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29. Sep. 2009

Von Hilfsprojekten und NGO`s (non governmental organisation oder so) halte ich persönlich eigentlich nicht allzu viel. Nicht weil ich anderen keine Hilfe und Unterstützung gönne, sondern weil es sich bei diesen Einrichtungen meist um nichts anderes als große Geldvernichtungsapparate handelt. Das ist wie so ein schwarzes Loch oder so, man kann oben reinschütten und unten kommt am Ende nichts mehr heraus.

Erinnert mich irgendwie immer an meine Schulzeit, da war das “Rettet den Regenwald” und “helft den armen Kindern in Afrika”, “Hilfe zur Selbsthilfe” und dergleichen absolut in. Den gleichen Scheiss hört man ja heutzutage auch noch. Bei so viel “Hilfe” müssten das ja mittlerweile alles die reinsten Schlaraffenländer sein da unten in Afrika. Das Gegenteil ist bekanntlich der Fall. Gestiegen ist nicht etwa der Wohlstand aller, sondern vermutlich nur die Korruption und der Wohlstand der sowieso schon wohlhabenden … Nicht daß ich was gegen Korruption hätte, das nicht. Die ist so oder so verbreitet, überall, auch in Europa. Allerdings widerspricht das Ganze natürlich dem Prinzip “Hilfsorganisation”. Am Ende geht es, wie (fast) immer, nur um eines: Geld …

Auf Kambodscha bezogen - ich weiß nicht wie viele NGO`s sich hier tummeln. Jedenfalls offenbar zu viele. Ob es hier auch verbreitet ist junge (meist) weibliche Menschen ins Land zu karren damit diese ein “freiwilliges Jahr” ableisten können ist mir nicht bekannt. Sicher scheitn mir nur daß so ein “NGO-Mitarbeiter” mit was bei meinen Infos zufolge über 10.000 USD Gehalt im Monat und nem dicken Auto völlig überbezahlt ist. Nette Artikel zum Thema z.b. “Volunteering - “Lebensgefühl NGO”” und “NGOs in Kambodscha: Ein Trauerspiel der Mildtätigkeit“, “NGOs“, “Egotrips ins Elend“.

Wie auch immer, ich möchte mich jetzt an dieser Stelle auch nicht weiter aufregen. Fakt jedenfalls ist daß ich vor einiger Zeit mal überlegt hatte ein Projekt zu unterstützen. Womit ich mich dann mit der Fragestellung konfrontiert sah, wen oder was ich denn so unterstützen könnte. Leider hatte ich seinerzeit wohl einen höheren Geldbetrag vermutlich sinnlos verpulvert, im Nachhinein kommt mir die Organisation (oder war es ein Verein?) nicht ganz koscher vor. Dann hatte ich hier vor Ort jemanden finanziell unterstützt, er wollte studieren aber es mangelte am nötigen Kleingeld. Da es sich nicht um die übliche “Vater-Mutter-Wasserbüffel-krank-Bullshitstory” handelte hatte ich mich dann bereiterklärt die Kosten für das Studium zu übernehmen. Jetzt studiert er angeblich in Phnom Penh, nun ja …

Vor einigen Tagen hat mir mein Freund (richtig, der “Leben in Kambodscha - Don Kong“) eine hier in Sihanoukville ansässige Organisation empfohlen. Deren Name “Samaritan Love Mission” (website, leider nicht aktuell) ist und welche von Reverend Jonah Amer (Foto), einem Inder soweit ich weiß, geleitet wird. Das Hauptanliegen der Organisation ist wohl die Erteilung kostenlosen Englischunterrichts für Kinder, aber auch für ältere Personen. Demnächst steht der Umzug in neue Räumlichkeiten an und es muß unter anderem ein Brunnen gebaut werden.

Auch im Internet findet sich die eine oder andere Info über die “Samaritan Love Mission Sihanoukville”, eine Eintagsfliege ist das Projekt nicht und auch sonst hat es mir nicht den Eindruck gemacht als ob hier sinnlos Geld verschwendet werden würde, eher im Gegenteil. So habe ich mich dann kurzerhand entschlossen Reverend Amer und sein Team mit einer Spende zu unterstützen, in dem Wissen daß das Geld auch dort angekommen ist wofür es bestimmt war: Bei den Menschen.

29. Sep. 2009

Promoaktion der flyertaxi.de visitenkartendruckereiVorhin bin ich auf der website von internetGruendung.de über eine nette Promoaktion gestolpert. Die Visitenkartendruckerei Flyertaxi veranstaltet eine Gutscheinaktion für Blogger: Wer einen weblog betreibt und bis zum 30. September 2009 einen Artikel über Flyertaxi.de verfasst und einen Link zum Flyertaxi Blog setzt, erhält 1000 kostenlose Visitenkarten.

Meine website befasst sich zwar nahezu ausschließlich mit dem Langzeitaufenthalt hier in Kambodscha, allerdings hat mir die Promoaktion der Visitenkartendruckerei so gut gefallen, daß ich mich kurzerhand entschlossen habe doch mal daran teilzunehmen.

Die website vom Flyertaxi ist ansprechend und übersichtlich gestaltet, angeboten werden hier natürlich nicht nur Visitenkarten. Ganz im Gegenteil, das Spektrum reicht von Briefpapier über Stempel, Plakaten und Postkarten bis hin zu Mousepads und Speisekarten. Kurz gesagt - wer einen Druckauftrag zu vergeben hat scheint mir beim Flyertaxi sehr gut aufgehoben zu sein, zumal mir auch die Preise sehr moderat erscheinen.

Besonders interessant finde ich die Möglichkeit, auch duftende Visitenkarten bestellen zu können, ehrlich gesagt war mir bis dato nicht bekannt daß soetwas überhaupt angeboten wird. Und so eine bspw. nach Erdbeere duftende Businesscard hat doch was, oder?

Zum onlineshop geht es HIER - Flyertaxi.de.

24. Sep. 2009

the tropicana beerbar auf dem victory hill sihanouk ville kambodschaGestern abend fand in der Tropicana Bar auf dem Victory Hill (website, Infos) eine nette Feier anlässlich eines Hochzeitstages statt. Keine Bange, es handelte sich nicht um meinen Hochzeitstag - geladen hatten die Betreiber der Bar, welche gestern auf 3 glückliche Jahre des Verheiratetseins zurückblicken konnten, Dean und Chenda.

Wer die Abende, bzw. Nächte, auf dem Victory Hill kennt wird wissen daß dort - wie in eigentlich allen Bars hier - das “open end-Prinzip” vorherrschend ist. Geschlossen wird wenn nichts mehr los ist. So zechten wir in gemütlicher Runde noch bis kurz vor halb 4 morgens um danach entweder in Richtung Heimstatt, oder, wie in meinem Fall, noch in Richtung anderer Lokalitäten aufzubrechen.

So liessen Honeybunny und ich die Nacht dann im Chivas Shack ausklingen, um dann noch kurz im Jacks Shack vorbeizuschauen.

Und während ich das hier alles so niedergeschrieben habe ist Eric vom Bavarian (website und infos) vorbeigekommen, lecker Schweinshaxe mit Sauerkraut und Knödel im Gepäck. Eigentlich findet das Haxenessen heute zwar im Bavarian statt, aber irgendwie fehlt mir die Lust zu trinken. Warum soll ich ausgehen wenn ich nicht saufen möchte? Da bleibe ich dann lieber daheim …

Ach ja - Wer hier in Sihanoukville verweilt und in den Genuss einer frischen Haxe kommen möchte sollte einfach mal im Bavarian anfragen …

22. Sep. 2009

the shipwreck bar in sihanouk ville kambodschaTja, wenn meine Leser hier der Meinung sind ich würde mich nur in deutschsprachigen Lokalitäten tummeln so muß ich diese leider enttäuschen. Gerade auch was das Nachtleben anbelangt hat Sihanoukville natürlich noch bei weitem mehr zu bieten als ausschließlich deutsche Restaurants und Bars, gerade und vor allem natürlich was die kulinarischen Spezialitäten anbelangt.

Obwohl ich da doch eher simpel gestrickt bin und europäische, bzw. deutsche, Speisen präferiere. So mag es nicht verwundern daß ich, sofern Honeybunny nicht kocht oder wir unterwegs mal was essen, meist das Essen bspw. des Bavarian (website) oder der Schnitzelwirtin (siehe auch hier) bevorzuge. Wer jetzt also frisch gestärkt von vielleicht gerade diesen Restaurants in den abend - bzw. die Nacht - zu starten gedenkt wird natürlich in Kürze auch in die Honeybunny Bierbar an der Hauptstraße fahren (oder direkt laufen) können.

Die Schiffswrack Beerbar in Kambodscha SihanoukvilleOder er fährt einige Meter weiter und schaut mal in der “The Shipwreck Bar” (website, einige Bilder auch hier - weitere Infos) vorbei. Die Bar befindet sich im “Golden Lion Plaza“-Komplex, zu finden indem man direkt hinter dem Golden Sand Hotel (Nähe des Ochheuteal Beach) links einbiegt, von dort ist schon das große Schild zu sehen. Direkt am Eingang zum Plaza befindet sich die Schiffswrack Bar auf der rechten Seite, nicht zu verfehlen.

Das Shipwreck wird von Pat, einem Amerikaner, geführt und bietet neben netten Bedienungen auch eine angenehme Atmosphäre. Überrascht war ich über die relativ niedrigen Preise, so kostet ein gezapftes Angkor Bier nur 75 USD-Cents (ca. 3000 Riehls) und ein Ladydrink (Getränk welches man den Barladies ausgibt) nur 2,50 US-Dollars (üblich sind normalerweise Preise von 3-4 USD).

Da die Shipwreckbar nur ca. 500 Meter vom “Cinderella Coffee” (website) entfernt liegt bietet sich ein Besuch des Cinderellas vorher geradezu an. So lässt sich nach dem Genuss einiger Tassen heissen original italienischen Lavazza-Kaffees oder Espressi (natürlich werden dort auch alkoholische Getränke ausgeschenkt) frisch mit Koffein gestärkt bequem weiterziehen.

Und was man danach dann macht, das bleibt ja jedem selbst überlassen. So könnte man bspw. noch auf dem Victory Hill vorbeischauen oder - leider erst ab ca. Mitte Oktober - in der Honeybunny Bar vorbeigucken. Kaffee wird es dort natürlich auch geben, selbstverständlich ebenfalls günstig (nach der Einholung diverser Angebote haben wir uns so gut wie für das Angebot von Boncaffee entschieden, der Preis pro Tasse wird wohl bei 0,75 USD (3000 Riehls) liegen, wird natürlich auch nachts ausgeschenkt werden).

Und während ich das hier alles niederschreibe fällt mir auf daß ich hier massenweise weiterführende links geposted habe, Lesestoff für länger also. Von daher schließe ich mal für heute, es ist auch schon spät hier und ich habe noch einiges zu erledigen (Stichwort: mp3) … Ach, wo wir gerade dabei sind - einer geht noch:

Wer in Sihanoukville verweilt und sich günstig mp3-Musik (riesige Auswahl) brennen lassen - oder z.b. aufs Handy oder den iPod laden lassen - möchte sollte z.b. mal bei “Rogue Cambodia” (vormals “Boom Boom Room” oder so ähnlich) vorbeischauen, website und Anschrift siehe HIER ;)

19. Sep. 2009

Über das “Thinglish” (thai-english), man könnte es, bezogen auf Kambodscha, auch “Khminglish” (”khmer-english”) nennen, hatte ich seinerzeit schon zwei oder drei Sätze geschrieben.

Wer sich damit nicht begnügen möchte könnte ja etwas neues versuchen - Khmer lernen. Ich für meinen Teil habe beschlossen daß ich mich dieser Sprache erst dann widmen werde wenn ich hier einige Jahre verbracht habe. Sicher ist jedenfalls daß sich durch die Kenntnisse der Khmer-language gänzlich neue Erkenntnisse gewinnen liessen. Wobei ich für meinen Teil nicht so genau weiß ob ich überhaupt wissen möchte was die Einheimischen so über die “Barangs” (vgl. “Herkunft des Ausdrucks Barang“)zu reden und zu lachen haben.

khmerschriftWie auch immer, vorhin hatte ich etwas Langeweile und habe Honeybunny nach ihrer ID-Card gefragt und mir ihr Geburtsdatum spaßeshalber in für mich verständliche Zeichenfolgen übersetzt. Geholfen hat mir hierbei das Internetangebot von Omniglot (link: Khmer Alphabet und Sprache, viele weiterführende links zum Thema kambodschanisch sprchen und screiben auf der Seite).

Wie es der Zufall so möchte ist das auf ihrer ID-Karte angegebene Geburtsdatum offenbar identisch mit dem des bösen schnauzbärtigen Onkels (auch bekannt als Adolf H.). Nun ja, allerdings ist auch fraglich ob das Geburtsdatum überhaupt stimmt. Honeybunny selbst meint daß es nicht stimme und sie auch nicht genau wisse wann sie geboren worden ist. Ist ja auch nicht so wichtig …

16. Sep. 2009

Octoberfest 2009 in Phnom Penh KambodschaAuch wenn es sich um ein Event in Phnom Penh handelt und es somit auch nur mittelbar mit dem Leben hier in Sihanoukville zusammenhängt möchte ich meinen Lesern nicht vorenthalten daß am 9. und 10. Oktober 2009 in Phnom Penh das alljährliche Octoberfest stattfinden wird.

Die Grafik links (klicken für die Originalgröße) entstammt aus dem “Phnom Penh DrinkingDining Guide” (Ausgabe 21, 2009, Herausgeber: cambodiaPocketguide).

Oktoberfeste finden im Übrigen weltweit statt, lesenswert dazu sind die Beiträge “Mit Kopftuch und Maßkrug - Oktoberfest weltweit” (quelle: n-tv.de) und z.b. “Oktoberfest: Schunkeln in Zwickau, Xiamen und Phnom Penh” (quelle: stern.de).

kambodscha oktoberfest im oktober 2009Ob in diesem Jahr auch in Sihanouk Ville ein Oktoberfest stattfinden wird ist mir derzeit nicht bekannt. Im Fall der Fälle werde ich es hier natürlich erwähnen.

Links im Bild noch ein Veranstaltungshinweis (quelle: Expat-Advisory.com).

Für alle diejenigen, welche sich Anfang Oktober in Phnom Penh aufhalten ist dieses Event sicherlich ein Muss. Ich persönlich stehe nicht sonderlich auf die bayerische Musik, aber einmal im Jahr kann man sich das ja schon antun. Jedenfalls wird extra eine Musikkapelle aus München nach Kambodscha eingeflogen werden.

13. Sep. 2009

zahnarztpraxis sihanoukvilleDa ich höchstwahrscheinlich in naher Zukunft einen Zahnarzt zu frequentieren habe hatte ich mich vor Kurzem mal schlau gemacht. Zahnarzt ist ja bekanntlich nicht Zahnarzt.

Von einem guten Bekannten ist mir hier die “Te Hongly Dental Clinic” in Sihanoukville empfohlen worden. Der dentist befindet sich direkt an der Ekareach street, downtown zwischen den beiden Tankstellen (Caltex und Total).

map - sihanoukville dental clinicDie Arztpraxis kann man also eigentlich überhaupt nicht verfehlen, ausserdem befindet sich eine blaue Leuchtreklame in Form des Zahnmännchens (wie auf der Visitenkarte) im Eingangsbereich. Für die genaue Anschrift und die Telefonnummern, bzw. Wegbeschreibung bitte einfach auf die Bilder klicken, sie öffnen sich dann in Originalgröße im neuen Fenster.

12. Sep. 2009

Wahl-O-Mat Ergebnis - Bundestagswahl 2009Was das politische Geschehen in Deutschland anbelangt, es tangiert mich ja eigentlich nur noch so peripher, bzw. geht mir sprichwörtlich am Arsch vorbei. Mir reicht ja schon wenn ich mir ab und an auf Deutsche Welle TV den Kanzlerkandidaten “bli-bla-blubber-blabla-Wasserkopf” oder die “Hosenanzug-Sandalenfrau” zu Gemüte führe.

Ich würde so oder so nicht wählen gehen, das interessiert mich alles nicht mehr. Wie auch immer, zufällig bin ich über das Internetangebot des “Wahl-O-Mat” gestoßen (hier geht es zum Wahl-O-Mat) und habe dort mal die knapp 40 Fragen beantwortet um mir dann anzeigen zu lassen welche Parteien ich dementsprechend wählen könnte. Am Ende des Tests muß man acht Parteien ankreuzen, deren Positionen werden dann mit den gegebenen Antworten verglichen. Wer keine Lust auf den Test hat kann sich den Vergleich der Positionen der zur Wahl stehenden Parteien auch als .pdf downloaden - HIER.

Ich habe dann natürlich die derzeitig im Bundestag vertretenen Parteien ausgewählt, die Piraten, die DKP (ganz links) und die NPD (ganz rechts). Mein Ergebnis war eigentlich eindeutig, meine Positionen zu den gestellten Fragen stimmen offenbar mit denen der NPD am ehesten überein (siehe die Grafik oben, auf das Bild klicken für die Originalgröße).

Ob ich jetzt - sofern ich wählen würde - auch die Nationaldemokraten wählen würde, ich weiß es nicht. In puncto Politikfähigkeit scheint mir der Verein nämlich sehr defizitär, zumindest was die Akteure anbelangt.

Nun denn, das war es auch schon, kurz angemerkt eben. Wahl-O-Mat hin oder her, ich bekomme langsam Hunger. Mal schauen was Honeybunny gerade am brutzeln ist. Seit zwei Tagen ist sie nämlich wieder da, ich bin mal gespannt wie lange es jetzt gut geht.

12. Sep. 2009

Im März hatte ich das erste mal über das “Ann`s Pub Sihanoukville” berichtet. Seinerzeit war es ein Restaurant, zusätzlich standen einige Zimmer zur Vermietung frei. Einige Monate später hatte die Thaiköchin wohl die Lust zu Kochen verlassen und sie suchte das weite. Von da ab war das “Anns Pub” eine Bar , geöffnet vom frühen abend bis spät (ich hatte hier kurz darüber berichtet).

Tja, und die letzten zwei Monate stand das Ladenlokal leer, es sollte verkauft werden. Seit einigen Tagen bricht nun Teil 4 der unendlichen Geschichte des Ann`s an - es ist wiedereröffnet worden. Die Aussenreklame sowie der Name wurden geändert, das Geschäft nennt sich nun “Ann`s Burger” (oder so ähnlich). Ein Name also der eher an eine Fastfoodkette oder Gammel ala “Heisse Hexe” (wer es nicht kennt, siehe z.b. hier) erinnert.

Gestern war ich kurz in meiner Bar (wie gesagt, die Arbeiten gehen voran) und dachte mir, ich kehre mal kurz ins Ann`s ein, schließlich liegt die location nur zwei Häuser neben meiner Honeybunny Beerbar (website der girls sihanoukville - Honeybunny Bar).

Offenbar steht der Laden noch im Begriff seine Speisen einzukaufen, zumindest war der Küchenbetrieb noch nicht aufgenommen. Glücklicherweise hatte Rüdiger Kartoffelsalat und Schnitzel im Angebot. Und natürlich Bier. Und anderen Suff auch, man soll ja schließlich nicht verdursten (wenn es denn irgendwann auch mal Orangensaft gibt könnte man dort auch Vodka-O trinken).

Was soll ich groß schreiben? Der erste Eindruck war gut, der Kartoffelsalat sehr lecker und die Schnitzel ebenfalls schmackhaft. Später sollen neben fastfoodartigen Leckereien auch noch Dinge wie gefüllte Paprika oder Kohlrouladen mit ins Angebot aufgenommen werden. Für mich hört sich das nicht schlecht an, der Laden steht jedenfalls wieder auf meiner Liste der Lokalitäten wo ich regelmässig mal vorbeischauen werde.

Wer nicht weiß wo sich das “Ann`s Burger” befindet - Downtown, Ekareach Street (die Hauptstraße), schräg gegenüber der ANZ Royal Bank.

8. Sep. 2009

honeybunny bargirlsSo, wie man sieht hat die “Honeybunny Bar Sihanoukville - Cambodia” nun auch ein eigenes Logo. Einer der Vorentwürfe sah bekanntlich ja noch etwas anders aus (link). Das Endergebnis gefällt mir und dem Designer (Dank an Martin von N20.cc) bei weitem besser.

Auch ansonsten machen wir große Fortschritte was die Honeybunny Bar Sihanouk Ville anbelangt. Die Arbeiten im Gebäude sind nahezu abgeschlossen, derzeit arbeiten wir aussen am Vorbau und es wird sich langsam aber sicher um den Rest gekümmert.

Werbung wird gebucht, diverse Tuktuk-Fahrer haben sich bereiterklärt, auf der Rückseite ihres tuk-tuks mit dem Logo zu werben und die ersten Anfragen von möglichen Bedienungen (weiblich) trudeln auch schon ein.

Und sonst? Nicht viel, meine “i love you too much-Freundin” ist heute ausgezogen. Ich lasse mich nicht gerne anlügen. Und wenn dann noch die Mutter plötzlich krank wird (warum nicht gleich der Wasserbüffel?) hört es ganz auf. Angeblich waren 50 USD gaaaaanz dringend benötigt, denn Mami ist krank und muß zum Doctor. “Hey, das zahlst Du von Deinem Geld” - “blablabla, ok”. Nach 3 Tagen habe ich dann mal gefragt warum sie denn nicht mal losgehen und die “voll superwichtigen lebensrettenden 50 USD” an ihre Mutter senden möchte.

Das ist halt das Problem. Man mag sich für superklug halten, aber wenn der Intellekt nicht viel hergibt ists dann am Ende doch nur Schall und Rauch. Ziehe ich so supertolle-wir-verarschen-den-dummen-Barang-shows ab, dann mache ich das auch richtig und konsequent. Dann merkt der auch nicht so schnell daß er verarscht wird, respektive verarscht werden soll. So mußte das ganze dann enden nach dem Motto “der Geist ist willig doch das Fleisch ist schwach”. Nun ja, vielleicht ist der nächste Barang ja dümmer …

Dumm für sie, sie müsste eigentlich zum Zahnarzt sich die Zähne machen lassen. Das würde aber, man hat sich ja mal informiert was so fällig wäre, so 450-500 USD kosten. Das ist jetzt allerdings nicht mehr mein Problem. Aber ihres, seit einigen Tagen hat sich so ein komischer Mundgeruch bei ihr ausgebreitet. Vielleicht sollte sie ihre Zähne wirklich in Bälde mal richten lassen. Aber, wie gesagt, nicht mein Problem.

Immerhin war sie vorgestern los und hat nen hiv-Test gemacht. Negativ, so stehts zumindest auf dem Wisch. Aber ich habe mir sagen lassen daß man sich das auch für 10 USD kaufen kann. Kaufen ist eh geil, eigentlich kann man alles kaufen, das nötige Kleingeld vorausgesetzt.

Ich bin ja am überlegen ob ich mal meine “i love you and miss you too much-Freundin” besuchen soll. Wo sie mir bis zur letzten Woche noch täglich mehrmals ihre sms-textbaustein-liebesschwüre zugesandt hat. Leider ist ihre Liebe zu mir offenbar plötzlich erloschen, lag bestimmt daran daß ich nicht mehr geantwortet hatte.

Schon blöd alles. Jetzt wo ich wieder alleine bin muß ich mich dann die Tage mal um ne Putzfrau kümmern. Ich habe nämlich keine Lust hier selber zu putzen. Putzen ist scheisse, kochen im Übrigen auch (weshalb ich mir (fast) immer was kommen lasse oder essen gehe).

Ich denke ich gehe jetzt mal duschen und dann mal raus. Obwohl ich eigentlich noch total besoffen bin von gestern, aber ich habe wenig Lust allein daheim zu sitzen. Zumal heute meine Mutter in Deutschland beerdigt wurde.

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