich in der Seitenstraße ein tuktuk stehen. Ein schwarzes Tuktuk mit lone brothers bar-Werbung hinten drauf. Erst dachte ich, es sei das tuktuk der Bar. Im Vorbeifahren drehe ich mich nochmals um und sehe, nein, es ist das tuktuk “meines” Fahrers. Was macht das tuktuk da, wo er doch angeblich in Phnom Penh ist?

Also sage ich dem Fahrer, er solle wenden und zu dieser Straße fahren. Da sage ich ihm, ich habe so den Verdacht daß sein Kumpel mich dummdreist angelogen hat. Wie auch immer, ich habe dann etwas später von jemandem erfahren, daß “mein” Fahrer irgendwo am saufen ist. Und daß er die Internetrechnung auch nicht bezahlt hat, sondern die Kohle beim Kartenzocken verloren hat (und daß, obwohl ich überhaupt nicht danach gefragt hatte!).

Lange Rede, kurzer Sinn: So wie ich die Angelegenheit einschätze, kann ich das Geld abschreiben. Bilanz: 200 USD für die Rechnung weg, 60 USD (habe ich ihm mal geliehen, wollte ich auch noch vom Lohn abziehen) auch weg, Restgeld für den Monat, da im voraus bezahlt, auch weg (ca. 120 USD). Macht dann insgesamt einen Betrag von ca. 380 USD. Von was sollte er das Geld auch zurückzahlen wollen?

Das Geld ist mir eigentlich ziemlich egal, so viel ist es ja nicht. Für mich jedenfalls nicht. Für ihn wohl schon. Genugtuung: Da er die Kohle offenbar beim Zocken verloren hat, wird er jedenfalls auch keinen Spaß daran haben. Und da ich mir einen anderen Stammfahrer suche, wird er auch keinen monatlichen Festpreis fürs Fahren mehr erhalten. Und das in der low-saison, wo eh fast keine Touristen da sind. Wer nicht will, der hat halt schon …

Auch sonst war die Nacht, bzw. der gestrige Tag (ich war dann bis ca. 12 Uhr mittags unterwegs) nicht uninteressant. Morgens kurz nach 8 habe ich dann die Internetrechnung bezahlt. Ich hätte ja auch warten können, ob mein Fahrer noch bezahlen würde. Ich bin nicht davon ausgegangen. Ausserdem lasse ich mich ungern anlügen. Hätte er die Rechnung am Tag noch begleichen wollen, hätte er ja gemerkt daß ich seinen Schwindel aufgedeckt habe. Gestern war jedenfalls sein Handy abgeschaltet. Mal sehen ob er später ans Telefon geht.

Weiter ging es dann nach dem Bezahlen der Rechnung wieder zum Strand. Ich war später irgendwie doch nicht mehr ganz nüchtern. Man sollte sein Geld nicht zusammengeknüllt in der Tasche haben (habe wohl als ich zu Hause war um den Rechnungsbetrag fürs Internet einzustecken zu viel mitgenommen). Ich schreibe mir immer auf, wie viel Geld ich zu Hause habe und was ich wann entnehme. Ich habe folglich einen kambodschanischen Eiskaffe von einer der Verkäuferinnen am Strand, welche pausierte und Kaffee schlürfte (Hi, wo hast Du den Kaffee her? Kannst Du mir auch einen holen?) gekauft und ihr dafür dummerweise 100 USD gegeben und diese Dollarscheine fälschlicherweise für Riehl gehalten. Schön blöd. Na ja, shit happens, jedenfalls wenn man nicht nüchtern ist.

Nächster Fehler: Mittags vor meiner Haustür, ich will den Motodriver bezahlen. Stelle fest kein Kleingeld mehr zu haben. Da habe ich Depp mir eingebildet, ich könnte ihm halt nen 20 USD-Schein geben und er wird mir dann den Rest die Tage wiedergeben (er ist meist auch am Strand, bin schon öfters mit ihm gefahren). Jetzt, wo ich wieder nüchtern bin, ist mir natürlich sonnenklar, daß ich die Kohle ebenfalls abschreiben kann.

Und wenn schon, dann richtig. Streß mit nem girl gab es natürlich auch noch. Sie wollte unbedingt mitkommen. Na ja, ok, warum auch nicht. Bis abends wollte sie bleiben. Na ja, kann sie machen, kein Problem. Dann wollte sie aber nach ca. 30 minuten gehen und 20 USD haben. Die hat sie nicht bekommen. Ich hätte ihr wohl 5 USD gegeben, allerdings hatte ich ja auch kein Kleingeld. Da hat sie dann Streß gemacht. Ok, ich habe ihr 10.000 Riehl (2,50 USD) gegeben, “für das Taxi”. Noch mehr Streß. Ich habe sie dann rausgeschmissen. Na ja, ihre Schuhe zuerst. Vielleicht ein Fehler, aber wenn man eh schon auf 180 ist und dann noch verarscht wird, ist man nicht immer nett.

Bilanz: Ca. 18 Stunden unterwegs gewesen, die Erkenntnis, daß mein Tuktukfahrer zu 99,99% die 380 USD nicht zurückzahlen wird, 100 USD für einen Kaffee, 20 USD für ein Motodupfahrer, der mir das Wechselgeld zu 99,99% nicht zurückzahlen können wird, und Streß mit einem Mädel (welche ihrem Gesichtsausdruck nach offenbar unter Drogen stand, so wie sie sich am Ende verhalten und wie sie agiert und gesprochen hat).

Dummheit wird eben bestraft, so ist das Leben. Nun ja, immerhin funktioniert mein Internetzugang jetzt wieder. Ach ja, meinen Reisepaß hatte ich zwischenzeitlich auch abgeholt (er war unterwegs nach Phnom Penh zwecks Visaverlängerung für ein weiteres Jahr).

Was haben wir mal wieder gelernt? Gutmütigkeit wird hier offenbar mit Blödheit verwechselt, jedenfalls von sehr vielen. Das massive Ladydrink-ausgeben habe ich mir hier ja schon vor einiger Zeit abgewöhnt. Eigentlich habe ich es immer gern getan, die Mädels freuen sich da sie so 1 USD pro Drink verdienen (was hier ja eine Menge Geld ist), der Betreiber der Bar freut sich und alle sind glücklich. Irgendwann artet das aber in eine Erwartungshaltung aus (so hört man dann häufig “please, pay me ladydrink”). So gehts halt nicht.

Vielleicht suche ich mir auch keinen Stammfahrer. Eigentlich reicht es ja aus, genügend Telefonnummern von Fahrern zu haben und diese dann nach Bedarf halt anzurufen. Mal schauen.

Für Sonntag hat mein Vermieter mich zum Brunch eingeladen. Das wird bestimmt nett und geht streßfrei ab. Na ja, etwas Streß habe ich schon - denn er wird mich um 10 Uhr morgens hier abholen. Für mich ist das quasi mitten in der Nacht da ich zu dieser Uhrzeit meist noch zu schlafen pflege. Wird schon werden. Gehe ich halt heute nacht aus, schlafe morgen den ganzen Tag, stehe abends kurz auf und lege mich etwas später wieder hin. Dann kann ich Sonntag morgen gegen 4 oder 5 Uhr aufstehen und bin um 10 Uhr fit. Alles eine Sache der Planung ;)

7 Kommentare »

  1. CR. schreibt:

    Besser eine späte Einsicht als gar keine Einsicht.

    Kennst Du diesen Artikel schon:
    http://sihanouk.wordpress.com/2008/03/23/was-man-auch-ueber-kambodscha-wissen-sollte/

    Der passt aufs Thema wie die Faust aufs Auge.
    Take care ;)

    Anmerkunge von Marc: Ja diesen Artikel kenne ich schon. Das ist übrigens der Vorgängerblog des don-kong blogs eines Bekannten.

    Unrecht hat er jedenfalls nicht. Hier noch ein (fast aktuelles) Beispiel:
    Leo und Eric vom Bavarian mußten kürzlich mal wieder jemanden entlassen. Es kam wiederholt zu Diebstählen im Restaurant und im angeschlossenen Guesthouse, ausserdem hat sich besagte Person - trotz Verbots - wiederholt Geld von Gästen geliehen, bzw. versucht sich welches zu leihen (ich wurde unter anderem auch angeschnorrt).
    Folglich wurde die Person entlassen. Aus falsch verstandener Solidarität (wenn jemand klaut oder Mist baut, fliegt er, ist doch wohl klar) hat dann unter anderem der Koch noch am selben Tag gekündigt. Dieser Koch hat 200 USD pro Monat verdient, eine Menge Geld. Die low-saison stand ja auch kurz vor der Tür, und egal was er jetzt arbeitet, es ist sehr unwahrscheinlich, daß er dort genau so viel verdient.

    Am nächsten Tag rief dann die Frau des Kochs im Bavarian an, ihr Mann hätte einen Fehler gemacht usw. usw. Ja, Pech gehabt. So ist das Leben eben …

    Oder (ich meine es hier schon einmal erwähnt zu haben) eine andere Lustigkeit vom letzten Dezember/November, noch in meinem alten Haus: Auf einem kleinen Hügel in der Nähe brennt irgendetwas. Meine Securities weisen mich darauf hin. Sie waren mit der Situation (obwohl es sie ja überhaupt nicht betraf) sichtlich überfordert. Ein Guard war mit seinem moped da. Den habe ich dann losgeschickt um zu sehen, was da los ist und ob man evtl. doch die Feuerwehr anrufen muß. Der andere guard rannte zu meinem Gartenschlauch und wollte diesen auf den Hügel tragen. Wohlgemerkt: Ohne ihn vom Wasseranschluß zu lösen. Er wollte wohl wirklich mit dem Schlauch zum Löschen flitzen. Da sagt einem doch der gesunde Menschenverstand, daß der Gartenschlauch zu kurz ist (oder kennt jemand einen Gartenschlauch von ca. 2-3 kilometern Länge?).

    Die Aktion von der ich hier jetzt berichtet habe ist doch genau so panne. Der Fahrer weiß, daß mir die Internetleitung gekappt wird wenn bis zu einem bestimmten Datum (5. oder 6. Tag des Monats) nicht bezahlt wird. Er wußte es, ich habe ihn jedes Mal darauf hingewiesen. Er wußte, daß ich sein tuktuk sehen würde, wenn er es in der Seitenstraße abstellt, denn er wußte, daß ich dort vorbeifahren würde.

    Ich habe hier auch mal jemandem sein Studium und diverse andere Kleinigkeiten bezahlt (gesamt knapp über 2000 USD), er war tagsüber als Securityguard teilweise an meinem Haus eingesetzt. Als Securityguard arbeitet er jetzt nicht mehr, soweit ich informiert bin, studiert er auch nicht mehr.

    Fakt ist, daß eigentlich jeder eine Erwartungshaltung entwickelt, wenn Du ihm nur einmal geholfen hast. Dann bist Du der Depp, den man ausnutzen kann, zumindest wird es meist versucht. Ich bin eigentlich jemand, der gerne hilft wenn er helfen kann, ob jetzt in Kambodscha oder anderswo.

    Ich gebe auch gerne Trinkgeld, warum auch nicht? Meist 10% vom Rechnungsbetrag, das auch unabhängig vom Land, also auch z.b. in Europa. Hier in Kambodscha tue ich das schon länger nicht mehr. Jedenfalls nicht mehr überall (und meist gibt es dann nur ein paar Riehls). Weil es irgendwann erwartet wird. Und wenn ich dann z.b. zwischendurch mal bezahle und dann gefragt werde, ob es kein Tip (Trinkgeld) gibt, werde ich sauer. Denn bevor ich gegangen wäre (also beim 2. Mal bezahlen), hätte es auch Tip gegeben. So gab es halt nichts.

    Aber was solls, aufregen bringt da nichts. Im Nachhinein kann ich es so oder so nicht mehr ändern. Ich ärgere mich eher über mich selbst. Über die 100 USD-Kaffeekaufaktion kann ich ja noch über mich selber lachen, so blöde muß man mal sein daß man nicht merkt mit was man da genau bezahlt hat. Das ist ja eher noch lustig und besser so, als anders. Letztes Jahr mußte hier jemand ins Krankenhaus, der ist im Vollrausch gegen eine Scheibe gelaufen und hat diese übersehen …

    Nun ja, wer hier mal Urlaub macht und sich mit dem einen oder anderen unterhält wird noch diverse andere Geschichten zu hören bekommen. So ist es hier halt.

    Je mehr ich darüber nachdenke, vielleicht ziehe ich ja auch irgendwann mal auf die Philippinen. Ist nur so eine Idee. Dann könnte man einige Monate im Jahr dort verbringen, einige Monate hier, wieder einige Monate dann woanders.

    8. Mai. 2009 | #

  2. cebu schreibt:

    Hallo Marc,

    ist ein schöner Gedanke das du hier her auf die Philippinen kommst. Kenne da einige (inkl. meiner einer) der sich sich darüber freuen würde, nur wen du das hier genau so locker siehst mit der Kohle wie in Kambodscha, zahlst du das gleiche Lehrgeld noch mal.

    Esel, gefällt mir und passt auch ;-) Lass dich nicht so viel verarschen!!!

    Cebu

    Hehe, jau, schauen wir mal. Ist ja derzeit noch nur so eine Idee. ;)

    8. Mai. 2009 | #

  3. Frank schreibt:

    Oh jeh, Du bist viel zu soft für das Land, Gutmütigkeit wird dort nur als Schwäche interpretiert ! Beschaff Dir endlich eine feste Khmer-Freundin, die den Alltag für Dich regelt.

    Ansich keine schlechte Idee. Ich habe nur leider 0 Interesse, mit jemandem (zu 99,999% wäre es ja auch ein - zumindest ehemaliges - Bargirl, folglich (EX-)Nutte) zusammenzuleben, der meist nichtmals fähig ist, zu lesen und zu schreiben sowie lediglich über eine Schulbildung verfügt, die qualitativ unter dem Niveau eines europäischen Sonderschulabschlusses steht. Nähere Ausführungen zum Thema verkneife ich mir an dieser Stelle mal.

    Was den ersten Teil Deiner Ausführungen betrifft - tja, so wird es wohl leider sein. Fragt sich dann nur, wer der Looser ist. Fragen über Fragen.

    Was die Gutmütigkeit betrifft - das kann man ändern, bzw. hat es geändert.

    9. Mai. 2009 | #

  4. Frank schreibt:

    Du hast vielen anderen Farang einiges vorraus, wenn es darum geht eine anständige (=kein Bargirl) und gebildete Khmer kennenzulernen: Du bist kein Touri sondern Resident, du bist im Gegensatz zu vielen Expats jung und siehst gut aus und auf den Cent musst Du auch nicht achten. In Phnom Penh leben die Gebildeten, nicht auf dem Victory Hill.

    Nach einem Jahr sollte Dir doch langsam das Barang-Lotterleben zum Hals raushängen - ich kann die daueralkoholisierte Orgie immer nur ein paar Wochen ertragen, dann wirds langweilig. Mit dem Erwerb von Khmer-Sprachkenntnissen und wie gesagt einer festen Freundin (beides ergänzt sich) würde der Südostasien-Aufenthalt mehr Sinn machen ausser der reinen Steuerersparnis und dem guten Klima. Du würdest etwas tun, was in der BRD auch zu Recht von Immigranten erwartet und sozial honoriert wird: Dich integrieren.
    Ein Umzug auf die Philippinen (die ich scheisse finde) ohne Änderung Deiner Einstellung zum Standort wird Deine Situation auf Dauer nicht verbessern.

    Viele Grüsse,
    Deine Mutter

    10. Mai. 2009 | #

  5. Frank schreibt:

    ein Tip:
    dateInAsia.com
    Immerhin kostenlose Anmeldung und sicher sind auch Professionelle dabei, aber das stellst Du fest, wenn Du sie in der grossen Stadt datest.

    Marc: Danke Dir für den Link, die Seite kannte ich noch nicht. Ich habe den Link mal klickbar gemacht und den Linktext geändert. Allerdings, und da kann man von ausgehen, sind diese Mädels auf der Suche nach einem Versorger. Man kennt das ja. Ob das die geborenen Hausfrauen sind, ich glaube es ja nicht.

    Aber mal sehen :)

    11. Mai. 2009 | #

  6. Frank schreibt:

    Mit 18-22 (in deinem link) schränkst Du die Auswahl aber sehr ein.

    Äh, wie alt bist Du eigentlich ?

    Marc: Ende 29. So ist das Leben. Wenn man jung ist, steht man auf ältere Frauen, wenn man älter ist halt auf jüngere Frauen. Obwohl die hier ja alle jünger aussehen. In Deutschland sehen die Mädels mit 30 aus wie 40, hier sehen sie mit 30 aus wie 23. Hat auch was :)

    13. Mai. 2009 | #

  7. Frank schreibt:

    …und das mit dem Versorger: Klar, zahlen musst Du immer, aber wie üblich ist es für Dich nur Kleingeld aber für sie ist es ein Vermögen. Selbstverständlich machen die Dir dafür den Haushalt und rubbeln Dich ab, wenn Du aus der Dusche steigst etc. “Take care” eben.

    Sind ja keine gutverdienenden egoistischen Feminazis, die eine “Partnerschaft”(=Hampelmann) suchen, würg.

    13. Mai. 2009 | #

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