Von Hilfsprojekten und NGO`s (non governmental organisation oder so) halte ich persönlich eigentlich nicht allzu viel. Nicht weil ich anderen keine Hilfe und Unterstützung gönne, sondern weil es sich bei diesen Einrichtungen meist um nichts anderes als große Geldvernichtungsapparate handelt. Das ist wie so ein schwarzes Loch oder so, man kann oben reinschütten und unten kommt am Ende nichts mehr heraus.
Erinnert mich irgendwie immer an meine Schulzeit, da war das “Rettet den Regenwald” und “helft den armen Kindern in Afrika”, “Hilfe zur Selbsthilfe” und dergleichen absolut in. Den gleichen Scheiss hört man ja heutzutage auch noch. Bei so viel “Hilfe” müssten das ja mittlerweile alles die reinsten Schlaraffenländer sein da unten in Afrika. Das Gegenteil ist bekanntlich der Fall. Gestiegen ist nicht etwa der Wohlstand aller, sondern vermutlich nur die Korruption und der Wohlstand der sowieso schon wohlhabenden … Nicht daß ich was gegen Korruption hätte, das nicht. Die ist so oder so verbreitet, überall, auch in Europa. Allerdings widerspricht das Ganze natürlich dem Prinzip “Hilfsorganisation”. Am Ende geht es, wie (fast) immer, nur um eines: Geld …
Auf Kambodscha bezogen - ich weiß nicht wie viele NGO`s sich hier tummeln. Jedenfalls offenbar zu viele. Ob es hier auch verbreitet ist junge (meist) weibliche Menschen ins Land zu karren damit diese ein “freiwilliges Jahr” ableisten können ist mir nicht bekannt. Sicher scheitn mir nur daß so ein “NGO-Mitarbeiter” mit was bei meinen Infos zufolge über 10.000 USD Gehalt im Monat und nem dicken Auto völlig überbezahlt ist. Nette Artikel zum Thema z.b. “Volunteering - “Lebensgefühl NGO”” und “NGOs in Kambodscha: Ein Trauerspiel der Mildtätigkeit“, “NGOs“, “Egotrips ins Elend“.
Wie auch immer, ich möchte mich jetzt an dieser Stelle auch nicht weiter aufregen. Fakt jedenfalls ist daß ich vor einiger Zeit mal überlegt hatte ein Projekt zu unterstützen. Womit ich mich dann mit der Fragestellung konfrontiert sah, wen oder was ich denn so unterstützen könnte. Leider hatte ich seinerzeit wohl einen höheren Geldbetrag vermutlich sinnlos verpulvert, im Nachhinein kommt mir die Organisation (oder war es ein Verein?) nicht ganz koscher vor. Dann hatte ich hier vor Ort jemanden finanziell unterstützt, er wollte studieren aber es mangelte am nötigen Kleingeld. Da es sich nicht um die übliche “Vater-Mutter-Wasserbüffel-krank-Bullshitstory” handelte hatte ich mich dann bereiterklärt die Kosten für das Studium zu übernehmen. Jetzt studiert er angeblich in Phnom Penh, nun ja …
Vor einigen Tagen hat mir mein Freund (richtig, der “Leben in Kambodscha - Don Kong“) eine hier in Sihanoukville ansässige Organisation empfohlen. Deren Name “Samaritan Love Mission” (website, leider nicht aktuell) ist und welche von Reverend Jonah Amer (Foto), einem Inder soweit ich weiß, geleitet wird. Das Hauptanliegen der Organisation ist wohl die Erteilung kostenlosen Englischunterrichts für Kinder, aber auch für ältere Personen. Demnächst steht der Umzug in neue Räumlichkeiten an und es muß unter anderem ein Brunnen gebaut werden.
Auch im Internet findet sich die eine oder andere Info über die “Samaritan Love Mission Sihanoukville”, eine Eintagsfliege ist das Projekt nicht und auch sonst hat es mir nicht den Eindruck gemacht als ob hier sinnlos Geld verschwendet werden würde, eher im Gegenteil. So habe ich mich dann kurzerhand entschlossen Reverend Amer und sein Team mit einer Spende zu unterstützen, in dem Wissen daß das Geld auch dort angekommen ist wofür es bestimmt war: Bei den Menschen.





Wie auch immer, vorhin hatte ich etwas Langeweile und habe Honeybunny nach ihrer ID-Card gefragt und mir ihr Geburtsdatum spaßeshalber in für mich verständliche Zeichenfolgen übersetzt. Geholfen hat mir hierbei das Internetangebot von Omniglot (















