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Asian Dating
28. Feb. 2010

Wer jetzt meinen mag, die Überschrift sei reisserisch, im Stile der allseits bekannt berüchtigten “BILD”-Zeitung, der irrt sich. Die Überschrift ist noch viel zu nett.

Honeybunny Manager Rüdiger Krapp ist ein Dieb und PerverslingAber der Reihe nach. Ende Januar hatte ich den ehemaligen Manager des “Anns Pub” als Manager in der Sihanoukville - Honeybunny Bar angestellt (siehe Artikel vom 21.01.10 hier). Sein Name ist “Rüdiger Krapp”. Gestern morgen hat er wohl “gekündigt”, gegen 8:30 Uhr morgens (laut Security-Logbook) hat sich der feige Lump aus dem Staub gemacht. Natürlich nicht ohne zuvor noch einen Geldbetrag in Höhe von ca. 1500-2000 US$ aus dem Safe zu entwenden.

Was der Grund für den Diebstahl war, ist mir nicht bekannt. Vielleicht hat Rüdiger Krapp auch gemerkt, daß seine Uhr in der Bar am ablaufen war. Denn der erste Eindruck war wohl falsch. Das Essen welches er gekocht hat, na ja, war essbar aber eben auch nichts besonderes. Das konnte man ihm aber auch nicht sagen, sonst wäre er ja eingeschnappt gewesen. Ich habe mir öfters von ihm etwas zurecht machen lassen um es mit nach Hause zu nehmen (damit überhaupt mal wer den Fraß mitnimmt und es nicht verschimmelt). Ich habe dann meist meine Hunde damit gefüttert. Insbesondere auf das Cordon bleu waren sie scharf.

Einige Schlüssel hat der perverse Lüstling (dazu später) auch entwendet. Teile seines wertlosen Plunders hat er in seinem Zimmer zurückgelassen. Wenn er klug ist, hat er mittlerweile das Land verlassen. Wenn er dumm ist, hält er sich hier noch irgendwo auf (schätzungsweise in Phnom Penh). Dann wird man ihn ausfindig machen. Und wenn er nach Deutschland zurückkehrt, mal sehen, auch dort kann man so einen Versager wie ihn sicherlich ausfindig machen.

Rüdiger Krapp ReisepaßWer Hinweise zum aktuellen Aufenthaltsort von Rüdiger Krapp machen kann darf sich hiermit angesprochen fühlen. Je nach Qualität des Hinweises würde ich auch eine “Aufwandsentschädigung” springen lassen.

Ich poste hier im Artikel mal einige Fotos von Rüdiger (Spitzname: “Rüdi”, oder “Detlev”), vielleicht hat ihn ja jemand gesehen (einfach auf die Bilder klicken für die Originalgröße). In Kambodscha hält sich Rüdiger Krapp offenbar seit Mitte 2009 auf (scans seiner Kambodscha Visa: 2009 hier / 2010 hier).

Ruediger Krapp in SihanoukvilleZu seiner Person: Rüdiger Krapp ist Deutscher (sieht aber nicht so aus, eher wie jemand aus der Kategorie “perverser Spanner”), das Geburtsdatum ist der 15.05.1954. Rüdiger Krapp wurde in Erfurt geboren, zuletzt wohnhaft in Deutschland war er in Freyung. Seine Reisepaßnummer lautet 843005941. Er ist 167 cm groß, von der Statur und seinem Auftreten her macht er einen eher introvertierten, geradezu verklemmten, Eindruck.

Aktuelle Bilder gibt es natürlich auch, nebenstehend finden sich 2 Fotos aus Sihanoukville, entstanden Ende Januar 2010. Das unterste Foto stammt wohl aus Deutschland (stilvoll im Sinne von Hartz IV eingerichtet würde ich mal sagen).

In letzter Zeit häuften sich im Übrigen die Zwischenfälle mit diesem feinen Herrn. Die schüchternen sind meist die schlimmsten. Vor allem wenn Rüdiger etwas getrunken hatte glotzte er das Personal immer an als ob er später über sie herfallen wolle. Vor kurzem haben einfach mal so ca. 5 Mädels gekündigt - wegen ihm. Er würde Sex von ihnen verlangen und sie andauernd fragen, ob sie ihm “einen blasen” würden. Als mir das zu Ohren kam bin ich richtig wütend geworden. Da mußte dann mal Klartext mit dem Arschgesicht gesprochen werden. Seitdem hatte er, was die Mädels anbelangt, in der Bar nichts mehr zu melden. Das hat ihm wohl auch nicht geschmeckt. Und da helfen dann auch keine Viagrapillen.

Feiger Lump der RüdiUnd auch in einer stadtbekannten Bordellmeile hier (Stichwort: “Blue Mountain”) war Herr Rüdiger eher unbeliebt. Er hatte mich mal überredet dort mit ihm hinzugehen. Ich habe nur Bier getrunken und mir das Elend angesehen. Flink wie ein Wiesel schmeisst sich Mister Oberlüstling eine Viagra ein und wartet auf die Damen die da kommen sollten. Es kam aber nur eine. Und die wollte seine Gesellschaft nicht. Ärgerlich, ärgerlich, ärgerlich. Aber er hat ja noch sein Prollprofil auf so einer Communityseite (link hier) - glaubt der wirklich daß sich da Mädels melden (auch wenn er noch so häufig seine sympatisch2000@yahoo.de emailadresse angibt)? Haha, ist im Übrigen auch lustig was man so findet wenn man mal nach seiner email googelt.

Ein anderes Mädel, welches er dort einmal ausgelöst hatte, ist eine gute Bekannte von einem Bekannten Tuktukfahrer von mir. Lange Rede, kurzer Sinn: Auch dieses Mädel hat keine Lust auf eine Wiederholung mit dem Herrn gehabt.

Nun, und jetzt, wer weiß wo Rüdiger sich herumtreibt. Rüdiger gehört zwar zu der Sparte “dummer Vollhonk”, aber ich würde mich wirklich wundern wenn er noch in Kambodscha verweilen würde. Ich schätze eher, daß er zurück nach Deutschland geflogen ist. Denn dort wartet auf so einen Versager und Berufsidioten Hartz 4.

Er hat ja sonst auch noch nichts geschafft in seinem überflüssigen Leben. Immerhin, in Deutschland wird es vorbei sein mit günstig poppen. Obwohl, ich glaube eher daß so Typen wie Rüdiger insgeheim auf kleine Kinder stehen. Ist aber nur eine Vermutung.

Aber mal abwarten, vielleicht ist er ja in Phnom Penh oder sonstwo. So dämlich wie er ist wird er sich dann gleich ein Mädel anlachen. Und die wird ihn hoffentlich schön ausnehmen wie eine Weihnachtsgans.

Wie auch immer, die Kohle ist natürlich jetzt weg. Für mich ist das ärgerlich, aber auch kein Weltuntergang. Was ich jetzt mit der Bar mache, mal sehen. Während der lowsaison wollte ich eh schließen. Wenn ich keinen Manager finde, mache ich halt jetzt schon zu. Ist zwar schade, aber was solls. Dann gehts eben zur nächsten Saison erst wieder weiter. No have problem :)

Nachtrag, 02.03.2010: Angeblich soll sich Rüdiger noch in Sihanoukville aufhalten. Ich kann das nicht glauben. Na ja, mal schauen. Gestern abend erzählt mir ein guter Gast in meiner Bar, daß Rüdiger der Meinung wäre, ich wolle die Bar während der low-Saison schließen und ihm kein Gehalt zahlen. Daran sieht man schon wie einfach gestrickt stupide Zeitgenossen sind. Von “kein Gehalt” zahlen war nie die Rede.

Weiter hätte der Gast Rüdiger wiederholt und mehrfach darauf hingewiesen, daß er die Mädels in der Bar in Ruhe lassen solle. Das deckt sich mit dem was mir die Mädels vorher schon erzählt haben. Die wollen halt nicht mit nem alten Lüstling zusammenarbeiten.

Immerhin haben sich die Mädels gefreut. Sie haben gestern Nacht sein Zimmer ausgemistet. Was da für ein Plunder herumlag, meine Güte. War halt nicht der ordentlichste Zeitgenosse der gute Rüdiger.

25. Feb. 2010

Es gibt Menschen, die lernen es einfach nicht. Einer davon ist G. aus K., nennen wir ihn einfach mal “Superfreier” oder “Diplom Vollhonk” - er hat es tatsächlich geschafft, zusammen mit nem Bargirl in ca. 4 Wochen 5000 US-Dollars in den Wind zu blasen, vielleicht waren es auch nur 4500 USD, schließlich mußte er ja auch von etwas leben. Typischer Fall von “Amiga-Syndrom” (steht für: Aber meine ist ganz anders), und am Ende stand dann die Ernüchterung und der Verlust von Geld.

Ich gebe die Story mal in Kurzform wieder:

Am Ende war sie doch nicht anders. Immerhin hat sie gut gelebt. Als sie vor einigen Wochen in sein Appartment eingezogen ist, kam sie mit dem typischen “Nuttenkoffer” und ner Plastiktüte mit nen paar Slips, Höschen und so, eben was man als Hure von Welt so benötigt. Und als sie vor 3 Tagen ausgezogen ist, hat sie nen kleinen Pickup kommen lassen der ihre Klotten abtransportiert hat. Geschäftstüchtig ist sie also.

Gummis zählten wohl nicht dazu. Die meisten Prostituierten führen keine Gummis mit sich herum. Sie erwarten, daß die Freier diese stellen. Hat Freier dann keine parat, wird es meist auch “ohne” gemacht. Kann man im Übrigen auch selbst mal antesten, einfach mal behaupten man hätte keine Gummis (die im Übrigen sehr schnell reissen, platzen oder wie man es auch immer nennen mag. Mal schneller, mal nicht, je nach Hersteller und was man so treibt).

Zurück zu unserem Superfreier. Es war ein Drama in mehreren Akten. Einige davon habe ich live und in Farbe miterleben dürfen. Das waren die Momente in denen ich mir sagte “mensch, da bin ich ja noch wirklich gut davongekommen als es mit meiner Langzeit-Begleitdame zuende ging”.

Als wir vor ca. zwei Wochen einige Tage in Phnom Penh verbrachten, mußte Vollhonk-Superfreier.de mit seiner schnuckeligen großen Liebe natürlich auch einen Besuch in der Elektroabteilung des Sorya Market abstatten (Fotos vom Sorya Market hier). Nebenbei ging dann noch ein nicht geringer Anteil der Geldmittel für diverse Rauschmittelchen drauf. Denn Madam hat auch noch ein ausgesprochenes Problem mit Betäubungsmitteln. Kostet halt alles Geld. Aber wenn man bis über beide Ohren verliebt ist, sieht man über solche Banalitäten ja gern mal hinweg.

Auch das Madam immer mal gerne für einige Stunden oder Nächte verschwandt (und dann mit anderen Kerlen gesehen wurde) erregte nicht das Misstrauen unseres Barangs im Liebeskasper Fieber (LKS-Fieber, mal mehr mal weniger ausgeprägt hier in Asien, vorzugsweise bei weissen Touristen).

Vor drei Tagen dann das Aus. Unser verliebter Barang setzt das Mädel vor die Tür. Sie flippt voll aus, konnte nur mit Mühe davon abgehalten werden, die Einrichtung zu zertrümmern und größeren Schaden anzurichten.

Nun ja, jetzt ist er wieder solo. Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Das hat er jetzt auch verstanden, und eine Menge Lehrgeld bezahlt. Die verbleibenden Moneten würde ich in ein T-Shirt investieren, sinnigerweise mit dem Aufdruck: “ATM empty - Barang no have money”.

Interessant ist halt, daß das Mädel offenbar ganz ohne die typischen bullshit-bargirlstories auskam. Wozu meist der obligatorische Wasserbüffel nicht fehlen darf (waterbuffalo sick, need money for doctor”). Oder die kranke Mutter, der kranke Vater, die Schwester. Der jüngere Bruder der dringend Geld für die Schule benötigt. Die Familie, die angeblich keinen Reis mehr zu fressen hat (nen Kilogramm Reis kostet was bei 2000-3000 Riehls, sind ca. 50-75 US-Dollarcents). Oder die Geschichte mit dem Dach, wo es immer reinregnet, auch gut (kannte ich bis vor kurzem noch nicht). Dabei wird dann verschwiegen daß ein Quadratmeter von dieser Wellblech-Dachpappe offenbar nur was bei 1-1,50 USD kostet (oder irgendwo geklaut wird, lol). Oder der Bruder, Opa, Uropa, verwandte Transvestit oder sonstwas welcher Spielschulden hat dem was böses zustößt wenn er nicht bezahlt. Oder - für Touristen - die Geldnot im allgemeinen (kombiniert mit einem der anderen Storiess), wenn er kein Geld schickt muß sie ja wieder anschaffen gehen (tut sie ja so wie so, ob er kohlen schickt oder nicht).

Weil es so schön paßt hier nochmal einige links zu ähnlichen Beiträgen mit weiterführenden Verweisen:

Merke: Holzauge sei wachsam. Wer sich weiterbilden möchte, kann ja mal in den gängigen Foren stöbern, da findet sich auch noch so einiges.

Zum Beispiel:

Lesenswert auch dieser Kommentar von einem “Michael” vom 06.06.2008 (link zur website):

Ich spiele schon lange mit dem Gedanken nach Thailand zu reisen weil ich besonders die asiatischen Frauen sehr schön finde. Nun habe ich ein bisschen gestöbert in Erfarungsberichten und hab eigentlich nur ziemlich ernüchterndes Zeugs gefunden wie zb

„Ich war ein Naivling, der meinte, in Thailand wäre alles was die weiblichen Reize anbelangt, so einfach und so schön. Ausgenommen wie eine Weihnachtsgans hat man mich! Und ich Liebeskasper habs nicht gemerkt. Ich war meinen gemieteten Damen völlig hörig. Wie ein Lächeln manchmal täuschen kann! Ich dachte die Damen aus dem Horizontalgewerbe würden sich wirklich für MICH interessieren, doch eigentlich war ich nur ein ATM, also ein Bankomat, aus dem man die Banknoten rausziehen kann und wenn nichts mehr kommt, geht man zum nächsten…“

„Einmal fragte ich sie, warum sie beim Sex mit mir nicht stöhnen würde. „Weil es mich nicht geil macht,“ sagte sie ohne Umschweife. „Aber praktisch alle Bar-Ladys bekommen bei mir einen Orgasmus,“ erwiderte ich, „und ausnahmslos jede wollte danach wieder mit mir ins Bett.“ Sie sah mich mitleidig an, streichelte meine Wange und sagte: „Glaub mir bitte; ich bin schon seit vielen Jahren in diesem Geschäft.

Die Ladys können nicht nur auf Bestellung weinen, es ist auch überhaupt kein Problem für sie, auf Bestellung geil zu werden. Sie stellen sich einfach etwas bestimmtes vor. Wenn sie weinen wollen, denken sie an ein trauriges Ereignis, wie z.B. an den Tod eines geliebten Familienmitgliedes. Und wenn sie geil werden wollen, dann denken sie an ihren Boyfriend oder an einen Filmstar. Nur ihr Farangs habt selten mit ihren Gefühlen oder Phantasien zu tun.“ Ich schüttelte den Kopf, weigerte mich ihr das zu glauben. … „Glaube mir bitte, wenn die Ladys die Möglichkeit hätten anderweitig viel Geld zu verdienen, würden sie euch Farangs nicht mit dem Arsch angucken.“ Ihre Ehrlichkeit war fast schon unerträglich.“

Und der hier auch öfter anwesende Thaisamurai schreibt
„Meine teilweisen sehr heftigen Erlebnisse im Land des Lächelns musste ich nach meiner Rückkehr nach Deutschland unbedingt zu Papier bringen. Quasi als eine Art Selbsttherapie.“

Ist das alles wirklich so heftig wenn eigentlich so gut wie alle eher leer und emotional ausgebrannter als zuvor zurückkehren und alles andere als glücklich?

Und selbst wenn ihr glaubt ein nettes mädel gefunden zu haben findet traurigerweise ein „Krieg im Kopf“ (nimmt die mich aus? Ist sie an der Bar in meiner Abwesenheit? Lügt sie? Bin ich nur der Liebeskasper?) bei euch statt.
Ihr könnt ja gar nicht befreit und glücklich an die Beziehung rangehen…
Ich bin ehrlich gesagt ziemlich abgetörnt :-(

Also, nicht vergessen: Lesen bildet - und Wissen schützt vor Abzocke ;)

25. Feb. 2010

Gestern habe ich es endlich mal geschafft einen Stammgast nach seiner Internetadresse zu fragen. Bekannt war mir vorher nur, daß er so gut wie jedes Jahr nach Kambodscha kommt, um dort zu überwintern. Wenn dann die Eisverkäufer Saison in Deutschland wieder losgeht, macht er sein Geschäft dort um im Winter wieder nach Kambodscha zu reisen.

Eigentlich kennt man das ja eher von den italienischen Eisverkäufern. Ein guter Bekannter von mir aus Deutschland verbringt die Saison in der brd um dann im Winter zurück nach Italien zu fahren.

Wer von meinen Lesern hier aus dem Raum Brandenburg stammt, mag den Eiswagenn vielleicht schon einmal gesehen haben. Je nachdem wann ich mal wieder in .de sein werde, sollte es zur Eisverkaufs Saison sein, evtl. statte ich dem Eismann mal einen Besuch ab. Ich finde das jedenfalls hochinteressant, dachte ich doch eigentlich die Zeit der fliegenden Eishändler sei vorbei. Man lernt halt nie aus :)

Zur website des Eiswagens geht es hier. Ich hoffe meine Leser mögen mir diese kurze “Schleichwerbung” für den Eismann aus Brandenburg nachsehen. Wer es mir nicht nachsieht - melde Dich und ich kauf Dir nen Eis ;)

22. Feb. 2010

Heute ist kein Guter Tag. Überhaupt nicht. Ich bin irgendwann heute morgen gegen 6 oder halb 7 zu Bett gegangen. Gegen 12 Uhr mittags, also mitten in der Nacht, klingelt mich ein Freund aus dem Bett. Ich würde doch eine neue Putzfrau suchen. “Ja, aber nicht jetzt. Ich schlafe noch.” - “Die steht aber gerade in meinem Laden. Schick mal Deinen Tuktukfahrer, dann kommt die jetzt zum putzen zu Dir.” - “Ich schlafe noch, die kann auch in 5 Stunden kommen.” - “Ne, dann ist zu spät. Dann schicke ich sie jetzt nach Hause und sie kommt die Tage wieder.” - “Nein, ich brauche die Putze doch.” - “Dann schicke Dein Tuktuk. JETZT.” - “ok.”.

Ich habe mich dann aus dem Bett gequält und auf die Dame gewartet. Sie kam dann auch. Besser, sie kamen. Zwei ältere Semester und eine, so Kategorie “jung, dynamisch, sehr gut aussehend”. Sie sollte wohl die Übersetzerin spielen. Jedenfalls haben die drei nicht schlecht gestaunt. Gibt wohl nicht so viele Barangs (khmer für “Ausländer”) hier, die 5 Zimmer und ne Garage haben von denen sie nur 2,5 effektiv nutzen.

Na ja, ich habe ihnen dann erkärt was sie zu putzen hätten. Und daß sie das Computerzimmer das nächste Mal machen könnten. Dorthin habe ich mich nämlich dann verzogen um den Kopf auf den Schreibtisch zu legen und ein wenig zu schlafen. Ging auch nicht. Wenig später höre ich von aussen “Sir, hello Sir. Come outside please.”.

Draussen vor dem Tor standen zwei Abgesandte (Geldeintreiber) des örtlichen Müllabfuhrunternehmens namens “Cintri”. Ich müsste noch für dieses Jahr bezahlen. Ich sage, kein Problem, er kann den Vertrag ja bringen. Danach bin ich wieder ins Haus gegangen und dachte ich kann weiter schlafen. Natürlich nicht, denn den Vertrag hat er ja gleich dabei gehabt. Eingetragen waren auch schon die jährlichen Gebühren in Höhe von 50 US-Dollars. Viel zu viel. Letztes Jahr hatte ich nur 40 bezahlt (war auch zu viel). Na ja, ich habe mich mit ihm dann darauf geeinigt, daß ich 20 USD für das halbe Jahr bezahle.

Mein Mietvertrag läuft hier nämlich Ende Juni aus und ich weiß nicht ob ich verlängern werde. Aktuell sehe ich mich nach Alternativen um. Ich wollte immer in nem Haus mit zwei Etagen und Balkon im 1. Stock leben. Vielleicht finde ich hier ja was angemessenes.

Nun ja, zurück zu den beiden Raumpflegerinnen. Geputzt hatten die beiden alten Damen. Ich hoffe sie wollen dafür aber nicht den doppelten Lohn am Ende des Monats. Ausgemacht ist, daß 3 mal die Woche geputzt wird, jeweils so 2-4 Stunden (bis alles sauber ist) und es dafür einen monatlichen Salär in Höhe von 50 US$ gibt. Ob die beiden jetzt auch verstanden haben, daß es die Kohlen erst am Ende des Monats gibt, weiß ich nicht. Ich habe es versucht zu erklären “Knjom ketloy” (heißt wohl soviel “ich zählen Geld”, also “ich bezahle”), das haben sie verstanden. Dann habe ich auf den 28.02. im Kalender meines Handys gezeigt. Haben sie wohl auch verstanden - Großes Leuchten in den Augen (”loy”, “money” oder “Dollar” sind hier die Worte mit denen man Augen zum leuchten bringt, :) ) Also ist ja alles in Butter.

Was hier sonst so läuft weiß ich nicht genau. Seit einiger Zeit bewege ich mich nicht mehr allzu ausgiebig hier im Sihanoukville Nachtleben. Mir fehlt irgendwie die Lust, und die ganzen Nutten hier gehen mir irgendwie alle auf den Sack, um es mal ganz profan auszudrücken.

27.01.2010: kambodschanische Hochzeit, fotoUnd noch ein Nachtrag zum 27.01.2010: Am 27.01. hatte ich kurz erwähnt daß ich später eine Hochzeitsfeier besuchen würde. Die Feierlichkeiten fanden ca. 50 oder 60 km ausserhalb von Sihanoukville statt.

Ich habe jetzt diverse Fotos der Feier erhalten, das Bild mit dem Bräutigam stelle ich hier mal online. Auch wenn ich mich auf dem Foto irgendwie nicht gut getroffen fühle. Ausserdem war es sehr heiß draussen, man sieht es. Aber das Essen war super, das Bier war lecker und für die Sicherheit war auch gesorgt. Auf der Feier war auch der Dorfpolizist, inklusive Kalaschnikow.

Ach ja, gestern erzählt mir ein Gast des Ann`s Pub, mwV hier, (die vermieten wohl auch 2 oder 3 Gästezimmer), daß ein “M.” (Name mal gekürzt) ihm von nun ab 50 USD pro Monat extra berechnen würde. Begründung: Er koche teilweise in seinem Zimmer. Wäre ich besagter Gast, entweder würde ich sofort ausziehen. Oder die 50 USD nehmen, vor ihm verbrennen und dann ausziehen. So einen Stuß hat man selbst hier nur selten gehört.

20. Feb. 2010

Ja, gestern hatte ich erwähnt, daß ic h die Zeit mit irgendetwas totschlagen wollte. Es hatte dann auch geklappt. Kurz nach Verfassung des Blogbeitrages bin ich unter die Dusche gehüpft um dann Rainer anzurufen, ob er mich mit in sein Cinderella beach resort Otres beach nehmen könnte. Er konnte. Allerdings gab es ein Missverständnis, er hatte in seinem Coffeeshop auf mich gewartet während ich irrigerweise davon ausging, er würde mich daheim abholen.

Nachdem ich mir dann das zweite Bier heruntergespült hatte, entschied ich mich ihn doch noch mal anzurufen. Danach dann schnell Tuktuk-Fahrer anrufen und ab ins Kaffeehaus.

Wenig später brachen wir dann in Richtung Otres Strand Sihanoukville auf. Obwohl es dort nicht allzu viel zu sehen gibt ist es der ideale Ort um etwas nachzudenken, den Ausblick zu geniessen und einige Getränke zu nehmen. Das Idyll wurde jäh unterbrochen als Rainer einen Anruf seiner Angestellten aus dem Cinderella Coffeeshop erhielt - Honeybunny war aufgetaucht. Obwohl sie dort Hausverbot hat. Wir erinnern uns, Honeybunny war mein “I love you longtime, sure - girlfriend”. Oder ganz simpel “Langzeitbegleitnutte” (die ich im Übrigen sehr mochte).

Der Aufforderung, Madame des Hauses zu verweisen, ist die Angestellte offenbar nur widerwillig nachgekommen. Per sms teilte sie Rainer mit, daß “Honeybunny” ja so traurig wäre und sie mich ja so vermissen würde. Ganz klar. Das wird der Grund sein dafür, daß sie jeden Tag anschaffen geht. Ich hoffe jedenfalls, daß sie dort nicht wieder auftauchen wird. Ich habe nämlich keine Lust mir den Tag durch ihre Anwesenheit versauen zu lassen. Und auch ihrem Geldbeutel würde es besser stehen woanders speisen zu gehen - das Cinderella gehört normalerweise nämlich nicht zu den shops, in denen Prostituierte für wenig Geld essen können. Es ist eher eine Lokalität mit der Ausrichtung “bitte keine Schlampen hier”, und die Preise sind auch nicht wirklich niedrig.

Ich habe mich durch den kleinen Zwischenfall nicht beirren lassen und weiter die Aussicht genossen, etwas gegessen und getrunken und auf den Sonnenuntergang gewartet.

Es gab dann noch einen Zwischenfall, beim rangieren der kleinen Ausflugsboote (um Taucher aufs Meer hinauszufahren) sind den beiden Steuermännern offenbar Fauxpässe unterlaufen - sehenden Auges rammt Boot Nr. 1 das andere Boot. Das Meer war frei, es gab überhaupt keinen Grund dafür. Hier verhält es sich bei den Steuermännern offenbar um das Äquivalent zu den allseits bekannten Motodupdrivern: Die können auch beim fahren schlafen.

Nun denn. Später ging es dann zurück ins Cinderella Coffee nähe des Ochheuteal beaches (Foto hier). Und noch ein wenig später (muß wohl so gegen 19:30 Uhr gewesen sein) bin ich dann runter ins Bavarian gefahren. Genau zum richtigen Zeitpunkt - ich kam genau richtig um vom Leos neuem Angebot, schweizer Käsefondue, zu kosten. Hat gut geschmeckt, aber ich glaube wenn man so einen Topf alleine leert, ist man betrunken. Schließlich gehört auch eine gute Portion “Schuß” in so ein Fondue.

Irgendwann bin ich dann so gegen 22:35 Uhr in meine Honeybunny Bar gefahren. Dort habe ich dann nach dem rechten gesehen und die Zeit weiter totgeschlagen, bzw. “totgesoffen”. Die Mädels sollen sich Gedanken darüber machen wo wir die nächste Betriebsfeier, bzw. das nächste Betriebsessen, veranstalten werden. Ich bin da für Wünsche oder Anregungen offen. Hauptsache es gibt dort auch was zu trinken. Die letzte Betriebsfeier fand im Sovady seafood restaurant statt (zwei Fotos hier).

Später kam noch ein Stammgast vorbei. Er berichtete mir, daß “Honeybunny” (meine Ex) ja wieder “im Geschäft” sei. Na ja, war ja keine Neuigkeit. Er hatte auch schon mit ihr das Vergnügen. Ihre Nummer hatte er auch. Nett wie er war hat er mich von seinem Telefon (läuft eh nicht auf seinen Namen) eine sms an sie schicken lassen. War nett. Verändert (zum positiven, z.b. was den “Service” anbelangt) hat sich an ihr wohl auch nicht so viel wie ich erfahren habe. Aktuell war sie wohl mit nem 60jährigen unterwegs.

Macht bestimmt viel Spaß. Ich hoffe die nehmen alle Viagra, damit sie für ihre Kohlen auch was tun muß, lol. Nen Kind möchte sie offenbar auch um jeden Preis. Offenbar versucht sie es nämlich, “ao” (”alles ohne” = ohne Gummi) zu treiben (na ja, wenn man es drauf anlegt kann man hier eigentlich jede “ohne” haben). Vielleicht kann sie ihre Dienst ja dann bald als “hivBitch” anbieten. Macht sich auch gut.

Später bin ich dann nach Hause gefahren, so ein 12 Stunden Tag war dann doch anstrengend. Jedenfalls die ganze Sauferei während der Zeit. Und, wer hätte es gedacht, ich liege so im Bett und möchte Schlafen, da klingelt mein Telefon. Ich hatte nicht auf die Nummer geachtet. Jedenfalls war “sie” am Apparat, war sehr ungehalten. Keine Ahnung was sie wollte, ich habe aufgelegt. Und ihr eine sms geschickt, sie solle bitte aufhören mich zu belästigen, ihr verschissenes Nuttenleben leben und aufhören, mir nachzurennen.

Na ja, jetzt ist es kurz vor 6 abends. Mal sehen was ich mache. Heute abend möchte sich eine neue Mitarbeiterin in der Bar vorstellen. Sollte die Dame auftauchen, werde ich wohl später in die Bar fahren. Weiter bin ich dabei mich hier nach einem neuen Haus umzusehen. Nicht daß mir das alte nicht mehr gefallen würde, aber ich wohne hier jetzt schon über ein Jahr. Ich brauche einen anderen Ausblick, einen Tapetenwechsel.

19. Feb. 2010

Hier ist nicht allzu viel los derzeit. Ich muß - mal wieder - aufpassen daß ich hier nicht vollends versumpfe. Irgendwie schlafe ich immer schlecht, werde zigmal in der Nacht wach und mein Gutelaunefaktor hält sich eher in Grenzen. An Honeybunny kann es nicht liegen, das ist endgültig vorbei. Schon seit über zwei Wochen. Sie hat sich auch nicht mehr gemeldet, das letzte mal hatte ich einen Anruf in Abwesenheit vor 3 Tagen oder so. Dann war Ruhe. Hat wohl nen Idioten gefunden der sie durchfüttert, der Familie nen Wasserbüffel, Motobike, neues Haus und was weiß ich noch alles spendiert.

Über Stayfriends.de-Postfach (genau, die Seite über die man Schulkameraden wiederfinden kann) hat ich jetzt eine Nachricht einer guten Bekannten aus Deutschland erreicht, man fragt sich ob ich noch leben würde oder schon tot irgendwo übern Zaun hängen würde. Ne, ich lebe aber noch :)

Vorgestern hatte ich ein interessantes Horoskop im Postfach. Ich nutze seit zig Jahren den Service von noeAstro.de, so erhalte ich täglich mein Tageshoroskop. Nett zusammengesetzt aus Textbausteinen. Aber ab und an paßt es wie die Faust aufs Auge. Zitat Horoskop vom 17.02.10:

Tageshoroskop
vom Mittwoch, 17.2.2010

Die Brieftasche haben Sie heute ziemlich schnell zur Hand. Sie neigen dazu, erst zu bezahlen und dann zu denken, wenn überhaupt. Dabei könnten Sie sich finanzielle Belastungen aufhalsen, deren Konsequenzen Sie derzeit noch gar nicht absehen können. Zücken Sie die Geldbörse besser nur dann, wenn es unbedingt nötig ist. Vermeiden Sie Spontankäufe.

Als ich das nachmittags gelesen hatte, mußte ich schmunzeln. Was würde der weitere Tag noch so bringen? Honeybunny mit weiteren Geldforderungen. Obwohl sie mir schriftlich gegeben hat, so auch auf kambodschanisch mit Daumenabdruck usw., daß sie keine Forderungen stellen wird. Ich wollte das so, denn, wer weiß was in so einem Kleinhirn vorgeht.

Aber nein, ich bekam ein Angebot, ein derzeit leerstehendes Ladenlokal (bzw. Bar) zu übernehmen. Knackpunkt, so weit ich weiß - Der Pachtvertrag läuft in einem oder 1,5 Jahren aus und soll - meinen Infos zufolge - auch nicht verlängert werden. Da also zu investieren wäre Unfug.

Gestern nachmittag wurde ich freundlich von einer Mitarbeiterin an ihre Einladung erinnert. Sie hatte mir eine Einladung zur Hauseinweihung (oder was auch immer) gegeben. Ich hatte ihr erklärt, daß ich keine Zeit hätte dorthin zu fahren (ist irgendwo in der Walachai am Arsch der Welt).

Gestern kam also eine sms von ihr. Sie würde sich ja freuen wenn ich käme, aber wenn ich keine Zeit hätte und nicht kommen würde wäre das auch ok. Ich könnte Ihr mein Mitbringsel (”gift”) ja auch so überreichen. Klar, macht man ja auch so. Was man für eine Hauseinweihung gibt weiß ich nicht. Kommt ja auch immer auf den gesellschaftlichen Status der Gastgeber an. Ich habe ihr also den Umschlag der Einladung zurückgegeben, im Umschlag befanden sich 20 US$. An ihrem Gesichtsausdruck (nach der diskreten Kontrolle des Inhalts) konnte ich erkennen daß sie nicht zufrieden war.

Man kann eben nicht alles haben.

Jetzt ist es kurz nach 13 Uhr mittags. Vor einer Stunde bin ich aufgestanden. Jetzt habe ich wieder Langeweile. Ich überlege ob ich zum Strand fahre, die Zeit totschlagen.

15. Feb. 2010

Letzte Woche war ich vom 11. bis zum 13. Februar in Phnom Penh. Ich war vorher, abgesehen vom Flughafen, noch nie dort gewesen. Aber ein Freund hatte dort etwas zu erledigen und ich habe dann spontan entschieden ihn zu begleiten. Angeschlossen hatten sich dann noch 3 weitere Freunde, sodaß wir dann zu fünft waren.

Genächtigt hatten wir im Amari Hotel (für infos hier klicken), welches zum Paragon Hotel gehört (weitere Hotels in Phnom Penh - hier klicken). Ich hatte ein Doppelzimmer, nicht luxuriös, aber sauber und angenehm, Aircon, Fernseher, Kühlschrank, Telefon, Wasserkocher usw. gehörten zur Ausstattung. Das Zimmer müsste was bei 17 US$ pro Nacht gekostet haben (so genau hatte ich mir die Rechnung nicht angesehen), es war also erschwinglich.

Das Hotel liegt an der Riverside, der Start ins Nachtleben vollzieht sich somit unverzüglich. Der erste Anlaufpunkt war somit dann auch die Candybar, direkt neben dem Hotel. Mir hat der Laden gefallen, nette Mädels, hervorragender Service, günstige Drinks, Essen gabs auch - alles was “Mann” so braucht war eben vorhanden.

Natürlich haben wir auch noch weitere Bars besucht. Ich möchte da nicht allzu viel schreiben, vielleicht später mal. Zumindest weiß ich, daß ich das “Heart of Darkness” nicht wieder frequentieren werde. Ich wollte den Laden mal sehen, immerhin hat Drittklasse Journalist und Liebeskasper Benjamin Prüfer damals seine heiratswillige Prostituierte in dieser Location kennengelernt (genau, der Typ dessen “Liebeskasper Geschichte” jetzt verfilmt wurde und unter dem Namen “Same same but different the movie” in den deutschen Kinos ausgestrahlt wird).

Nun ja, die drei Tage waren natürlich viel zu schnell vorüber. Jetzt haben wir die Idee, uns in Phnom Penh ein Appartment zu mieten für drei Personen. Uns schwebt ein großes Wohnzimmer vor, angeschlossen sollen dann drei Schlafzimmer sein. Die Miete und Unkosten werden geteilt und fertig ist die Laube. Für mich sehr praktisch, was soll ich hier andauernd in Sihanoukville herumhängen? Phnom Penh hat ja auch einiges zu bieten.

Weiter wünsche ich allen meinen Lesern ein frohes neues “chinesisches Jahr des Tigers”. Anlässlich des chinesischen Neujahrsfestes gab es gestern in meiner Bar ein kostenloses Büffet und natürlich eine Happy Hour - das gezapfte Bier für 0,50 US-Dollars. Paßt doch!

8. Feb. 2010

cinderella kambodschaMeine Leser werden vom “Cinderella Coffee” (infos) sicherlich schon gelesen haben.

Gestern hatte ich dann endlich mal die Gelegenheit raus zum Otres beach zu fahren und das “Cinderellas beach resort” (cinderella website) zu besuchen. Offenbar wird der Strand nun doch nicht geräumt werden (alle Jahre wieder, vgl. mein Beitrag vom 21.01.10 hier).

Leider ist der Weg raus zum Otres Strand Sihanoukville lang, ich werde wohl nicht allzu häufig dort verweilen, auch wenn ´die Aussicht prima ist. Für tauchinteressierte, welche einfach mal einen Schnupper Tauchkurs (z.b. scuba diving) belegen wollen, bietet sich ein Besuch im padi diveshop Cinderellas aber sicherlich an.

4. Feb. 2010

Im September vergangenen Jahres hatte ich hier die Anschrift der Zahnarztpraxis von Dr. Hongly hier in Sihanoukville publiziert (Artikel vom 13.09.2009, dentist sihanoukville). Wer weiß, vielleicht muß ja mal wer zum Zahnarzt hier in Kambodscha.
dentist dr hongly - zahnarzt in sihanouk ville kambodschaBei mir war es jetzt leider soweit, es ging nicht mehr anders und die Zahnschmerzen wurden langsam unerträglich. Also habe ich dann bei Zahnarzt Dr. Hongly angerufen und einen Termin vereinbart. Sicherlich mag es hier mehrere Zahnärzte geben, aber dieser Zahnarzt ist mir von Bekannten empfohlen worden. Also gut.

Die Einrichtung vermag mit der westlicher Arztpraxen wol beinahe mitzuhalten. Aber so als Laie würde ich sagen, alles sehr gepflegt und sieht schon vertrauenserweckend aus. So einen Röntgenapparat hat die Praxis auch. Dieser ist funktionstüchtig. Wunderbar. Hat mich 5 US$ gekostet der Spaß. Einmal die Kauleiste röntgen bitte.

Eigentlich hätte ich mich ja wundern müssen daß diese Röntgenmaschine im Behandlungszimmer steht. So einen Bleischutz für den Bauch gibts auch nicht. Ich glaube auch daß die Patientin auf dem Behandlungsstuhl neben der Maschine die volle Ladung Röntgenstrahlung abbekommen hat.

dr. hongly dental clinic sihanoukvilleNa ja, vielleicht sind wir in Europa viel zu zimperlich. Wenn ich so an die Ausstattung der Gemeinschaftspraxis, in welcher mein Vater tätig ist, denke, da wird vor dem röntgen des Gebisses immer ein riesen Bramburium veranstaltet. Nicht bewegen, Schutz überziehen. Alleine im Raum bleiben, rote Alarmleuchte “Vorsicht Röntgen” (oder so). Braucht man alles nicht, jetzt bin ich klüger.

sihanoukville zahnarztWie auch immer. Wie meinem Invoice zu entnehmen ist (aufs aufs Bild klicken für die Originalansicht) werden mich die Behandlungskosten nicht arm machen. Ich glaube ich bezahle das mal so und bemühe nicht die Auslandskrankenversicherung wegen den 445 US$ (ca. 320 Euros oder so) (wenn die das überhaupt zahlen würden, ich meine ich muß nen Eigentanteil tragen, Papierkram …).

Auch wenn ich mich auf dem Behandlungsstuhl fühle wie ein Alkoholiker auf Entzug (so Mund ausspülen, zittrige Hände beim Glas halten) kann ich mich nicht beklagen. Ich habe halt richtig Schiss vor allem was nach Zahnbehandlung auch nur riecht.

Wenn ich da nur den Bohrer höre, ich warte ja schon förmlich darauf daß die Betäubung nicht stark genug ist und es dann saumässig zieht und zwickt und arschweh tut. Aber, hier scheinen sie wohl andere Betäubungsmittel zu spritzen. Das hat nichtmals 10 Sekunden gedauert und meine rechte Gesichtshälfte war taub. Wenn ich mich recht entsinne hat das in Deutschland immer länger gedauert.

Der nächste Termin ist heute, bzw. war gestern. Aber ich hatte etwas Durchfall und Bauchweh, sodaß ich eben erst heute wieder erscheinen werde (ausserdem muß ich noch den Restbetrag begleichen).

Wie auch immer, bis jetzt bin ich sehr zufrieden mit der Zahnbehandlung hier in Kambodscha. Von daher, mein Rat: Wenn ihr in Sihanoukville verweilt und zum Zahnarzt müsst, geht zu Dr. Hongly an der Hauptstraße. Wo ihr die Praxis finden könnt seht ihr auf den Bildern.

4. Feb. 2010

Ich wollte es schon vor einigen Tagen hier geposted haben, jetzt war mein Bekannter hier schon wieder schneller und wies mich in einem commentar auf seinen Fotostream bei Flickr hin.

Also, nochmal ganz offiziell: Don-Kong (weblog) hat eine nette Auswahl an Fotos aus Sihanoukville Kambodscha bei Flickr hochgeladen (hier klicken für die Fotos). Wie ich ihn kenne wird er die Sammlung regelmässig aktualisieren. Nicht schlecht.

finde die honeybunny bar sihanoukville auf der mapDann habe ich vorhin zufällig das online Angebot von placespotting.com entdeckt. Nette Sache.

Kostenlos ist es dort möglich, sich ein kleines Quiz zu erstellen. Wähle einen Ort aus, gebe diverse Hinweise und lasse Deine Besucher den Kartenausschnitt finden.

In meinem Quiz geht es - wie wäre es anders zu erwarten gewesen - um die Honeybunny Nightbar. Also, findet die location auf der map (bzw. den passenden Kartenausschnitt). Für das Quiz einfach auf das Bild klicken.

Viel Spaß.

vor »

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