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Asian Dating
25. Feb. 2010

Es gibt Menschen, die lernen es einfach nicht. Einer davon ist G. aus K., nennen wir ihn einfach mal “Superfreier” oder “Diplom Vollhonk” - er hat es tatsächlich geschafft, zusammen mit nem Bargirl in ca. 4 Wochen 5000 US-Dollars in den Wind zu blasen, vielleicht waren es auch nur 4500 USD, schließlich mußte er ja auch von etwas leben. Typischer Fall von “Amiga-Syndrom” (steht für: Aber meine ist ganz anders), und am Ende stand dann die Ernüchterung und der Verlust von Geld.

Ich gebe die Story mal in Kurzform wieder:

Am Ende war sie doch nicht anders. Immerhin hat sie gut gelebt. Als sie vor einigen Wochen in sein Appartment eingezogen ist, kam sie mit dem typischen “Nuttenkoffer” und ner Plastiktüte mit nen paar Slips, Höschen und so, eben was man als Hure von Welt so benötigt. Und als sie vor 3 Tagen ausgezogen ist, hat sie nen kleinen Pickup kommen lassen der ihre Klotten abtransportiert hat. Geschäftstüchtig ist sie also.

Gummis zählten wohl nicht dazu. Die meisten Prostituierten führen keine Gummis mit sich herum. Sie erwarten, daß die Freier diese stellen. Hat Freier dann keine parat, wird es meist auch “ohne” gemacht. Kann man im Übrigen auch selbst mal antesten, einfach mal behaupten man hätte keine Gummis (die im Übrigen sehr schnell reissen, platzen oder wie man es auch immer nennen mag. Mal schneller, mal nicht, je nach Hersteller und was man so treibt).

Zurück zu unserem Superfreier. Es war ein Drama in mehreren Akten. Einige davon habe ich live und in Farbe miterleben dürfen. Das waren die Momente in denen ich mir sagte “mensch, da bin ich ja noch wirklich gut davongekommen als es mit meiner Langzeit-Begleitdame zuende ging”.

Als wir vor ca. zwei Wochen einige Tage in Phnom Penh verbrachten, mußte Vollhonk-Superfreier.de mit seiner schnuckeligen großen Liebe natürlich auch einen Besuch in der Elektroabteilung des Sorya Market abstatten (Fotos vom Sorya Market hier). Nebenbei ging dann noch ein nicht geringer Anteil der Geldmittel für diverse Rauschmittelchen drauf. Denn Madam hat auch noch ein ausgesprochenes Problem mit Betäubungsmitteln. Kostet halt alles Geld. Aber wenn man bis über beide Ohren verliebt ist, sieht man über solche Banalitäten ja gern mal hinweg.

Auch das Madam immer mal gerne für einige Stunden oder Nächte verschwandt (und dann mit anderen Kerlen gesehen wurde) erregte nicht das Misstrauen unseres Barangs im Liebeskasper Fieber (LKS-Fieber, mal mehr mal weniger ausgeprägt hier in Asien, vorzugsweise bei weissen Touristen).

Vor drei Tagen dann das Aus. Unser verliebter Barang setzt das Mädel vor die Tür. Sie flippt voll aus, konnte nur mit Mühe davon abgehalten werden, die Einrichtung zu zertrümmern und größeren Schaden anzurichten.

Nun ja, jetzt ist er wieder solo. Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Das hat er jetzt auch verstanden, und eine Menge Lehrgeld bezahlt. Die verbleibenden Moneten würde ich in ein T-Shirt investieren, sinnigerweise mit dem Aufdruck: “ATM empty - Barang no have money”.

Interessant ist halt, daß das Mädel offenbar ganz ohne die typischen bullshit-bargirlstories auskam. Wozu meist der obligatorische Wasserbüffel nicht fehlen darf (waterbuffalo sick, need money for doctor”). Oder die kranke Mutter, der kranke Vater, die Schwester. Der jüngere Bruder der dringend Geld für die Schule benötigt. Die Familie, die angeblich keinen Reis mehr zu fressen hat (nen Kilogramm Reis kostet was bei 2000-3000 Riehls, sind ca. 50-75 US-Dollarcents). Oder die Geschichte mit dem Dach, wo es immer reinregnet, auch gut (kannte ich bis vor kurzem noch nicht). Dabei wird dann verschwiegen daß ein Quadratmeter von dieser Wellblech-Dachpappe offenbar nur was bei 1-1,50 USD kostet (oder irgendwo geklaut wird, lol). Oder der Bruder, Opa, Uropa, verwandte Transvestit oder sonstwas welcher Spielschulden hat dem was böses zustößt wenn er nicht bezahlt. Oder - für Touristen - die Geldnot im allgemeinen (kombiniert mit einem der anderen Storiess), wenn er kein Geld schickt muß sie ja wieder anschaffen gehen (tut sie ja so wie so, ob er kohlen schickt oder nicht).

Weil es so schön paßt hier nochmal einige links zu ähnlichen Beiträgen mit weiterführenden Verweisen:

Merke: Holzauge sei wachsam. Wer sich weiterbilden möchte, kann ja mal in den gängigen Foren stöbern, da findet sich auch noch so einiges.

Zum Beispiel:

Lesenswert auch dieser Kommentar von einem “Michael” vom 06.06.2008 (link zur website):

Ich spiele schon lange mit dem Gedanken nach Thailand zu reisen weil ich besonders die asiatischen Frauen sehr schön finde. Nun habe ich ein bisschen gestöbert in Erfarungsberichten und hab eigentlich nur ziemlich ernüchterndes Zeugs gefunden wie zb

„Ich war ein Naivling, der meinte, in Thailand wäre alles was die weiblichen Reize anbelangt, so einfach und so schön. Ausgenommen wie eine Weihnachtsgans hat man mich! Und ich Liebeskasper habs nicht gemerkt. Ich war meinen gemieteten Damen völlig hörig. Wie ein Lächeln manchmal täuschen kann! Ich dachte die Damen aus dem Horizontalgewerbe würden sich wirklich für MICH interessieren, doch eigentlich war ich nur ein ATM, also ein Bankomat, aus dem man die Banknoten rausziehen kann und wenn nichts mehr kommt, geht man zum nächsten…“

„Einmal fragte ich sie, warum sie beim Sex mit mir nicht stöhnen würde. „Weil es mich nicht geil macht,“ sagte sie ohne Umschweife. „Aber praktisch alle Bar-Ladys bekommen bei mir einen Orgasmus,“ erwiderte ich, „und ausnahmslos jede wollte danach wieder mit mir ins Bett.“ Sie sah mich mitleidig an, streichelte meine Wange und sagte: „Glaub mir bitte; ich bin schon seit vielen Jahren in diesem Geschäft.

Die Ladys können nicht nur auf Bestellung weinen, es ist auch überhaupt kein Problem für sie, auf Bestellung geil zu werden. Sie stellen sich einfach etwas bestimmtes vor. Wenn sie weinen wollen, denken sie an ein trauriges Ereignis, wie z.B. an den Tod eines geliebten Familienmitgliedes. Und wenn sie geil werden wollen, dann denken sie an ihren Boyfriend oder an einen Filmstar. Nur ihr Farangs habt selten mit ihren Gefühlen oder Phantasien zu tun.“ Ich schüttelte den Kopf, weigerte mich ihr das zu glauben. … „Glaube mir bitte, wenn die Ladys die Möglichkeit hätten anderweitig viel Geld zu verdienen, würden sie euch Farangs nicht mit dem Arsch angucken.“ Ihre Ehrlichkeit war fast schon unerträglich.“

Und der hier auch öfter anwesende Thaisamurai schreibt
„Meine teilweisen sehr heftigen Erlebnisse im Land des Lächelns musste ich nach meiner Rückkehr nach Deutschland unbedingt zu Papier bringen. Quasi als eine Art Selbsttherapie.“

Ist das alles wirklich so heftig wenn eigentlich so gut wie alle eher leer und emotional ausgebrannter als zuvor zurückkehren und alles andere als glücklich?

Und selbst wenn ihr glaubt ein nettes mädel gefunden zu haben findet traurigerweise ein „Krieg im Kopf“ (nimmt die mich aus? Ist sie an der Bar in meiner Abwesenheit? Lügt sie? Bin ich nur der Liebeskasper?) bei euch statt.
Ihr könnt ja gar nicht befreit und glücklich an die Beziehung rangehen…
Ich bin ehrlich gesagt ziemlich abgetörnt :-(

Also, nicht vergessen: Lesen bildet - und Wissen schützt vor Abzocke ;)

4. Feb. 2010

So, wie versprochen hier mal zwei Fotos der Betriebsfeier der Angestellten in meiner Honeybunny Bar Sihanoukville im Sovady seafood restaurant (siehe auch mein Artikel dazu vom 26.01.2010):
essen im sovadys restaurant sihanoukville mit den girlsWie immer gilt, auf die Fotos klicken für die Originalansicht ;)

Wie man sieht, Speis und Trank gab es genügend und alle hatten ihren Spaß. Befor jemand fragt wer denn der junge, dynamische und gutaussehende Kerl rechts oben am Kopfende ist - das bin ich.

Der sportliche Herr mittleren Alters links neben mir gehört eigentlich nicht mit aufs Foto (ist ja kein Angestellter von mir, lol).

Gruppenbild der betriebsfeier der Honeybunny Girls sihanoukville barUnd noch ein Bild, entstanden im restaurant sovady in Sihanoukville an besagtem Tag.

Leider waren mindestens zwei der Mädels nicht anwesend, ob jetzt alle auf dem Foto sind weiß ich nicht. Seid ich nicht mehr täglich in der Bar bin verliere ich langsam den Überblick. Zumindest was das zuordnen der in der Bar arbeitenden girls mit deren Namen anbelangt.

So kommt es dann durchaus vor daß ich mit der Mitarbeiterliste zu meinem Manager Rüdiger gehe (rechts neben mir auf dem 2. Foto) und ihn frage, “hey, wer ist eigentlich das Mädel mit dem Namen XYZ“. Läuft alles ;)

Wer beim nächsten Betriebsausflug dabei sein möchte, so bisserl essen und saufen, mag sich gerne hier über den blog hier oder in der Honey Bunn Bar Sihanoukville melden.

Man was bin ich unfotogen, ich kriege ja immer die persönliche Krise wenn ich mich auf irgendwelchen Bildern entdecke … Nun denn ;)

21. Dez. 2009

Tja, ganz kurz bevor ich mich wieder der Arbeit widme:

Mein Bekannter Don-Kong war mal wieder schneller als ich ;) - Erste Fotos der gestrigen Grand Opening Party der Honeybunny Bar im Nachtleben Sihanoukville sind ab sofort auf seinem Kambodscha weblog zu sehen.

Einfach HIER klicken für den Beitrag

Eigentlich muß ich das gar nicht weiter ergänzen, besser hätte ich es auch nicht formulieren können. An dieser Stelle nochmals ein Dank an meine Gäste welche zum gelingen des abends maßgeblich beigetragen haben.

20. Dez. 2009

sihanoukville nightlife und eventsVorweg: Die letzten 3 Tage ging es mir nicht besonders, die meiste Zeit habe ich im Bett verbracht. Leider habe ich keine Ahnung woran es lag. Nur dumm daß ich momentan einiges zu erledigen hatte/habe und dieses nun warten mußte. Man mag es mir hoffentlich nachsehen ;)

Ansonsten stand ich vor ca. 1,5 Wochen kurz vor dem Herzinfarkt. Ich kriege die Krise wenn ich etwas in Auftrag gebe und am Ende ein Mittelding aus auftragsgemässer Arbeit und künstlerischer Gestaltungsfreiheit des Leistenden dabei herauskommt. So geschehen beim Druck der Einladungskarten für die offizielle Eröffnungsparty (na ja, Party - es gibt halt was zu essen und günstiges Bier). Daß ich dann dem armen Mitarbeiter des Druckers mein bescheidenes Arsenal an kambodschanischen Schimpfworten an den Kopf geworfen habe war dann wohl auch etwas unklug. Macht man ja auch nicht. Das Resultat der Arbeit ist nunmal aber eben schlichtweg “Scheisse” - wie hier zu sehen (wie immer, Bilder klicken für das Großformat):

Der Briefumschlag: Einladung - Umschlag in Khmer/English
Nun ja, was solls. Die Zeit hat leider nicht gereicht um neue Karten in Auftrag zu geben.

Die Einladungskarte sieht wie folgt aus, man beachte die englishe Überschrift “Presence at our HoneyBunny Bar”. Ich könnte ausrasten. Zumal mich 40 Einladungen 80 US-Dollars gekostet haben: Einladung zur Party in der Honney bunny BarAber was solls. Ich werde es (hoffentlich) überleben und, wie sagt man so schön - “Es zählt ja auch der gute Wille”.

Vielleicht lag es auch an den üblichen Verständigungsproblemen hier, wer weiß das schon so genau.

Das Büffet ist jedenfalls auch geordert, bis auf den Seafood. Den zu bestellen habe ich nicht geschafft da ich die letzten Tage einfach nur hinüber war. Leider nicht des Alkohols wegen, …

Sonst läuft hier jedenfalls alles, an dieser Stelle einen Dank an meinen Freund “Don-Kong”, welcher einen netten Review über die Honeybunny Bar verfasst hat. Gut Ding braucht eben ein wenig Weile - und beklagen kann ich mich hier momentan wohl nicht.

Jetzt ist es kurz nach 6 Uhr morgens, ich bin totmüde aber leider geht der Tag gleich erst so richtig los. Ich hoffe ich finde später noch ein wenig Zeit zum schlafen … Also dann, man liest sich (oder sieht sich) ;)

28. Nov. 2009

Hier nun wie angekündigt die ersten offiziellen Fotos aus der Honeybunny Bar in Sihanoukville (website Sihanoukville Nachtbar). Die Bilder sind vor 3 Tagen auf der Geburtstagsfeier von Linda entstanden.

Die Feier fand mehr oder weniger spontan statt. Ich hatte Honeybunny vorgeschlagen, doch eine Geburtstagstorte für ihre Schwester zu besorgen. Aber lassen wir die Bilder sprechen - (jeweils draufklicken für die Originalgröße):

gruppenbild mit girls nightlife honeybunny pubgeburtstagsfeier von lindaasiatische mädchen in sihanoukville honey bunny bars

gute bar in sihanouk ville kambotschagirls in sihanoukvilleparty und spaß in der funbar sihanoukville

Gut zu erkennen ist der Stammtisch vor der Bar.

15. Nov. 2009

honeybunny bargirlsTja, ich weiß, es ist einige Zeit seit meinem letzten Beitrag nier vergangen. Aber nun ist es seit dem 07.11. soweit, die neue “HoneybunnyBar” (siehe auf dem Stadtplan Sihanouk Villes) im Herzen Sihanoukvilles hat die Pforten geöffnet.

Neben einem ansprechenden Ambiente gibt es natürlich auch Unterhaltung, nette Mädels und leckere Drinks. Eine Happy Hour gibt es ebenfalls: Täglich von 7 bis 9 Uhr abends schenken wir das Angkor draft beer (ca. 0,4l) für 50 USD-Cents (2000 Riehls, ca. 33 Euro-Cents) aus, der reguläre Preis beträgt ansonsten 1 USD.

Was ist sonst noch passiert? Einiges, ich fasse mich mal kurz da ich ziemlich müde bin und morgen wieder früh raus muß: Gestern nacht hat es am Strand in einer Bar offenbar eine Schiesserei gegeben, es soll Gerüchten zufolge einen toten gegeben haben.

24. Sep. 2009

the tropicana beerbar auf dem victory hill sihanouk ville kambodschaGestern abend fand in der Tropicana Bar auf dem Victory Hill (website, Infos) eine nette Feier anlässlich eines Hochzeitstages statt. Keine Bange, es handelte sich nicht um meinen Hochzeitstag - geladen hatten die Betreiber der Bar, welche gestern auf 3 glückliche Jahre des Verheiratetseins zurückblicken konnten, Dean und Chenda.

Wer die Abende, bzw. Nächte, auf dem Victory Hill kennt wird wissen daß dort - wie in eigentlich allen Bars hier - das “open end-Prinzip” vorherrschend ist. Geschlossen wird wenn nichts mehr los ist. So zechten wir in gemütlicher Runde noch bis kurz vor halb 4 morgens um danach entweder in Richtung Heimstatt, oder, wie in meinem Fall, noch in Richtung anderer Lokalitäten aufzubrechen.

So liessen Honeybunny und ich die Nacht dann im Chivas Shack ausklingen, um dann noch kurz im Jacks Shack vorbeizuschauen.

Und während ich das hier alles so niedergeschrieben habe ist Eric vom Bavarian (website und infos) vorbeigekommen, lecker Schweinshaxe mit Sauerkraut und Knödel im Gepäck. Eigentlich findet das Haxenessen heute zwar im Bavarian statt, aber irgendwie fehlt mir die Lust zu trinken. Warum soll ich ausgehen wenn ich nicht saufen möchte? Da bleibe ich dann lieber daheim …

Ach ja - Wer hier in Sihanoukville verweilt und in den Genuss einer frischen Haxe kommen möchte sollte einfach mal im Bavarian anfragen …

22. Sep. 2009

the shipwreck bar in sihanouk ville kambodschaTja, wenn meine Leser hier der Meinung sind ich würde mich nur in deutschsprachigen Lokalitäten tummeln so muß ich diese leider enttäuschen. Gerade auch was das Nachtleben anbelangt hat Sihanoukville natürlich noch bei weitem mehr zu bieten als ausschließlich deutsche Restaurants und Bars, gerade und vor allem natürlich was die kulinarischen Spezialitäten anbelangt.

Obwohl ich da doch eher simpel gestrickt bin und europäische, bzw. deutsche, Speisen präferiere. So mag es nicht verwundern daß ich, sofern Honeybunny nicht kocht oder wir unterwegs mal was essen, meist das Essen bspw. des Bavarian (website) oder der Schnitzelwirtin (siehe auch hier) bevorzuge. Wer jetzt also frisch gestärkt von vielleicht gerade diesen Restaurants in den abend - bzw. die Nacht - zu starten gedenkt wird natürlich in Kürze auch in die Honeybunny Bierbar an der Hauptstraße fahren (oder direkt laufen) können.

Die Schiffswrack Beerbar in Kambodscha SihanoukvilleOder er fährt einige Meter weiter und schaut mal in der “The Shipwreck Bar” (website, einige Bilder auch hier - weitere Infos) vorbei. Die Bar befindet sich im “Golden Lion Plaza“-Komplex, zu finden indem man direkt hinter dem Golden Sand Hotel (Nähe des Ochheuteal Beach) links einbiegt, von dort ist schon das große Schild zu sehen. Direkt am Eingang zum Plaza befindet sich die Schiffswrack Bar auf der rechten Seite, nicht zu verfehlen.

Das Shipwreck wird von Pat, einem Amerikaner, geführt und bietet neben netten Bedienungen auch eine angenehme Atmosphäre. Überrascht war ich über die relativ niedrigen Preise, so kostet ein gezapftes Angkor Bier nur 75 USD-Cents (ca. 3000 Riehls) und ein Ladydrink (Getränk welches man den Barladies ausgibt) nur 2,50 US-Dollars (üblich sind normalerweise Preise von 3-4 USD).

Da die Shipwreckbar nur ca. 500 Meter vom “Cinderella Coffee” (website) entfernt liegt bietet sich ein Besuch des Cinderellas vorher geradezu an. So lässt sich nach dem Genuss einiger Tassen heissen original italienischen Lavazza-Kaffees oder Espressi (natürlich werden dort auch alkoholische Getränke ausgeschenkt) frisch mit Koffein gestärkt bequem weiterziehen.

Und was man danach dann macht, das bleibt ja jedem selbst überlassen. So könnte man bspw. noch auf dem Victory Hill vorbeischauen oder - leider erst ab ca. Mitte Oktober - in der Honeybunny Bar vorbeigucken. Kaffee wird es dort natürlich auch geben, selbstverständlich ebenfalls günstig (nach der Einholung diverser Angebote haben wir uns so gut wie für das Angebot von Boncaffee entschieden, der Preis pro Tasse wird wohl bei 0,75 USD (3000 Riehls) liegen, wird natürlich auch nachts ausgeschenkt werden).

Und während ich das hier alles niederschreibe fällt mir auf daß ich hier massenweise weiterführende links geposted habe, Lesestoff für länger also. Von daher schließe ich mal für heute, es ist auch schon spät hier und ich habe noch einiges zu erledigen (Stichwort: mp3) … Ach, wo wir gerade dabei sind - einer geht noch:

Wer in Sihanoukville verweilt und sich günstig mp3-Musik (riesige Auswahl) brennen lassen - oder z.b. aufs Handy oder den iPod laden lassen - möchte sollte z.b. mal bei “Rogue Cambodia” (vormals “Boom Boom Room” oder so ähnlich) vorbeischauen, website und Anschrift siehe HIER ;)

8. Sep. 2009

honeybunny bargirlsSo, wie man sieht hat die “Honeybunny Bar Sihanoukville - Cambodia” nun auch ein eigenes Logo. Einer der Vorentwürfe sah bekanntlich ja noch etwas anders aus (link). Das Endergebnis gefällt mir und dem Designer (Dank an Martin von N20.cc) bei weitem besser.

Auch ansonsten machen wir große Fortschritte was die Honeybunny Bar Sihanouk Ville anbelangt. Die Arbeiten im Gebäude sind nahezu abgeschlossen, derzeit arbeiten wir aussen am Vorbau und es wird sich langsam aber sicher um den Rest gekümmert.

Werbung wird gebucht, diverse Tuktuk-Fahrer haben sich bereiterklärt, auf der Rückseite ihres tuk-tuks mit dem Logo zu werben und die ersten Anfragen von möglichen Bedienungen (weiblich) trudeln auch schon ein.

Und sonst? Nicht viel, meine “i love you too much-Freundin” ist heute ausgezogen. Ich lasse mich nicht gerne anlügen. Und wenn dann noch die Mutter plötzlich krank wird (warum nicht gleich der Wasserbüffel?) hört es ganz auf. Angeblich waren 50 USD gaaaaanz dringend benötigt, denn Mami ist krank und muß zum Doctor. “Hey, das zahlst Du von Deinem Geld” - “blablabla, ok”. Nach 3 Tagen habe ich dann mal gefragt warum sie denn nicht mal losgehen und die “voll superwichtigen lebensrettenden 50 USD” an ihre Mutter senden möchte.

Das ist halt das Problem. Man mag sich für superklug halten, aber wenn der Intellekt nicht viel hergibt ists dann am Ende doch nur Schall und Rauch. Ziehe ich so supertolle-wir-verarschen-den-dummen-Barang-shows ab, dann mache ich das auch richtig und konsequent. Dann merkt der auch nicht so schnell daß er verarscht wird, respektive verarscht werden soll. So mußte das ganze dann enden nach dem Motto “der Geist ist willig doch das Fleisch ist schwach”. Nun ja, vielleicht ist der nächste Barang ja dümmer …

Dumm für sie, sie müsste eigentlich zum Zahnarzt sich die Zähne machen lassen. Das würde aber, man hat sich ja mal informiert was so fällig wäre, so 450-500 USD kosten. Das ist jetzt allerdings nicht mehr mein Problem. Aber ihres, seit einigen Tagen hat sich so ein komischer Mundgeruch bei ihr ausgebreitet. Vielleicht sollte sie ihre Zähne wirklich in Bälde mal richten lassen. Aber, wie gesagt, nicht mein Problem.

Immerhin war sie vorgestern los und hat nen hiv-Test gemacht. Negativ, so stehts zumindest auf dem Wisch. Aber ich habe mir sagen lassen daß man sich das auch für 10 USD kaufen kann. Kaufen ist eh geil, eigentlich kann man alles kaufen, das nötige Kleingeld vorausgesetzt.

Ich bin ja am überlegen ob ich mal meine “i love you and miss you too much-Freundin” besuchen soll. Wo sie mir bis zur letzten Woche noch täglich mehrmals ihre sms-textbaustein-liebesschwüre zugesandt hat. Leider ist ihre Liebe zu mir offenbar plötzlich erloschen, lag bestimmt daran daß ich nicht mehr geantwortet hatte.

Schon blöd alles. Jetzt wo ich wieder alleine bin muß ich mich dann die Tage mal um ne Putzfrau kümmern. Ich habe nämlich keine Lust hier selber zu putzen. Putzen ist scheisse, kochen im Übrigen auch (weshalb ich mir (fast) immer was kommen lasse oder essen gehe).

Ich denke ich gehe jetzt mal duschen und dann mal raus. Obwohl ich eigentlich noch total besoffen bin von gestern, aber ich habe wenig Lust allein daheim zu sitzen. Zumal heute meine Mutter in Deutschland beerdigt wurde.

27. Aug. 2009

Wer hätte das gedacht, nun wurden doch tatsächlich Etablissements mal dichtgemacht. Sehr zum Leidwesen der Betreiber, man munkelt es ginge um nicht unbeträchtliche Summen Geld.

Ach ja, man möge mir die reisserische Artikelüberschrift verzeihen, aber irgendwie hat sie doch was, oder? ;)

Auf den Netzseiten der Phnom Penh Post ist nachzulesen, daß Anfang August die Iris Bar in Phnom Penh geschlossen sowie der Betreiber und ein “Supervisor” (Manager?) verhaftet wurden. Den beiden wird - oh, wer hätte es gedacht - “Förderung der Prostitution” vorgeworfen. Offenbar wurden die Angestellten unter Druck gesetzt, daß sie gefeuert werden würden sofern sie nicht mit Gästen “mitgehen” wollten.

Ist ja auch gemein. Wo doch jedermann weiß daß die Mädels nur zum Spaß in den Bars herumhängen und es doch nicht im entferntesten darum geht, Geld zu verdienen (aus Sicht der Mädels). Weiter hört man daß noch mindestens ein anderes Lokal geschlossen und die Betreiber verhaftet wurden. Angeblich wurden dort Pornofilme gezeigt und Mädels tanzten zumindest zeitweilig mal nackt.

Schon hart. Aber man weiß, daß Prostitution, Pornographie und dergleichen sündhafter Kram hier in Kambodscha (wie eigentlich in ganz Asien) hochgradig illegal sind.

Lange Rede, kurzer Sinn - no have macht sich folglich so seine Gedanken, schließlich steht er im Begriff in Kürze seine eigene Bar zu eröffnen. Das ganze soll natürlich 100% legal ablaufen, von daher habe ich mich nun dazu entschlossen die Bar nicht wie vorher geplant, “Honeybunny Bar”, zu nennen, sondern mir einen neuen Namen für die Lokalität auszudenken.

Nicht daß noch jemand auf die Idee kommt, bei mir würden käufliche Damen arbeiten oder ich würde dergleichen auch nur im entferntesten unterstützen oder gar begrüßen.

Was ist sonst noch geschehen? Nicht viel, die arbeiten in der Bar gehen recht zügig voran. Mein Manager hatte Glück und fand in der letzten Woche einen Käufer für sein Boot. Der Käufer hatte dann nicht ganz so viel Glück, denn direkt auf der “Jungfernfahrt unter neuem Eigentümer” ist das Gerät auf ne Sandbank gekracht. That`s life … ;)

Nun ja, und “mein” Mädel ist vor kurzem auch wieder bei mir eingezogen. In Phnom Penh hatte es ihr wohl nicht so ganz gefallen und jede Nacht am Strand herumlungern ist wohl auch nicht ihr Fall. Also wohnt sie wieder bei mir. Natürlich unentgeltlich (wir erinnern uns - “käufliche Liebe = nicht gut”).

Leider scheint sie mittlerweile eine ausgesprochene Katzenphobie entwickelt zu haben. Katzen möchte sie nicht mehr im Haus haben, nun ja, schade eigentlich …

Mittlerweile ist es kurz nach halb 8 (abends) und ich verspüre langsam leichten Hunger. Hoffen wir mal daß honeybunny inzwischen frisch geduscht und gestylt fertig ist für den abend. Wir wollen später bei Siggi im Oasis Restaurant & Hotel (infos) einkehren, es soll dort ganz gute Pizza geben (und Honeybunny liebt Pizza).

Also wie immer, alles beim alten. So - take care und bis zum nächsten mal ;)

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