Wow, fast schon 1,5 Jahre ist es seit der Verfassung meines 1. “Terrornutten-Artikels (hier)” her. Dann gab es da noch diverse allgeimein gehaltene Anmerkungen zu Bargirls (hier), und jetzt, ja, jetzt just heute morgen habe ich so ein richtiges gemeines Terrorgirl kennengelernt. Am Strand, wo sonst. Madam war sehr ungehalten darüber daß ich allein nach Hause fahren wollte.
Ich muß dazu sagen, daß Mädel sah auch sehr nach “Ich missbrauche gerne Betäubungsmittel”-aus. Nicht mein Fall. So steige ich ins Tuktuk, und unversehens fliegt mir ein mehr als faustgroßer Steinbrocken hinterher. Aha. Das Teil landete ungefähr 25 cm vor mir im Tuktuk. Frechheit, spinne ich oder was? Also aussteigen und die Meinung geigen. Das Mädel wollte dann die Polizei anrufen. Gut, nur zu, nur zu - Die freuen sich bestimmt vom Tuktuk-Fahrer (ein guter Bekannter von mir) zu hören, daß sie mit fetten Brocken nach mir - und natürlich - nach ihm wirft.
Das Ende vom Lied: Madame wollte doch nicht mehr telefonieren. Na, geht doch. Hoffentlich hat sie nun gelernt daß man nicht mit Steinen nach netten Gästen wirft. Könnte sonst nämlich wiederholt weh tun …
Und sonst? Ach ja, neben Terrornutte Nummer X sind offenbar auch mal wieder die Geldeintreiber auf Tour. So berichtete mein Manager mir, daß vor einigen Tagen ein Polizist in die Honeybunny Bar kam um ihn darauf hinzuweisen daß die Terrasse, bzw. das Podest, zu lang sei. Entweder es werde gekürzt oder wir hätten jeden Monat 10 US$ an ihn zu zahlen.
So schnell schiessen die Preussen nicht. Daß hier oftmals versucht wird, “Schutzgeld” oder was weiß ich, einzutreiben, ist bekannt. Ich bezahle ja auch gerne. Allerdings nur wenn ich auch weiß was ich im Fall der Fälle davon habe. Von unterrangigen Polizisten, die offenbar nur darauf aus sind, den schnellen US$ zu machen, habe ich im Zweifel jedenfalls nichts. Also wird auch nicht bezahlt.
Die Geschichte endete dann so: Ich habe den Herrn heute morgen angerufen. Freundlich gefragt was denn das Problem sei. Schließlich hätte die Militärpolizei mir zugesichert daß mit meinem Podest und der Terrasse alles in Ordnung wäre. Und da er ja auf seinem Zettel “Public-Police” stehen hätte, er ja nicht zur Militärpolizei zählen würde. Und ob er mir denn sagen könnte, wie viel zu lang meine Terrasse wäre (ich wußte vorher daß er nicht nachgemessen hat). Konnte er also nicht. Ok, bevor ich bezahlen würde, würde ich eher die Terrasse kürzen lassen (käme mich günstiger als für die nächsten 3 Jahre monatlich 10 US$ abzudrücken).
Weiter solle er mir doch mal bitte seinen Realnamen, Dienstnummer, Dienststelle und - ganz wichtig! - den Namen seines Vorgesetzen und Dienststellenleiters geben. Danach bräuchte ich einige Tage Zeit und dann würde ich mich wieder melden.
Das - vorläufige? - Ende vom Lied: Heute um 14 Uhr ist er nicht zur Bar gekommen. Ich schätze er wird auch nicht mehr kommen. Und wenn doch - er hat ja einen Vorgesetzten. Ich habe hier auch so ein paar Bekannte. Würde mich wundern wenn wir das dann nicht klären könnten …
Korruption ist was feines. Jedenfalls dann, wenn beide Seiten was davon haben. Ist das ganze einseitig gestrickt, macht es keinen Spaß. Nicht daß hier der Eindruck entsteht, ich wäre ein Befürworter von Korruption. Das natürlich nicht.
So, ich muß mich fertig machen. Heute abend werde ich mit meinen Mädels essen gehen. Deshalb wird die Bar auch geschlossen bleiben für heute. Ab morgen gehts dann ab 14 Uhr los, es wird ab dann auch Essen ausgeschenkt werden.
Also alles im Lot aufm Boot
Ach ja, ich persönlich freue mich ja immer wenn mich Gäste oder Bekannte auf diese Seite hier ansprechen. Meist entschuldige ich mich ja auch, von wegen “Sorry, ich bin nicht ganz so schlimm wie es hier rüberkommen mag. Ich bin nämlich noch schlimmer”. Aber, irgendwie gefällt es mir hier. Jedenfalls besser als in Deutschland, trotz Studiums und Burschenschaft (wers nicht glaubt - Beweisfoto HIER, ist von Anfang 2007). ![]()











