7. Nov. 2008

Am letzten Samstag war es endlich soweit und die offizielle Neueröffnung der lone brothers bar in Sihanouk Ville stand wie angekündigt an. Wie der Name schon vermuten lässt, wird die Bar von den Members des lonebrothers mc betrieben.

Mit zahlreichen Gästen und extra zur Feier angereisten Mitgliedern aus Thailand sowie vielen girls wurde bis spät in die Nacht hinein gegrillt und gefeiert.

Von nun an hat die Bar täglich von ca. 18 Uhr abends bis 1 Uhr nachts geöffnet. Manchmal eben aber auch länger - je nach dem, wie stark der Andrang ist. Alles in allem gehe ich davon aus, daß sich die Kneipe schnell etablieren und zu einer festen Größe im Nachtleben Sihanoukvilles werden wird.

Da es sicherlich den einen oder anderen Leser dieser Zeilen interessieren wird - ja, girls gibts natürlich auch dauerhaft auch in der location. Die Mädels sind sehr emsig und man muß selten länger als 30 Sekunden auf das nächste Bier warten. Da sollten sich die Kellnerinnen in Europa mal eine Scheibe von abschneiden …

Die Getränkepreise bewegen sich im üblichen Rahmen, so gibt es bspw. das gezapfte Angkor beer für 0,75 US-$ …

Wer Interesse hat, schaut einfach mal rein. Den Weg kennt jeder moto- oder tuktuk-driver: Von der ekareach street (die Hauptstraße) in Richtung golden lions fahren, dann  links in die 333 karaoke street abbiegen und nach ca. 150 metern auf der rechten Seite befindet sich dann die Bar. Nicht zu verfehlen ;)

An dieser Stelle nochmal besten Dank an Mr. Kong für die Bilder-Cd. Einige Fotos findet Ihr hier im Beitrag, in den nächsten Tagen werden auf den offiziellen Netzseiten des lonebrothers mc sihanoukville sicherlich weitere Bilder zu finden sein.

motorradclub in sihanouk ville terrasse der lonebrothers bar grand opening - eröffnungsparty
lone brothers sihanoukville bar lb bar - grand opening der lone brothers bar grillparty
26. Okt. 2008

Einige Minuten Fahrt vom Stadtkern sihanoukvilles entfernt befindet sich der Victory Hill. Zahlreiche bars reihen sich aneinander und man kann sich meist garnicht entscheiden, wo man zuerst einkehren soll.

Insbesondere abends ist eine Menge los auf dem “hill” - aber auch tagsüber ist der Hügel eine Reise wert. Das Kurzvideo von RetoxCambodia vermittelt einen netten Eindruck - und man kann sich unschwer vorstellen, wie es wohl abends auf dem Victory hill in Sihanoukville zugehen mag:

 

 

9. Jul. 2008

motorrad im pocoloco in sihanoukville gewonnenLange ist es seit der letzten Beitragsveröffentlichung her. Wie auch immer - ich lebe noch :)

Nun bin ich endlich auch mal dazu gekommen, ein Foto von dem bike zu machen, welches ich Ende Mai (oder war es Anfang Juni?) im pocoloco gewonnen habe. Es sind ja gerade diese kleinen “events”, die eine gute Bar ausmachen. Neben guter Musik gehören dazu eben auch so Schmankerls wie Gewinnspiele. Das Gewinnspiel lief wohl über mehrere Monate hinweg. Im pocoloco wurden Lose für 1 $ das Stück verkauft, zusätzlich fand jeden Samstag eine “kleine” Verlosung statt (mp3 Player, discmans, usw.).

Ich muß schon sagen, daß ich sehr überrascht war, als eines meiner Lose dann ein Volltreffer war! Leider weiß ich nicht, welchen Wert das bike hat. Bekannte sprechen von ca. 500-700 $. So wichtig ist das eigentlich auch garnicht wenn man bedenkt, daß ich nur knapp 55 oder 60 $ in Lose investiert hatte.

Von daher - gut gelaufen, gerne wieder!

15. Jun. 2008

pocoloco bar und nightclub sihanoukville in kambodschaBald ist es mal wieder soweit und im Pocoloco startet ein Event. Am Donnerstag dem 19. Juni wird ab 20 Uhr die französische Band X-Makeena im poco loco sihanoukville live auftreten.

Ich habe mal ein wenig google bemüht und einige Seiten gefunden, auf denen auch Videos der french Band xmakeena zu finden sind, so beispielsweise auf last.fm und myspace.

Weiter wird eine einheimische Band spielen, die cambodian band “O.C.T.” (sagt mir nichts, aber man kann es sich ja mal anhören …).

Bevor ich es vergesse, wer sich fragt, was “Pocoloco” eigentlich bedeutet, nun ja, über google habe ich eine Seite gefunden, auf der steht, daß “poco loco” wohl aus dem brasilianischen stammt und soviel bedeutet wie “ein bißchen verrückt”. Na, paßt doch - sind wir nicht alle ein bisserl “bluna” (oder wie die Werbung vor Jahren lautete)? ;)

15. Jun. 2008

Am letzten Donnerstag habe ich abends nach dem Essen in Leos Bavarian mal im freedom hotel sihanoukville vorbeigeschaut. Abends ist dort meist relativ viel los, man kann draussen sitzen und den abend bei diversen Getränken oder auch etwas essbarem (die Schnitzel sind dort sehr gut!) geniessen.

Wie es der Zufall wollte, fand just am Donnerstag das EM 2008 Spiel Deutschland gegen Kroatien statt. Ich bin absolut kein Fussballfreund, und mir geht dieser EM-WM-Fussballpatriotismus schlicht auf die Nerven. Gottseidank sind die Auswüchse dieses Pseudopatriotismus hier im Ausland nicht so ausgeprägt. Das Spiel wurde jedenfalls auf einer grossen Leinwand im freedom Hotel übertragen.

Die Atmosphäre war so ganz anders als man es aus Europa gewöhnt ist. Ich war positiv überrascht! Keine dummen gröhlenden Hartzer, kein dummes Fahnenschwenken, nichts dergleichen. Sollte das immer so ablaufen, ich könnte mir ja eventuell das Fussballgucken doch noch angewöhnen … Zumal man ja auch nicht nur Bier trinken muss, es gibt ja noch Vodka Redbull, Vodka Apple usw. (schmeckt ja auch nicht schlecht) …

Irgendwann war das Spiel - das haben Fussballspiele zum Glück so an sich - vorbei, der (erste Teil) des abends klang aus und im freedom wurde Feierabend gemacht. Die letzten Gäste wurden freundlich verabschiedet, so gehört sich das ja auch, …, und alle waren zufrieden. Die einen suchten ihr Bett auf, die anderen zogen noch ein wenig weiter um die Häuser, zum Beispiel ins pocoloco.

Im freedom hotel lagen diverse flyer aus, die auf eine am kommenden Samstag, dem 21. Juni, stattfindende Veranstaltung in selbiger location aufmerksam machen. Das Event firmiert unter dem Namen “cambodian night in hotel freedom” und auftreten wird eine kambodschanische Musikgruppe namens “Red Hair”. Die Band spielt von 8 Uhr abends bis 1 Uhr nachts.

Ein sicherlich interessantes Event, ich bin mal gespannt.

 

12. Jun. 2008

Kurzer Einschub: Ich habe die Bekanntschaft mit einer “Dame” hier gemacht, die mir teilweise den letzten Nerv geraubt hat. Schluss ist schluss, barang zahlt nichts mehr. Dann hilft da auch kein Terror vor dem Haus, kein übern Zaun klettern oder Verfolgung bis in andere Lokalitäten …

Vor einigen Tagen, ich kam von einer Bar am Strand hier und war morgens noch im Bavarian essen, taucht die Dame plötzlich auf und fängt an, dort herumzukaspern. Ich war auch nicht mehr ganz nüchtern (verständlich, nach einer durchzechten Nacht …) und nachdem die Frau des Hauses verwiesen war und ich in Ruhe weiterspeisen konnte, habe ich mich um einen Securitydienst bemüht. Ich habe nämlich keine Lust, das nochmal wer dumm über meinen Zaun klettert und mir hier die Nerven raubt.

Ungefähr zwei Stunden später war es dann soweit, ich habe einen Vertrag mit einer Sicherheitsfirma (best cambodia security) abgeschlossen und nun habe ich 24 Stunden am Tag einen Wachmann im Garten sitzen. Der Spaß kostet 260 $ im Monat, … aber es hat auch seine praktische Seite, denn nun muß ich mein Gartentor nicht mehr selbst öffnen …

Wie auch immer: Vorsicht, Terrornutten sind mal wieder unterwegs! Ich habe wohl Pech gehabt, keine Ahnung, was sich das Mädel in den Kopf knallt, ich schätze es wird Yaba sein. Zur allgemeinen Entwarnung sei jedoch gesagt, diese Tante ist wohl die Ausnahme, welche die Regel bestätigt …

3. Mai. 2008

die dolphin bar in kambodscha sihanoukville am ochheuteal beachGestern war mal wieder einer dieser Tage, an denen man am besten im Bett geblieben wäre. Ich hatte mich dann doch noch aufgerappelt, die Arbeit hat gerufen - Also ran an den Computer, emails checken, Anfragen bearbeiten usw. usw. Schnell war es nach 18 Uhr, Zeit Feierabend zu machen und ein kühles Angkor beer zu schlürfen (die Palette tigerbeer war leider noch nicht gekühlt).

Dann kam der Hunger, meine Freundin und ich haben uns ein paar Nudeln gemacht (Bier auf nüchternem Magen kommt nicht unbedingt gut). Jeden Tag Fertignudeln (prawn noodles, mee goreng und sonstiger Kram) möchte ich auch nicht essen, einkaufen aber auch nicht großartig - Das lohnt sich hier einfach nicht, denn für 3 bis 4 US $ kann man hier sehr gut essen gehen. Also haben wir noch ein paar Getränke zu uns genommen, danach wollten wir in Richtung Strand gehen um etwas zu essen. Leider begann es gegen 21 Uhr heftig zu regnen, sodaß wir uns kurzfristig entschlossen haben, zum Bavarian zu fahren um bei Leo etwas zu bestellen.

Hier fahren überall Mototaxis und tuktuks herum, sodaß wir schnell ein passendes Gefährt zur Hand hatten und in Richtung Bavarian aufbrechen konnten. Hier wurde mir dann sehr schnell klar, daß aus meinem Vorhaben, einen gemütlichen abend mit ein paar Bieren und einer Kleinigkeit zu essen, nichts werden würde. Wie eigentlich immer saßen auch gestern einige Landsleute im Bavarian, man unterhält sich, trinkt so das eine oder andere Bier und die Zeit vergeht wie im Flug. Gegessen haben wir natürlich auch etwas (meine Freundin nahm ein Wiener Schnitzel mit Spätzle und Rahmsoße zu sich, ich hatte eine Grillplatte), nach Mitternacht sind wir dann zum Poco loco gefahren. Bei guter Musik und noch mehreren Bieren verging die Zeit wie im Fluge.

Das Pocoloco muß so gegen halb vier nachts geschlossen haben - es waren, bis auf unseren kleinen Kreis, eigentlich keine Gäste mehr da. So haben wir uns eines der vorbeifahrenen Mopedtaxis geschnappt und sind in Richtung Ochheuteal Beach zur dolphin bar aufgebrochen. Das dolphin hat meines Wissens nach 24 Stunden am Tag geöffnet, so richtig voll wird der Laden direkt am Strand aber erst nachts (gutes Essen gibt es auch dort). Ich muß sagen, daß ich nicht mehr viel mitbekommen habe, ich war nach dieser Sauftour schon relativ betrunken - es wird wohl an der Hitze hier liegen … Irgendwann gegen 5 Uhr haben wir uns dann wieder ein Mopetaxi geschnappt und uns nach Hause bringen lassen. Das Nachtleben in Sihanoukville ist zwar (noch) nicht sehr ausgeprägt, es gibt aber schon so einige Lokalitäten wo man sich die Nacht zum Tag machen kann. Wie auch immer - es ist ein kleines Wunder, daß ich auf dem Heimweg nicht rücklinks vom Moped gekippt bin. Und ob der Fahrer mich wieder eingesammelt hätte, ich weiß es nicht …

Jedenfalls habe ich die Sauftour ganz gut überstanden - hier ist es jetzt kurz vor halb elf abends (also 5 Stunden später als in Europa) und ich werde langsam wieder munter ;)

28. Apr. 2008

pocoloco sihanoukville kambodscha sweatshirtDas Pocoloco in SihanoukvilleWas tut man an einem Sonntag abend? Wir und die Familie meines Bekannten sind von einer hier seit einigen Jahren lebenden Deutschen in einem Khmer Restaurant zum Essen eingeladen worden. Es gab unter anderem frittierte Garnelen - sehr lecker!

Später haben wir uns dann zum deutschen Hotel - Restaurant Bavarian (in der Nähe des freedom hotel) begeben und noch einige Getränke zu uns genommen. Ein dort ebenfalls anwesender Deutscher meinte, er wolle noch zum pocoloco fahren. Das hörte sich gut an! Ursprünglich hatte ich mir gedacht, später noch zum Victory Hill zu fahren, aber was solls? So haben wir uns ein tuktuk kommen lassen und sind die Ekareach street in Richtung golden lion traffic circle gefahren. Unser Ziel, das pocoloco in Sihanoukville war schnell erreicht und ist auch einfach zu finden - grob gesagt einfach schräg gegenüber vom nasa guesthouse, nicht zu verfehlen.

Das Pocoloco in Sihanoukville Kambodscha öffnet erst am frühen abend (schätze so 20 Uhr) und hat bis tief in die Nacht geöffnet. Die Lokalität wird von den beiden Deutschen Wolfgang und Gerry betrieben und es macht Spaß, dort auch für länger zu verweilen.

Im Pocoloco sind auch Feuerzeuge und sweatshirts erhältlich (siehe Foto von der Rückseite), da mußte ich natürlich direkt mal zugreifen.

Die Atmosphäre ist super, die girls sind zahlreich vertreten und ebenfalls sehr nett … Man vergißt die Zeit, und ehe man sich versieht, ist es kurz vor 3 Uhr nachts …

Ich bin mir sicher daß das pocoloco zu einer meiner Stammbars werden wird! Ein Besuch ist sehr zu empfehlen, sei es des Bieres oder der girls wegen ;)

 

26. Apr. 2008

Freitag, 25. April, am späten nachmittag - was tun? Erstmal zum Strand. Die paar Meter laufen wir, ich brauche die Bewegung, sonst werde ich noch fetter … Ich schwitze hier so oder so viel, muß mich erstmal an das Wetter hier gewöhnen. Von daher ist es egal ob ich laufe oder nicht …

Am Ochheuteal / Serendipity beach angekommen setzen wir uns erstmal in einen Strandstuhl und bestellen was zu trinken. Es muß ja nicht immer angkor beer sein, nen leckeres kühles tigerbeer geht auch ;)

Danach setzen wir uns in die dolphin bar ein paar meter weiter und bestellen etwas zu essen. Dabei gibt es dann gezapftes angkor beer. Ich hatte irgendwas mit Reis (Reis gibt es hier zu jedem Gericht), meine Freundin hatte Barracuda oder soetwas in der Art. Auf jeden Fall war es lecker …

Es ist dunkel geworden, wir geniessen die Kühle (obwohl es wohl immer noch an die 30 Grad warm sein dürfte!) und überlegen, was wir am abend machen. Es sollte nicht zu lange dauern, da wir am Samstag zu einer kambodschanischen Hochzeit eingeladen worden sind (eine Lehrerin des Sohnes von Bekannten heiratet oder so ähnlich). Nun ja, während wir noch nachdenken, klingelt mein Telefon - mein Freund ist dran und fragt, ob wir nicht Lust hätten ins “the bavarian - german bar and guesthouse sihanoukville” (in der Nähe des freedom hotel, downtown) zu kommen.

Am Strand stehen nen paar tuktuks (die sind einfach bequemer als ein mopedtaxi) und ab ging die Fahrt zum Bavarian. Ich habe 4 $ bezahlt - es ist immer noch mindestens 1 $ zu viel, aber ich nähere mich so langsam den “normalen” Preisen. Tuktuks sind sowie so etwas teurer als nen Mopedtaxi (hier wäre 1 $ für die Fahrt schon zuviel gewesen!). Ich bin zwar nicht geizig, aber ich habe auch keine Lust, mich hier abzocken zu lassen! Ich muß auch für mein Geld hart arbeiten, …

Das Bavarian in Sihanoukville ist ein guesthouse mit bar und warmer Küche. Betrieben wird das Lokal von einem Deutschen namens Leo. Ich denke ich werde dort öfter mal essen gehen, trinken so wie so - das Essen ist sehr lecker! Vor allem, wenn man mal ein Wiener Schnitzel mit Rahmsoße oder Leberkäse mit Spiegelei und Kartoffelsalat mag, ist man bei Leo goldrichtig!

Um den angebrochenen abend ausklingen zu lassen, begeben wir uns danach wieder mal zur ocean bar. Heute tragen die girls alle Schulmädchenuniformen ;) Ist wohl der letzte Schrei hier … Mein Freund ist nicht lange geblieben, er war müde und wollte nach Hause. So sitze ich hier mit meiner Freundin in dieser sehr netten Bar und trinke Bier. Meine Freundin geht tanzen, sie betreibt das Bauchtanzen als Hobby. Die girls waren alle hin und weg und wollten alle wissen, wie das geht. Eines der mädels zieht ihren Schlips ab und ich soll ihn mir umhängen. Nun ja, was solls. So trage ich dann für ca. eine Stunde nen Schlips einer japanischen Schulmädchenuniform, hat ja auch was … :)

Es sind leider keine anderen Gäste anwesend, und meine Freundin trinkt nicht so viel Bier. Nun ja, zwischendurch trinke ich auch immer Kaffee und Wasser. Jedenfalls war es langweilig, allein zu trinken. Habe ich mir halt zwei Mädels gesucht und mit denen getrunken, der Barkeeper sollte auch nicht leer ausgehen. Zu viert trinkt es sich halt besser - ich habe leider nicht daran gedacht, daß Asiaten in der Regel weniger Alkohol vertragen als zum Beispiel Europäer. Ich bestelle also für mich noch ein gezapftes Bier, der Barkeeper hält das Glas unter den Zapfhahn und lässt laufen. Soweit, so gut - auf einmal höre ich es plätschern …

Da starrt er das Glas an, den Zapfhahn immernoch voll aufgedreht obwohl das Glas schon voll ist und überläuft … Nun ja, irgendwann hatte er es dann doch gemerkt … Die beiden Mädels sassen auf dem Barhocker und waren - den Kopf auf dem Tresen - am schlafen. Ich wußte: Es ist Zeit nach Hause zu fahren …

24. Apr. 2008

Tag 3 in Sihanoukville cambodia! Es ist der 23. April. Ich war mit einem tuktuk Fahrer eine simkarte fürs Handy kaufen. Gegen 14 Uhr will mein Vermieter kommen. Da mein hier lebender Bekannter das Haus für mich angemietet hatte, läuft derzeit noch alles auf seinem Namen.

Der Vermieter spricht leider kein Wort english, deshalb kommt eine Person mit, die für ihn übersetzt. Die Sache geht relativ fix über die Bühne. Wir setzen einen neuen Vertrag auf (auf khmer, aber ich erhalte eine englishe Übersetzung). Ich muß eine Kopie meines Reisepasses abgeben, irgendwie muß der Vertrag beim “chief of village” oder so authorisiert werden. Ich weiß es nicht, ist mir auch egal, hauptsache es läuft alles wie gewünscht … Der alte Vertrag auf den Namen meines Freundes läuft noch bis Mitte Mai. Bis dahin habe ich auch die Miete schon bezahlt. Jetzt soll ich auf einmal die Miete von Mai bis Juni im voraus zahlen. Nun ja, mir auch egal, dann isses eben bis Juni bezahlt … Nur, warum sagt man mir das nicht vorher? Das hätte er mir doch auch am Montag schon sagen können? Bin ich Krösus und habe immer nen paar 100 $ in der Tasche oder was? Nun denn, ich hatte den Betrag noch parat (hätte ich 30 $ mehr zahlen müssen, hätte ich erst zur Bank gemußt) und alle waren glücklich. Egal was kommt, immer die Ruhe bewahren und freundlich lächeln … Läuft schon, irgendwie.

Hier im Garten liegt etwas Bauschutt herum - ich frage den Vermieter, ob er jemanden schicken kann der den Müll abholt. Weiter frage ich, wie das hier mit der Müllabfuhr geregelt ist.

Ok, am Montag soll jemand kommen der den Garten säubert (dann soll ich auch meine Kopie des Mietvertrages erhalten). Den Müll soll ich im Müllsack an die Straße stellen, die Müllabfuhr kommt zweimal die Woche. Ich glaube es nicht, denn ein Müllauto oder dergleichen habe ich hier noch nicht gesehen. Warten wir einfach mal ab ;)

Danach bin ich dann erstmal zum örtlichen Internetanbieter hier gefahren und habe eine Kopie meines Passes abgegeben. Schließlich soll mir am nächsten Tag die Leitung gelegt werden …

Es ist kurz nach 15 uhr, meine Freundin und ich gehen in Richtung golden lion traffic circle. Es ist sehr warm draussen, wie immer. Also auf dem Weg erstmal in dem kleinen Ladenlokal (Verschlag mit Straßenverkauf wäre zutreffender) erstmal nen Bier gekauft. Danach zum Geldautomaten und ein paar Dollars ziehen. Das funktioniert hier (bis jetzt) einwandfrei - entweder mit der Visacard oder halt mit der epassporte Karte.

Am traffic circle sind wir in ein Khmer Restaurant gegangen und haben erstmal ein wenig gegessen. Mein Bekannter kam auch etwas später hinzu. Danach sind wir zum ochheuteal beach gegangen. Wir haben ein paar Biere im “nap house” geschlürft und die Atmosphäre genossen. Irgendwie ist das hier alles wie Urlaub, kaum vorzustellen daß man jetzt hier dauerhaft lebt :)

Mein Freund schlägt vor, noch in der Ocean Bar einzukehren. Ron, ein Amerikaner und meines Wissens nach Betreiber des Ocean Hotels / Clubs, hat den Laden wohl etwas umbauen lassen und mein Bekannter war neugierig, wie es dort wohl aussehen möge. Also haben wir uns ein tuktuk genommen und ab ging es in Richtung oceans bar (nicht zu verfehlen - einfach vom Strand aus die Ekareach street hoch und irgendwann links abbiegen, es hängt ein riesiges Werbeplakat über der Straße).

In der Bar war nicht viel Betrieb. Es waren noch zwei Gäste anwesend - und wir. Es waren auch ca. 12 Barmädels da, soweit ich weiß kann man die auch mit aufs Zimmer nehmen. Einige waren ja ganz hübsch, nun ja, ich hatte ja meine Freundin dabei … ;)

Viel kann ich jetzt nicht mehr sagen, es war jedenfalls ein sehr netter (und alkoholreicher) abend, bzw. nacht. Der Barkeeper ist nen netter Kerl, er trinkt auch gerne mal einen mit. Nach der Verabschiedung (bye Mister Marc, lol) also mal wieder ab ins tuktuk (der Fahrer hat vor der Bar gewartet - vor allem nachts ist das besser, sonst hat man evtl. Pech und kommt nicht mehr nach Hause!) und direkt nach Hause (es war spät, nach 2 Uhr nachts …).

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