25. Mai. 2008

Am 24. Mai fand in Leos Bavarian Restaurant ein Event der besonderen Art statt. Der Betreiber Leo wird in Zukunft einige Produkte aus dem Sortiment von Otto`s Deli Shop im Bavarian anbieten und hat zu einer Verköstigung geladen. Ungefähr 30 bis 40 meist Deutsche Auswanderer haben sich kostenlos von der hervorragenden Qualität der ab sofort auch im Bavarian erhältlichen Produkte überzeugen können. Serviert wurden unter anderem nach deutschen Standarts hergestellte Wurstwaren und andere Leckereien aus Ottos Sortiment.

An Leo und Otto, der natürlich selbst auch anwesend war, an dieser Stelle nochmals meinen Dank für diesen wirklich gelungenen abend!

3. Mai. 2008

die dolphin bar in kambodscha sihanoukville am ochheuteal beachGestern war mal wieder einer dieser Tage, an denen man am besten im Bett geblieben wäre. Ich hatte mich dann doch noch aufgerappelt, die Arbeit hat gerufen - Also ran an den Computer, emails checken, Anfragen bearbeiten usw. usw. Schnell war es nach 18 Uhr, Zeit Feierabend zu machen und ein kühles Angkor beer zu schlürfen (die Palette tigerbeer war leider noch nicht gekühlt).

Dann kam der Hunger, meine Freundin und ich haben uns ein paar Nudeln gemacht (Bier auf nüchternem Magen kommt nicht unbedingt gut). Jeden Tag Fertignudeln (prawn noodles, mee goreng und sonstiger Kram) möchte ich auch nicht essen, einkaufen aber auch nicht großartig - Das lohnt sich hier einfach nicht, denn für 3 bis 4 US $ kann man hier sehr gut essen gehen. Also haben wir noch ein paar Getränke zu uns genommen, danach wollten wir in Richtung Strand gehen um etwas zu essen. Leider begann es gegen 21 Uhr heftig zu regnen, sodaß wir uns kurzfristig entschlossen haben, zum Bavarian zu fahren um bei Leo etwas zu bestellen.

Hier fahren überall Mototaxis und tuktuks herum, sodaß wir schnell ein passendes Gefährt zur Hand hatten und in Richtung Bavarian aufbrechen konnten. Hier wurde mir dann sehr schnell klar, daß aus meinem Vorhaben, einen gemütlichen abend mit ein paar Bieren und einer Kleinigkeit zu essen, nichts werden würde. Wie eigentlich immer saßen auch gestern einige Landsleute im Bavarian, man unterhält sich, trinkt so das eine oder andere Bier und die Zeit vergeht wie im Flug. Gegessen haben wir natürlich auch etwas (meine Freundin nahm ein Wiener Schnitzel mit Spätzle und Rahmsoße zu sich, ich hatte eine Grillplatte), nach Mitternacht sind wir dann zum Poco loco gefahren. Bei guter Musik und noch mehreren Bieren verging die Zeit wie im Fluge.

Das Pocoloco muß so gegen halb vier nachts geschlossen haben - es waren, bis auf unseren kleinen Kreis, eigentlich keine Gäste mehr da. So haben wir uns eines der vorbeifahrenen Mopedtaxis geschnappt und sind in Richtung Ochheuteal Beach zur dolphin bar aufgebrochen. Das dolphin hat meines Wissens nach 24 Stunden am Tag geöffnet, so richtig voll wird der Laden direkt am Strand aber erst nachts (gutes Essen gibt es auch dort). Ich muß sagen, daß ich nicht mehr viel mitbekommen habe, ich war nach dieser Sauftour schon relativ betrunken - es wird wohl an der Hitze hier liegen … Irgendwann gegen 5 Uhr haben wir uns dann wieder ein Mopetaxi geschnappt und uns nach Hause bringen lassen. Das Nachtleben in Sihanoukville ist zwar (noch) nicht sehr ausgeprägt, es gibt aber schon so einige Lokalitäten wo man sich die Nacht zum Tag machen kann. Wie auch immer - es ist ein kleines Wunder, daß ich auf dem Heimweg nicht rücklinks vom Moped gekippt bin. Und ob der Fahrer mich wieder eingesammelt hätte, ich weiß es nicht …

Jedenfalls habe ich die Sauftour ganz gut überstanden - hier ist es jetzt kurz vor halb elf abends (also 5 Stunden später als in Europa) und ich werde langsam wieder munter ;)

24. Apr. 2008

Die erste Nacht haben wir hier gut überstanden. Dienstag, 22.04., ich stehe irgendwann am späten Vormittag auf. Eigentlich habe ich hier schon wieder meinen “normalen” Schlafrhytmus drauf - irgendwann tief in der Nacht zu Bett gehen und am späten Vormittag aufstehen …

Wir sitzen auf meiner Terrasse und trinken Kaffee, meine Freundin putzt das Haus und danach erkunden wir die nähere Umgebung. Ein paar Meter neben unserem Haus befinden sich eine Wäscherei (für 1 kg Wäsche zahlt man 3000 Riehl, also ca. 75 dollarcents) sowie zwei kleine Ladenlokale, in denen man z.b. Bierdosen und Trinkwasserflaschen käuflich erwerben kann (für 8 Dosen Angkor und ca. 6 liter Wasser habe ich hier 30000 Riehl bezahlt, also ca. 7,50 $).

Von unserem Haus sind es nur ca. 5 Minuten Fußweg bis zum golden lion traffic circle. Wir gehen ein paar Meter weiter und setzen uns in die Bar “beach road” und trinken ein paar Kaltgetränke (Angkor draft, wat sonst ;)). Die Bar ist so gut wie leer, ich unterhalte mich mit einem Amerikaner und merke schnell, daß mein English nicht nur holprig, sondern einfach nur miserabel ist. Das war auch mal besser, vor Jahren. Aber was solls? Mit der Zeit kommt das schon wieder … :)

Am frühen abend sind wir mit unserem Bekannten hier verabredet. Wir wollen hoch zum Victory Hill, was essen und trinken. Also nehmen wir uns eines der tuktuk Taxis (diese Motorräder mit überdachtem Anhänger) und fahren zum Haus meines Freundes. Ich sage dem Fahrer, er solle ca. 20 Minuten vor dem Haus warten, damit wir mit ihm zum Vicory hill fahren können. Nun ja, aus den 20 Minuten wurden dann 50 Minuten (wir haben ihm zwischendurch kurz bescheid gegeben daß es noch dauern würde) …

Die Fahrt hat mich 7 $ gekostet. Für mich, der ich westliche Verhältnisse gewohnt bin, ist das auch wenig. Mittlerweile weiß ich, daß ca. 3-4 $ angemessen gewesen wären. Nun ja, ich habe es überlebt …

Auf dem Victory Hill sind wir ins “La Trattoria” eingekehrt, einer kleinen Pizzeria. Die Pizza hat wirklich gut geschmeckt! Danach waren wir noch in einer Bar (ich meine es war “The Look” oder so ähnlich). Mein Freund ist nach Hause gefahren, wir sitzen noch in der bar und lassen den abend ausklingen. Meine Freundin hat sich zwischendurch noch von einem der Bargirls den Rücken massieren lassen … Nun ja, warum ich eigentlich nicht? Was solls. Der Tuktukfahrer hat die ganze Zeit über auf uns gewartet - gegen 23:30 Uhr fährt er uns wieder nach Hause und sagt, wenn ich ein tuktuk brauchen würde, solle ich ihn anrufen.

Nun ja - ich habe ihm dann erklärt, daß ich erst seit einem Tag in cambodia sei und noch kein Handy hätte (westliche simkarten funktionieren hier anscheinend nicht, kein Roaming oder was auch immer). Dazu ist zu sagen, daß man als Ausländer hier offiziell keine Handys kaufen kann. Es muß also immer ein Einheimischer mitkommen und seine id-card vorlegen.

Jedenfalls bot der Fahrer mir an, am nächsten Tag mit mir eine simkarte kaufen zu gehen. Feine Sache! Ich war natürlich sofort einverstanden und wir einigten uns darauf, daß er mich 12 Uhr mittags am nächsten Tag zuhause abholen solle, was er dann auch tat.

Pünktlich um 12 Uhr mittags am darauffolgenden Tag stand er vor meinem Grundstück “hello marc, how are you?”. Ich wette 100 $, daß er mir nicht aus Nächstenliebe helfen wollte, eher wohl deshalb, weil er hofft, ich würde öfter mit ihm fahren … Mit dieser Einschätzung liegt er ja auch goldrichtig - Wenn ich hier nachts unterwegs bin, möchte ich ja auch irgendwie nach Hause kommen …

Die Simkarte hat mich knapp 30 $ gekostet, als Dank für seine Mühe habe ich dem Fahrer neben dem Fahrpreis (6 $, mal wieder zu viel, ich handele ihn aber schon noch runter …) 20 $ gegeben. Es war mein dritter Tag in Sihanoukville, ich wußte es nicht besser. Wie auch immer - am Ende waren alle glücklich (ich habe meine simkarte, der Fahrer hat sehr gut verdient) …

24. Apr. 2008

Der erste abend in Sihanoukville (Montag, 21.04.). Das Haus ist bezogen. Wenn ich alles richtig verstanden habe, kommen irgendwann die Rechnungen für Strom und Wasser. Den Betrag muß ich wohl direkt zahlen, oder dem Vermieter übergeben. Ich weiß es nicht genau, wird sich schon regeln …

Meine Freundin hat sich etwas frisch gemacht während mein Bekannter mich auf seinem Motorrad etwas herumfährt und mir die Gegend hier zeigt.

Mein Freund hat uns heute abend zum essen eingeladen. Wir fahren mit dem Mopedtaxi zum “Lion 2″, welches direkt am golden lion traffic circle liegt. Es ist immernoch sehr heiß, man sagt mir, in ein paar Monaten hört das schwitzen auf, bzw. es wird weniger. Ich bin mal gespannt …

Ich trinke ein paar Biere (Angkor), das Bier schmeckt eigentlich nicht schlecht. Wir essen Reis, frische Garnelen und Fleisch. Wie das genau heißt weiß ich nicht. Auf jeden Fall waren wir alle am Ende satt und daß Essen war frisch. Sehr lecker, und der Spaß hat ca. 15 $ gekostet (für uns alle zusammen). Ich denke, daß teuerste war das Bier (1 oder 2 $ pro 0,5 liter Flasche) …

So gegen 21 uhr sind wir dann zum nahegelegenen Ochheuteal Beach gelaufen. Viel war nicht zu sehen, es war ja schon dunkel. So haben wir an einer Strandbar (ich meine sie heißt “Nap House”) noch ein paar Getränke zu uns genommen und sind dann mit dem Mopedtaxi wieder nach Hause gefahren. Mopedtaxi zu Touristenpreisen versteht sich - also für die Fahrt wollten sie 1 $ haben …

Nun ja, der erste Tag war zuende und der zweite konnte beginnen ;)


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