Wer jetzt meinen mag, die Überschrift sei reisserisch, im Stile der allseits bekannt berüchtigten “BILD”-Zeitung, der irrt sich. Die Überschrift ist noch viel zu nett.
Aber der Reihe nach. Ende Januar hatte ich den ehemaligen Manager des “Anns Pub” als Manager in der Sihanoukville - Honeybunny Bar angestellt (siehe Artikel vom 21.01.10 hier). Sein Name ist “Rüdiger Krapp”. Gestern morgen hat er wohl “gekündigt”, gegen 8:30 Uhr morgens (laut Security-Logbook) hat sich der feige Lump aus dem Staub gemacht. Natürlich nicht ohne zuvor noch einen Geldbetrag in Höhe von ca. 1500-2000 US$ aus dem Safe zu entwenden.
Was der Grund für den Diebstahl war, ist mir nicht bekannt. Vielleicht hat Rüdiger Krapp auch gemerkt, daß seine Uhr in der Bar am ablaufen war. Denn der erste Eindruck war wohl falsch. Das Essen welches er gekocht hat, na ja, war essbar aber eben auch nichts besonderes. Das konnte man ihm aber auch nicht sagen, sonst wäre er ja eingeschnappt gewesen. Ich habe mir öfters von ihm etwas zurecht machen lassen um es mit nach Hause zu nehmen (damit überhaupt mal wer den Fraß mitnimmt und es nicht verschimmelt). Ich habe dann meist meine Hunde damit gefüttert. Insbesondere auf das Cordon bleu waren sie scharf.
Einige Schlüssel hat der perverse Lüstling (dazu später) auch entwendet. Teile seines wertlosen Plunders hat er in seinem Zimmer zurückgelassen. Wenn er klug ist, hat er mittlerweile das Land verlassen. Wenn er dumm ist, hält er sich hier noch irgendwo auf (schätzungsweise in Phnom Penh). Dann wird man ihn ausfindig machen. Und wenn er nach Deutschland zurückkehrt, mal sehen, auch dort kann man so einen Versager wie ihn sicherlich ausfindig machen.
Wer Hinweise zum aktuellen Aufenthaltsort von Rüdiger Krapp machen kann darf sich hiermit angesprochen fühlen. Je nach Qualität des Hinweises würde ich auch eine “Aufwandsentschädigung” springen lassen.
Ich poste hier im Artikel mal einige Fotos von Rüdiger (Spitzname: “Rüdi”, oder “Detlev”), vielleicht hat ihn ja jemand gesehen (einfach auf die Bilder klicken für die Originalgröße). In Kambodscha hält sich Rüdiger Krapp offenbar seit Mitte 2009 auf (scans seiner Kambodscha Visa: 2009 hier / 2010 hier).
Zu seiner Person: Rüdiger Krapp ist Deutscher (sieht aber nicht so aus, eher wie jemand aus der Kategorie “perverser Spanner”), das Geburtsdatum ist der 15.05.1954. Rüdiger Krapp wurde in Erfurt geboren, zuletzt wohnhaft in Deutschland war er in Freyung. Seine Reisepaßnummer lautet 843005941. Er ist 167 cm groß, von der Statur und seinem Auftreten her macht er einen eher introvertierten, geradezu verklemmten, Eindruck.
Aktuelle Bilder gibt es natürlich auch, nebenstehend finden sich 2 Fotos aus Sihanoukville, entstanden Ende Januar 2010. Das unterste Foto stammt wohl aus Deutschland (stilvoll im Sinne von Hartz IV eingerichtet würde ich mal sagen).
In letzter Zeit häuften sich im Übrigen die Zwischenfälle mit diesem feinen Herrn. Die schüchternen sind meist die schlimmsten. Vor allem wenn Rüdiger etwas getrunken hatte glotzte er das Personal immer an als ob er später über sie herfallen wolle. Vor kurzem haben einfach mal so ca. 5 Mädels gekündigt - wegen ihm. Er würde Sex von ihnen verlangen und sie andauernd fragen, ob sie ihm “einen blasen” würden. Als mir das zu Ohren kam bin ich richtig wütend geworden. Da mußte dann mal Klartext mit dem Arschgesicht gesprochen werden. Seitdem hatte er, was die Mädels anbelangt, in der Bar nichts mehr zu melden. Das hat ihm wohl auch nicht geschmeckt. Und da helfen dann auch keine Viagrapillen.
Und auch in einer stadtbekannten Bordellmeile hier (Stichwort: “Blue Mountain”) war Herr Rüdiger eher unbeliebt. Er hatte mich mal überredet dort mit ihm hinzugehen. Ich habe nur Bier getrunken und mir das Elend angesehen. Flink wie ein Wiesel schmeisst sich Mister Oberlüstling eine Viagra ein und wartet auf die Damen die da kommen sollten. Es kam aber nur eine. Und die wollte seine Gesellschaft nicht. Ärgerlich, ärgerlich, ärgerlich. Aber er hat ja noch sein Prollprofil auf so einer Communityseite (link hier) - glaubt der wirklich daß sich da Mädels melden (auch wenn er noch so häufig seine sympatisch2000@yahoo.de emailadresse angibt)? Haha, ist im Übrigen auch lustig was man so findet wenn man mal nach seiner email googelt.
Ein anderes Mädel, welches er dort einmal ausgelöst hatte, ist eine gute Bekannte von einem Bekannten Tuktukfahrer von mir. Lange Rede, kurzer Sinn: Auch dieses Mädel hat keine Lust auf eine Wiederholung mit dem Herrn gehabt.
Nun, und jetzt, wer weiß wo Rüdiger sich herumtreibt. Rüdiger gehört zwar zu der Sparte “dummer Vollhonk”, aber ich würde mich wirklich wundern wenn er noch in Kambodscha verweilen würde. Ich schätze eher, daß er zurück nach Deutschland geflogen ist. Denn dort wartet auf so einen Versager und Berufsidioten Hartz 4.
Er hat ja sonst auch noch nichts geschafft in seinem überflüssigen Leben. Immerhin, in Deutschland wird es vorbei sein mit günstig poppen. Obwohl, ich glaube eher daß so Typen wie Rüdiger insgeheim auf kleine Kinder stehen. Ist aber nur eine Vermutung.
Aber mal abwarten, vielleicht ist er ja in Phnom Penh oder sonstwo. So dämlich wie er ist wird er sich dann gleich ein Mädel anlachen. Und die wird ihn hoffentlich schön ausnehmen wie eine Weihnachtsgans.
Wie auch immer, die Kohle ist natürlich jetzt weg. Für mich ist das ärgerlich, aber auch kein Weltuntergang. Was ich jetzt mit der Bar mache, mal sehen. Während der lowsaison wollte ich eh schließen. Wenn ich keinen Manager finde, mache ich halt jetzt schon zu. Ist zwar schade, aber was solls. Dann gehts eben zur nächsten Saison erst wieder weiter. No have problem
Nachtrag, 02.03.2010: Angeblich soll sich Rüdiger noch in Sihanoukville aufhalten. Ich kann das nicht glauben. Na ja, mal schauen. Gestern abend erzählt mir ein guter Gast in meiner Bar, daß Rüdiger der Meinung wäre, ich wolle die Bar während der low-Saison schließen und ihm kein Gehalt zahlen. Daran sieht man schon wie einfach gestrickt stupide Zeitgenossen sind. Von “kein Gehalt” zahlen war nie die Rede.
Weiter hätte der Gast Rüdiger wiederholt und mehrfach darauf hingewiesen, daß er die Mädels in der Bar in Ruhe lassen solle. Das deckt sich mit dem was mir die Mädels vorher schon erzählt haben. Die wollen halt nicht mit nem alten Lüstling zusammenarbeiten.
Immerhin haben sich die Mädels gefreut. Sie haben gestern Nacht sein Zimmer ausgemistet. Was da für ein Plunder herumlag, meine Güte. War halt nicht der ordentlichste Zeitgenosse der gute Rüdiger.


















